Beleidigungen, Kränkungen & Verletzungen: Wie damit umgehen? Wie reagieren?

Wohl niemand von uns, der nicht schon einmal beleidigt oder gekränkt worden wäre. Niemand! Ob im Unternehmen am Arbeitsplatz durch Vorgesetzte oder Kollegen, im privaten Umfeld von Bekannten, Familienmitgliedern, Partner oder Partnerin.

Wie sehr eine Beleidigung oder Kränkung Sie verletzt – und das tut sie in der Regel immer –, hängt auch davon ab, inwieweit Sie es zulassen.

Aber auch von anderen Faktoren, auf die Sie selbst kaum Einfluss haben. Aber der Reihe nach.


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Entspannungstrick: Machen Sie den ZEHENWACKLER!

Bevor Sie weiterlesen, probieren Sie gleich Folgendes aus:

Wackeln Sie gleichzeitig mit den großen Zehen! Mindestens 10 Mal.  

Ausprobiert? Gut so! Und, wie war es? Wahrscheinlich haben Sie sich auf das Zehenwackeln und auf das Zählen konzentriert. Stimmt’s?

Und noch eine Variante. Vielleicht wollen Sie diese auch gleich ausprobieren:

  1. Heben Sie die großen Zehen dreimal nach oben und unten, atmen Sie dabei ein.
  2. Halten Sie für die Dauer von drei „Zehenhebern“ die Luft an.
  3. Atmen Sie anschließend doppelt so lange langsam aus – also sechs „Zehenheber“ lang.


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5 Naturheilmittel – natürliche und sanfte Hilfe bei Stress und Burnout

Stehen Sie tagtäglich unter Stress?

Wenn kein Ende der Stressbelastung absehbar ist, wird sich dies früher oder später auf Ihre physische und psychische Gesundheit auswirken: Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Übermüdung, Schlafstörungen, Vergesslichkeit, Verdauungsprobleme, häufige Erkältungen – alles mögliche Stresssymptome. Burnout-Gefahr!


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In 3 Schritten zu mehr Selbstkontrolle

Ein Gastbeitrag von Dipl.-Psych. Rouwen Hirth: 

Unsere Ziele im Alltagsstress zu verfolgen, ist herausfordernd: Ob eine gesunde Ernährung oder die Bewerbung auf eine neue Stelle – so gut wie jeder von uns hat sich schon Ziele gesetzt, um sein Leben zu verbessern.

Was ist aus diesen Vorhaben geworden? Haben Sie schon alles erreicht, was Sie sich vorgenommen haben? Ich selbst muss die Frage leider verneinen. Was aber hält uns davon ab? Gewiss nicht fehlende Wünsche und Träume.

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Herablassendes Verhalten: Warum Menschen andere schlechtmachen – 10 Gründe

„Ihr seid alle Deppen, ihr versteht gar nix!“

Vielleicht haben Sie eine ähnliche Aussage schon einmal gehört – vom Chef, Partner, …

Wahrscheinlich kennen Sie auch die eine oder andere Person in Ihrem privaten oder beruflichen Umfeld, die andere Menschen häufig schlechtmacht, schlechtredet, als „verbalen Boxsack“ missbraucht – eben mit Worten oder ihrem Verhalten abwertet.


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Meine persönlichen 7 Tipps für eine ganzheitliche Gesundheit

Auf die betriebliche Gesundheitsförderung bin ich bereits in einem anderen Beitrag eingegangen: hier zum Nachlesen.

Nun möchte ich im Folgenden meine persönlichen Gesundheitstipps aufzählen – abseits von der betrieblichen Perspektive.

Ich bin gewiss kein Gesundheitsapostel und schon gar kein Gesundheitsexperte, und mir liegt es fern, jemanden zu einer gesünderen Lebensweise zu motivieren. Das sollen andere übernehmen.

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Warum die Zeit im Alter schneller vergeht und was Sie dagegen tun können

Dass sich die Zeit nicht managen lässt, habe ich hier schon des Öfteren erwähnt. Dass es keine Zeitspannen gibt, in denen die Zeit schneller vergeht, steht auch außer Frage. Dennoch lässt uns die subjektive Wahrnehmung oft anders empfinden, eben dass die Zeit mit Zunahme des Alters schneller verstreicht.

Deshalb möchte ich im Folgenden auf diese subjektive Zeitwahrnehmung näher eingehen.

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Entspannen Sie sich! 20 einfach umsetzbare Entspannungstipps

Die Stressbelastung und der Leistungsdruck insbesondere im Arbeitsalltag haben zugenommen.

Stress bedeutet immer auch Anspannung. Er ist vergleichbar mit einer schwer überwindbaren Mauer, die verhindert, dass Ruhe und Entspannung in unseren Alltag gelangen.

Nun, jeder entspannt auf seine Weise. Was für mich entspannend und beruhigend ist, muss es noch lange nicht auch für Sie sein.

Deshalb habe ich im Folgenden 20 Entspannungstipps zusammengestellt, aus denen Sie Ihre persönlichen Favoriten in Abhängigkeit Ihrer Präferenzen und Umsetzungsmöglichkeiten auswählen können.

Bei einigen dieser Entspannungstipps geht es auch nur darum, den Kopf – wenigstens vorübergehend – wieder freizubekommen und an etwas anderes zu denken, was auch einen Entspannungseffekt zur Folge hat. Jeder Anregung folgt ein konkreter Umsetzungs-Tipp, der die praktische Durchführung erleichtern soll.

Alle vorgestellten Entspannungstipps lassen sich einfach in den Alltag integrieren, ohne dass Sie hierfür besondere oder teure Hilfsmittel benötigen.

Lassen Sie sich von den Entspannungstipps inspirieren.


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Stressmanagement: Was schleppen Sie in Ihrem Rucksack täglich mit?

Jeder von uns wird täglich mit Herausforderungen, oft auch mit Belastungen konfrontiert – die eine Person mehr, eine andere weniger. Und jeder von uns nimmt eine herausfordernde Situation und deren Bewältigungschance individuell wahr.

Um das Ganze etwas anschaulicher darzustellen, packe ich es in eine Metapher. In der folgenden Metapher stellt der Weg Ihren Alltag (über einen bestimmten Zeitraum) dar.

Der Rucksack steht für die alltäglichen Belastungen wie Herausforderungen, Sorgen und Probleme, die es zu bewältigen gilt, die Rast steht für die Erholung und Entspannung im Alltag.

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Einen langen Weg vor sich mit einem schweren Rucksack …


2 Möglichkeiten …

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen langen Fußweg vor sich und tragen dabei einen sehr schweren Rucksack. Nun gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, um diesen Weg alleine mit möglichst geringer Anstrengung zurückzulegen:

  1. Sie reduzieren das Gewicht des Rucksacks so weit wie möglich.
  2. Sie legen möglichst oft eine Pause ein.

Möglichkeit 1

Die Last reduzieren

Diese Möglichkeit sollte immer zuerst gewählt werden. Je mehr Last Sie loswerden, desto weniger Kraft benötigen Sie für den Weg und desto leichter werden Sie auch vorwärtskommen.

 

Möglichkeit 2

Pause einlegen

Machen Sie regelmäßig eine Pause, wird es Ihnen wesentlich leichter fallen, die Strecke zu gehen. Wenn Sie hingegen keine Rast machen, werden Sie die Last auf Ihrem Rücken immer mehr wahrnehmen, Sie werden schwächer und der Weg dadurch für Sie beschwerlicher. Im schlimmsten Fall werden Sie durch die Last sogar zusammenbrechen.

Nun gehen diesen Weg mehrere Menschen – alle mit einem Rucksack. Allerdings ist dieser bei allen unterschiedlich schwer (wie oben erwähnt). Ebenso ist jede Person von unterschiedlicher physischer und psychischer Verfassung. So kann eine Person trotz schwereren Rucksacks den Weg leichter bewältigen als eine mit einer geringeren Last.

 


Zuerst immer nach einer Situationsänderung trachten!

Generell sollten Sie sich immer zuerst um eine Veränderung bemühen, wenn Sie sich in einer belastenden Situation befinden – insbesondere dann, wenn keine Besserung in naher Zukunft in Sicht ist. Es ist schließlich Ihre Gesundheit und Lebensqualität, die durch die Belastung beeinträchtigt wird.

Natürlich ist das nicht immer und schon gar nicht von heute auf morgen möglich.

Bleiben wir mal bei der Situationsänderung: Der erste Schritt zu mehr ENTspannung und ENTlastung besteht darin, dass Sie sich der Ursachen Ihrer ANspannung, Ihrer Belastungen bewusst werden.

Das mag zwar paradox erscheinen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass vielen Menschen diese Ursachen gar nicht richtig bewusst sind. Und ohne dieses Bewusstsein ist der Weg aus der belastenden Situation nicht so leicht zu finden.

Wer oder was torpediert Ihre Erholung bzw. Entspannung?

Welche Brocken haben Sie in Ihrem Rucksack – wir sind wieder bei der Metapher –, welche davon wiegen am meisten und machen Ihren Weg beschwerlicher?

Nehmen Sie einmal einen Stift und ein Blatt Papier zur Hand. Nun listen Sie sämtliche in Ihrem „Rucksack befindliche Brocken“ auf. In weiterer Folge sortieren Sie diese nach ihrer Last. Beginnen Sie bei dem schwersten Brocken.

Die Beantwortung der folgenden 6 Reflexionsfragen wird Ihnen bei diesem Überlegungsprozess helfen.

  1. Wer oder was sind derzeit Ihre größten „Energiefresser“?
  2. Welche Beziehungen/Kontakte belasten Sie, haben häufig Konflikte zur Folge?
  3. Welche Verpflichtung überfordert Sie? Welche würden Sie gerne abgeben oder zumindest reduzieren, wenn es möglich wäre?
  4. Was/wer raubt Ihnen im Privatbereich derzeit am meisten wertvolle Zeit, die Sie lieber anderweitig nutzen würden?
  5. Was/wer ärgert Sie zurzeit am meisten?
  6. Welche Gedanken lassen Sie manchmal/häufig nicht einschlafen?

Beantworten Sie die Fragen möglichst schriftlich. Der Schreibprozess fördert die intensivere Auseinandersetzung und das bessere Kennenlernen der eigenen Situation bzw. eines eventuell erforderlichen Handlungsbedarfs.

In weiterer Folge notieren Sie, was Sie wie bis wann ändern wollen, um eine Besserung der Situation zu erreichen.

So könnte eine konkrete Handlung auf dem Weg zu mehr Entlastung und mehr Erholung folgende sein:

Ich werde meine ehrenamtliche Tätigkeit als Obmann im Sportverein mit Beginn des neuen Jahres aufgeben und nur noch einfaches Vereinsmitglied sein.

Ein weiteres Beispiel, das von einer Seminarteilnehmerin stammt:

Ich werde ab morgen öfter bewusst Nein sagen, wenn mir jemand eine Aufgabe aufhalsen will, für die ich nicht zuständig bin. Beginnen werde ich, wenn mich meine Schwester wieder darum bittet, mit ihrem Hund Gassi zu gehen.

An- und Entspannung auf der Waage – welche Waagschale überwiegt bei Ihnen?

Aber auch in einem belastenden Alltag können Sie etwas zu Ihrer persönlichen ENTlastung beitragen. Denn wenn die Anspannung so groß ist, dass die Waage aus dem Gleichgewicht gerät, und Sie daran derzeit aber nicht viel ändern können, dann müssen Sie möglichst versuchen, mehr Gewicht auf die andere Waagschale zu legen und sich vermehrt um Entspannung zu bemühen – auch wenn das leichter geschrieben ist als getan.

Ideal wäre es, wenn die Waagschale mit der Entspannung überwiegen würde.

Wenn Ihnen das gelingt, lassen sich auch schwierige Herausforderungen leichter bewältigen und Ihr allgemeines Wohlbefinden wird sich steigern.

Kurzum: Bringen Sie mehr Ruhe und Entspannung in Ihren Alltag und achten Sie auf Ihren physischen und psychischen Energiehaushalt.


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