Geistige Blockade? Meine Tipps

Kennen Sie das: Sie haben ein Problem, tüfteln an einer Lösung, brauchen eine Idee – und sie will nicht kommen? Eine geistige Blockade! Die Lösung oder eine Idee wollen und wollen nicht anklopfen. Herbeizwingen lassen sie sich nicht.

Geistige Blockade: Wenn einem nichts einfallen will …

Was tun bei einer geistigen Blockade? 5 Schritte 

Hier meine Vorgehensweise, die bei mir häufig gute Wirkung zeigt, beispielsweise bei der Suche nach einem Konzept.

Schritt 1: Input sammeln

Zuerst sammle ich sämtliche Informationen zum Thema. Dazu nehme ich einen Notizblock und einen Stift, schreibe das Thema in Stichworten auf das Blatt. In weiterer Folge kritzle ich einfach drauflos. Schreibe, skizziere, verbinde – ohne eine Ordnung oder Reihenfolge zu beachten. Alle Informationen in Stichworten, die mir dazu einfallen. Eine Art Brainstorming.

Schritt 2: Strukturieren

Dann bringe ich Ordnung in meine Notizen. Das mache ich erst zu diesem Zeitpunkt, weil mich das Strukturieren und Ordnunghalten beim kreativen Prozess einschränken. Also ich versuche, Zusammengehöriges als solches zu kennzeichnen, füge Überschriften ein, Nummerierungen etc. – abhängig von den Notizen und wie sinnvoll die Struktur für die Aufgabenstellung ist.

Durch diesen schriftlichen Prozess wird der Kopf freier, die Konzept-Lösung findet leichter Platz. Denn ich begebe mich ja auch nicht in einen Raum, wo ich keinen Platz zum Sitzen finde. :-) So ergeht’s wohl auch der Idee.

Schritt 3: Feedback und weiteren Input einholen

Das ist ein wesentlicher Punkt. Ich diskutiere mit Freunden und Kollegen über mein Konzept. Und wenn es nur ein kurzer Austausch zwischen Tür und Angel ist. Unterschiedliche – am besten objektive – Perspektiven sind ungemein wertvoll.

Schritt 4: Ablenkung, Ortswechsel

Nun habe ich mein Unterbewusstsein, das mir schließlich das Konzept und entsprechende Ideen auf dem Silbertablett präsentieren soll, mit ausreichend Informationen gefüttert. Jetzt liegt es am Unterbewusstsein – und das arbeitet vorzugsweise dann, wenn man es in Ruhe lässt, sich ablenkt und etwas vollkommen anderes macht.

Denn wie oft ist Ihnen schon eine Idee unter der Dusche, beim Spaziergang oder bei einer anderen Tätigkeit gekommen? Eben. Deshalb ist Ablenkung der nächste Schritt.

Bei mir funktioniert diese Ablenkung am besten an der frischen Luft. Wenn ich den freien Himmel und nicht die Raumdecke über mir habe, sind die Gedanken auch weiter und freier. Und am besten in Kombination mit Bewegung, mit Sport. Dadurch wird mehr Sauerstoff in den Kreislauf gepumpt und damit das Gehirn versorgt.

Schritt 5: Drüber schlafen

„Drüber schlafen“ hat bei mir häufig eine geistige Blockade gelöst. Ich bin mitten in der Nacht erwacht und hatte plötzlich DIE Idee. Denn unser Unterbewusstsein ist ja ständig am „Arbeiten“, auch und insbesondere dann, wenn wir schlafen. Um für solche Geistesblitze in der Nacht gewappnet zu sein, habe ich stets ein Diktiergerät (Aufnahmefunktion am Smartphone) parat.

Meine Tipps zur Auflösung einer geistigen Blockade in Kurzfassung:

  1. Notizen schriftlich sammeln
  2. Inputs/Feedback von anderen Personen einholen
  3. strukturieren und ordnen
  4. Ortswechsel/Ablenkung
  5. Sport bzw. Bewegung an der frischen Luft
  6. wenn möglich noch darüber schlafen

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