Stressauslöser, Stressursachen, Stresswirkungen: Sind Ihre dabei?

Sind Sie im Stress? Jeder erlebt Stress auf eine andere Weise. Was für den einen ein stressiger Arbeitstag ist, kann für einen anderen ein gemütlicher sein. Die Stresslatte ist bei jedem unterschiedlich hoch gesteckt.

Oft ist es sogar so, dass wir unsere Stressauslöser gar nicht (er)kennen. Diesen aber auf die Spur zu kommen, ist enorm wichtig, will man die Ursachen bekämpfen.

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Stress belastet!


Sind Ihre Stressauslöser auch dabei?

Ich habe in meinem Zeitmanagementseminar unter den Teilnehmern eine Umfrage zu Stressauslösern durchgeführt. Alle mir zugerufenen Auslöser wurden auf der Tafel notiert. Und hier sind sie:

  1. Verantwortung, insbesondere für Menschen
  2. Konflikte
  3. neue und unbekannte Situationen
  4. Termindruck
  5. Sorgen
  6. mangelndes Selbstbewusstsein
  7. nicht Nein-sagen-Können
  8. Druck durch Vorgesetzte („Mitarbeiter werden verheizt“)
  9. Informationsflut (Telefonate, E-Mails etc.)
  10. ständige Unterbrechungen
  11. Doppelbelastung
  12. schlechtes Betriebsklima
  13. ständiger Lärm (z. B. hoher Geräuschpegel in einem Großraumbüro)
  14. Konkurrenzkampf
  15. hohe Erwartungen (eigene oder von anderen)

Haben Sie einige auch auf Sie zutreffende Stressauslöser – auch Stressoren genannt – in Gedanken abgehakt?

So wie das Stressempfinden individuell ist, so unterschiedlich können auch die Stresswirkungen bzw. Stresssymptome sein.

21 Stresswirkungen, Stresssymptome

Zu den häufigsten Stresswirkungen zählen:

  1. Magenbeschwerden
  2. Konzentrationsschwierigkeiten
  3. Vergesslichkeit
  4. Schlaflosigkeit
  5. Verspannungen
  6. Herzrasen
  7. Gliederschmerzen
  8. Panikattacken
  9. Resignation
  10. Veränderung des Essverhaltens
  11. Gewichtsveränderungen
  12. permanente Müdigkeit, „Ausgelaugtsein“
  13. verminderte Libido
  14. geschwächtes Immunsystem (z. B. häufig erkältet)
  15. negatives Denken
  16. Zittern
  17. übertriebene Handlungen
  18. Konsum von Suchtmitteln (Alkohol, Tabletten etc.)
  19. gesteigerte Aggressivität
  20. Interessenlosigkeit
  21. Abbrechen sozialer Kontakte

Erkennen Sie eines der aufgezählten Symptome auch bei sich?

Wie bei jedem Problem gilt es auch beim „Stressproblem“ zuerst die Ursache bzw. den Auslöser zu analysieren, um dann Lösungswege aus der Stressfalle zu finden.

Raus aus der Stressfalle

Also gleich Notizblock und einen Stift zur Hand nehmen. Listen Sie alle Situationen, Gegebenheiten und Menschen auf, die bei Ihnen Stress auslösen.

Dann überlegen Sie sich für jeden einzelnen Stressauslöser auf Ihrer Liste, wie Sie diesen „bekämpfen“ bzw. in den Griff bekommen können.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass allein dieses Niederschreiben zu aufschlussreichen Erkenntnissen, zu Aha-Erlebnissen führt.

Seien Sie sich auch bewusst, dass Sie den Weg aus der Stressfalle nicht von heute auf morgen schaffen werden. Oft sind auch große persönliche (berufliche) Veränderungen erforderlich, um mehr Lebensqualität zu erhalten. Machen Sie den ersten Schritt! Es ist Ihr Leben!

Ein Arzt hat es mal treffend formuliert:

Wenn Sie nichts gegen Ihren Stress unternehmen, so wird es früher oder später Ihr Körper für Sie tun. Und das ist dann meist eine sehr schmerzliche Erfahrung.




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