50 Gehirnjogging-Übungen

Gehirnjogging bedarf keines großen Aufwands. Im Gegenteil!

Im Alltag bieten sich genug Möglichkeiten, unser Gehirn zu trainieren. Gehirnjogging-Übungen lassen sich häufig nebenbei durchführen, aber auch Wartezeiten können Sie damit sinnvoll überbrücken. Ebenso können diese dazu genutzt werden, um Kindern einen sinnvollen und mit Spaß verbundenen Zeitvertreib zu bieten – beispielsweise auf langen Autofahrten.

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung solcher Gehirnjogging-Übungen. Fischen Sie sich jene Übungen heraus, die Ihnen am besten gefallen. Bauen Sie diese in Ihren Alltag ein.

In der Gruppe oder allein – Gehirnjogging macht Spaß und fördert die Gedächtnisleistung

Die meisten der vorgestellten Übungen lassen sich auch in der Gruppe oder mit einem Partner durchführen. Dadurch kann beispielsweise ein kleiner „Wettbewerb“ gestaltet werden, der die Motivation und die Freude am Gehirntraining fördert.

Die folgenden Übungen sind für Jugendliche, für Erwachsene bis ins hohe Alter und die meisten auch für Kinder geeignet. Denn bereits bei Kindern kann man das Interesse wecken, das Gehirn zu trainieren.

Bei Kindern sollten allerdings der Spaß und die spielerische Herangehensweise im Vordergrund stehen.

Die folgenden Übungen und das unten beschriebene Gehirntraining sind ein Auszug aus dem E-Book „Gehirnjogging: 50 Übungen (Sich mehr merken & besser konzentrieren)“, das Sie hier beziehen und gleich herunterladen können.


Gehirnjogging-Übung Nr. 1

Buchstaben streichen

Für diese Gehirnjogging-Übung benötigen Sie eine Tageszeitung oder Zeitschrift, einen Stift und eine Uhr mit Sekundenzeiger. Nehmen Sie sich eine beliebige Seite der Zeitung vor und streichen einen vorher festgelegten Buchstaben auf der gesamten Seite durch. Diese Übung fordert und fördert enorm Ihre Konzentrationsfähigkeit.

Um die Fortschritte bei dieser Übung erkennen zu können, können Sie die benötigte Zeit stoppen und beim nächsten Durchgang mit der vorherigen Zeit vergleichen. Im besten Fall verkürzt sich die Zeit merklich, die Sie für eine komplette Seite benötigen.

Steigerung der Herausforderung: Streichen Sie in einem Durchgang zwei oder drei festgelegte Buchstaben.

Gehirnjogging-Übung Nr. 2

Wie viele Schritte?

Diese Übung klingt zwar einfach in der Umsetzung, ist sie aber nicht.

Täglich legen Sie mehrere Wege zu Fuß zurück. Zählen Sie (bei längeren Wegen) Ihre Schritte. Verzählen Sie sich, beginnen Sie mit dem Zählen erneut von vorne.

Die Übung können Sie beispielsweise ebenso bei einem Spaziergang oder beim Joggen durchführen.

Auch hier ist eine Steigerung des Schwierigkeitsgrades möglich: Zählen Sie nur jeden zweiten, jeden dritten, jeden … Schritt und/oder steigern Sie Ihr Gehtempo. Und richtig herausfordernd wird es dann, wenn Sie sich gleichzeitig mit jemandem unterhalten und die Schritte in Gedanken mitzählen.

Gehirnjogging-Übung Nr. 3

Schnelle Antworten

Die Übung „Schnelle Antworten“ lässt sich auch leicht in den Alltag einbauen. Sie stellen sich selbst verschiedene Fragen, die Ihren eigenen Alltag und Situationen betreffen, die etwas zurückliegen. Diese Fragen versuchen Sie dann möglichst schnell zu beantworten. Hierbei werden das Erinnerungsvermögen und auch die Konzentration stark gefordert.

Beispielfragen:

„Was gab es vorgestern zu Mittag?“

„Welche Sendung habe ich mir am Dienstag im Fernsehen angeschaut?“

„Welches Geschenk bekam ich vor zwei Jahren von meinem Mann/von meiner Frau zum Geburtstag?“

Gehirnjogging-Übung Nr. 4

Rückwärtssprechen

Das Rückwärtssprechen fordert das Gehirn auf ganz besondere Art und Weise. Das Sprachzentrum sowie die Konzentrationsfähigkeit werden hier auf die Probe gestellt, indem Sie sich einen beliebigen Satz ausdenken und diesen versuchen, rückwärts zu sprechen.

Sie beginnen beim letzten Wort und enden beim ersten. Im Laufe der Zeit wird es Ihnen gelingen, immer schneller rückwärtszusprechen.

Eine weitere Herausforderung besteht darin, nicht nur den Satz rückwärtszusprechen, sondern jedes einzelne Wort.

Gehirnjogging-Übung Nr. 5

Buchstabieren

Buchstabieren ist eine einfache Gehirnjogging-Übung mit der Möglichkeit, den Schwierigkeitsgrad zu steigern. Zunächst denken Sie sich ein langes Wort aus und buchstabieren es von vorne nach hinten. Das Ganze möglichst schnell.

Sie können auch Zufallswörter wählen, indem Sie blind auf eine beliebige Textstelle in einer Zeitung oder in einem Buch tippen.

Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, nehmen Sie das gleiche Wort und buchstabieren es rückwärts. Hierbei wird Ihr Konzentrationsvermögen gut trainiert.

Gehirnjogging-Übung Nr. 6

Zählen, zählen, zählen

Eine Übung, die sich leichter anhört als sie tatsächlich ist: Sie benötigen hierfür eine Uhr mit einer Sekundenanzeige. Noch besser eignet sich ein Metronom – sollten Sie ein solches besitzen.

Dann beginnen Sie in Sekundenintervallen (oder auch in Zwei-Sekunden-Intervallen) zu zählen: in Zweiersprüngen von 100 rückwärts – also 100, 98, 96, … Bei jedem Fehler beginnen Sie erneut mit dem Zählen.

Den Schwierigkeitsgrad können Sie variieren, indem Sie die Zählgeschwindigkeit erhöhen (z. B. mit dem Metronom das Tempo steigern) und/oder die Zahlenintervalle (Dreier-, Vierersprünge etc.) ändern. Eine weitere Möglichkeit: in einer Fremdsprache zählen.

Gehirnjogging-Übung Nr. 7

Fünf Wörter, ein Buchstabe

Eine weitere Übung mit Worten ist diese Gehirnjogging-Aufgabe. Es gilt, einen möglichst sinnvollen Satz zu bilden, der aus fünf Wörtern besteht, die alle mit dem gleichen Buchstaben beginnen. Beispiel: Aus dem Buchstaben „F“ folgt der Satz „Fridolin feiert freitags fröhlich Feste“.

Sie sollten versuchen, hier möglichst schnell einen Satz zu bilden, um die Konzentration noch ein wenig mehr zu fordern.

Eine weitere Steigerung: die Anzahl der Wörter erhöhen oder gleichzeitig zwei Buchstaben wählen (der Anfangsbuchstabe der Wörter im Satz wechselt nach jedem Wort).

Gehirnjogging-Übung Nr. 8

Auf den Kopf stellen

Das Gehirn wird bereits beim Lesen an sich gefordert. Um die Herausforderung zu steigern, versuchen Sie mal, eine Zeitung oder auch ein Buch auf den Kopf zu stellen und dann zu lesen.

Gehirnjogging-Übung Nr. 9

Zuhören und wiederholen

Stellen Sie das Radio oder den Fernseher für genau 5 Minuten sehr leise. Dann versuchen Sie, alles Gesprochene zu verstehen und es „zeitversetzt“ zu wiederholen (ähnlich dem Ablauf beim Simultandolmetschen).

Diese Übung schult ausgezeichnet das Kurzzeitgedächtnis. Eine Steigerung gelingt, indem Sie das Ganze auf 10 bis 20 Minuten ausdehnen.

Gehirnjogging-Übung Nr. 10

Wörter vermeiden

Wenn wir plötzlich für häufig genutzte Wörter jeweils ein anderes Wort oder eine Umschreibung verwenden sollen, ist das eine große Herausforderung für unsere grauen Zellen.

Für diese Gehirnjogging-Übung entscheiden Sie sich gleich morgens für ein Wort, das Sie während des Tages nicht gebrauchen wollen. Das kann beispielsweise das Wörtchen „aber“ sein.

Den langen Tag ohne dieses Wort auszukommen und stattdessen ein anderes oder Umschreibungen zu verwenden, ist alles andere als einfach.

Den Schwierigkeitsgrad steigern Sie, indem Sie gleich mehrere Wörter wählen oder ein noch häufiger verwendetes Wort (z. B. „ich“).


Ein effektives Gehirntraining

Nutzen Sie für Ihr Gehirntraining ein Ritual, indem Sie in regelmäßigen Intervallen eine neue Übung aus einem „Überraschungsgefäß“ ziehen und durchführen.
Liebgewordene Rituale sind wie kleine Fixpunkte in unserem Leben, die uns einfach guttun.

Gehen Sie am besten so vor::

  1. Probieren Sie verschiedene Gehirnjogging-Übungen aus. [Das E-Book enthält 50 Gehirnjogging-Übungen.]
  2. Notieren Sie auf Zettelchen jene Übungen, die Ihnen besonders gefallen. Dann falten und in ein schönes Gefäß geben. [Mit dem E-Book erhalten Sie die darin enthaltenen 50 Gehirnjogging-Übungen auch als Kärtchen zum Ausschneiden.]
  3. Ziehen Sie in regelmäßigen Intervallen (z. B. 1x pro Woche) aus dem Gefäß ein Zettelchen/Kärtchen mit einer Übung. Ein Akt mit Überraschungseffekt.
  4. Diese gezogene Übung führen Sie nun möglichst täglich durch.
  5. Wenn Sie einen neuen „Übungsrekord“ aufstellen, wird dieser mit Datum auf der Rückseite des Kärtchens notiert.Beispiel für Übung Nr. 2:
    Rekord 1, [Datum]: fehlerlose 3er-Schritt-Zählung bis 36
    Rekord 2, [Datum]: fehlerlose 3er-Schritt-Zählung bis 75
    Rekord 3, [Datum]: fehlerlose 3er-Schritt-Zählung bis 126
  6. Nachdem das Übungsintervall (z. B. nach einer Woche) um ist, kommt das Zettelchen mit der durchgeführten Übung in ein zweites Gefäß. (Stellen Sie bei der Durchführung fest, dass Ihnen eine Übung nicht sonderlich liegt, wird diese aussortiert.).
  7. Nun ziehen Sie eine neue Übung aus dem ersten Gefäß, die Sie wiederum in den nächsten Tagen in Ihren Alltag integrieren.
  8. Das Ganze wiederholt sich, bis die Kärtchen mit Ihren favorisierten Übungen aus dem ersten in das zweite Gefäß gewandert sind. Dann können Sie einen weiteren Trainingsdurchgang starten und so beispielsweise über das gesamte Jahr Ihr Gehirn effektiv trainiere.

Gehirntraining: Jede Woche eine neue Gehirnjogging-Übung ziehen

Mit dieser Vorgehensweise bringen Sie Abwechslung in Ihren Übungsalltag und die Motivation bleibt auf lange Zeit aufrecht. Sie werden staunen, wie Sie durch dieses Training Ihre Gehirnleistung merklich verbessern.


Die obigen 10 Übungen sind ein Auszug aus dem E-Book „Gehirnjogging: 50 Übungen“ (Sich mehr merken & besser konzentrieren)“, das Sie hier beziehen und gleich herunterladen können.

E-Book „Gehirnjogging für Jung und Alt: 50 Übungen“

  Sich mehr merken & besser konzentrieren   

(inkl. Übungskärtchen zum Ausschneiden)

Sie erhalten:

  1. E-Book „Gehirnjogging: 50 Übungen“ (Sich mehr merken & besser konzentrieren)“
  2. die im E-Book beschriebenen Gehirnjogging-Übungen als Übungskärtchen zum Ausschneiden (für das Gehirntraining s. o.)

Diese wirksamen Gehirnjogging-Übungen machen Spaß und verbessern Ihr Gedächtnis und Ihre Konzentrationsfähigkeit.

Ihre geistige Leistungsfähigkeit steigern, mehr merken, besser konzentrieren!

Die Übungen lassen sich leicht in den Alltag integrieren.

Das E-Book (PDF-Format) mit wirksamen Übungen für eine bessere Gedächtnisleistung. Sie können es ausdrucken oder direkt auf Ihrem PC bzw. unterwegs am Smartphone lesen.

Weitere Infos
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Geld-zurück-Garantie: Sollten Sie mit dem E-Book tatsächlich nicht zufrieden sein, erhalten Sie den Kaufpreis komplett zurückerstattet. OHNE WENN UND ABER! Sie gehen kein Risiko ein!


Haben Sie noch Fragen?

Haben Sie noch Fragen zum E-Book, dann schreiben Sie mir einfach!

Ihr

Burkhard Heidenberger


Zeitblueten.com wurde von Trainerlink mit der Höchstbewertung (Note 1) prämiert und in der Verlagspublikation „Die besten Adressen im Weiterbildungs-Web“ aufgenommen. Trainerlink listet redaktionell geprüfte Websites zu den Themen Karriere, berufliche Qualifizierung und Erwachsenenbildung.

Auszug aus der Trainerlink-Bewertung:

Die Note 1 gibt es für absolute Top-Seiten, die nicht nur einen hohen Informationsgehalt aufweisen, sondern umfassende weiterführende Zusatzinformationen und Service-Leistungen bieten.


Kommentare

  • Elisabeth French

    Das sind wirklich sehr schöne Konzetrationsübungen, die sich sehr gut in den Alltag integrieren lassen. Sie machen viel Spaß.

    Besten Dank für die schönen Anregungen.

    Mfg. Elisabeth

    Elisabeth French antworten
  • andrea anisiebo

    In den Übungen werden auch die Kommunikationsfähigkeiten verbessert, was ich sehr schön finde.

    andrea anisiebo antworten
  • Di

    Hallo Herr Heidenberger,

    Ich hab fast alle nun schon beim Lesen ausprobiert und das nach einem ganz schlimmen Tag für mich.

    Ich hab mich sehr amüsiert. Besonders toll fand ich das rückwärts sprechen. Das mit den Fingerübungen ist auch lustig. Sie müssen sich vorstellen, dass ich mich gerne dabei fotografiert hätte, weil ich total konzentriert geguckt haben muss …

    Danke, danke, danke …

    Di antworten
  • Maria

    Ich finde diese Übungen sehr gut, da ich mich nicht wirklich gut konzentrieren kann und sehr schnell abgelenkt bin.

    Maria antworten
  • Gabriele Barby

    Hallo Herr Heidenberger,

    momentan leite ich vertretungsweise einen Gehirnjoggingkurs im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Ideen und so auf Ihre Seite aufmerksam geworden.

    Die Seite finde ich toll, zumal auch immer angegeben wird, für welche Gehirnzellen die Übungen geeignet sind.

    Danke und liebe Grüße

    Gabriele Barby

    Gabriele Barby antworten

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