Mein Superbuch: Nach Jahren immer noch begeistert …

Wahrscheinlich machen auch Sie sich – so wie ich – häufig Notizen, insbesondere im Arbeitsalltag.

Denn Notizen entlasten den Kopf und helfen uns, etwas nicht zu vergessen. Außerdem können sie Struktur in ein „verwirrtes“ Gedankenknäuel bringen.

Vielleicht ergeht es Ihnen ähnlich, wie es mir früher ergangen ist:

Ich hatte meine Notizen auf Post-its und Schmierzetteln verteilt. Diese Zettel waren häufig dann nicht auffindbar, wenn ich sie am dringendsten gebraucht hätte.

Entlasten und steigern die Effizienz: Notizen mit System im Superbuch …

Suchzeiten erzeugen Stress!

Es hat mich damals viel Zeit und Nerven gekostet, „verschwundene“ Notizen zu suchen oder deren Inhalt erneut zu recherchieren. Ein zusätzlicher Stressfaktor!

Aus diesem Ärgernis heraus habe ich mir ein Notizbuch mit System angelegt. Obwohl ich mehrheitlich digitale Tools nutze, bevorzuge ich immer noch handschriftliche Notizen. Ich mag das haptische Gefühl beim Schreiben, zudem fördert es meinen Kreativprozess etwa beim Notieren von Ideen etc.

Der folgende Beitrag ist ein Auszug aus meinem Zeitblüten-E-Book ZEITMANAGEMENT: „Endlich mehr Zeit für mich!“, das Sie unten am Ende des Beitrags beziehen und gleich herunterladen können. Zudem enthält das E-Book einen Ausschnitt aus meinem persönlichen Superbuch sowie eine Anleitung für eine Supermappe. 

Mein Superbuch

Mein Notizbuch mit System bezeichne ich als Superbuch. Einfach deshalb, weil sich dieses strukturierte Notizbuch für mich schon unzählige Male SUPER bewährt hat.

Nach Jahren und der damit verbundenen Digitalisierung bin ich immer noch begeistert, wie simpel und effektiv dieses Werkzeug meinen Arbeitsalltag erleichtert. Deshalb stelle ich dieses System auch stets in meinen Zeitmanagementkursen vor.

Wenn auch Sie handschriftliche (gegenüber digitalen) Notizen bevorzugen, ist das SUPERBUCH wahrscheinlich auch etwas für Sie. Bevor ich Ihnen erläutere, wie ich das Superbuch täglich nutze und wie Sie ein solches Notizbuch anlegen, zuerst zu den Notizmanagement-Grundsätzen.

Die drei Grundsätze für ein effektives Notizmanagement

  1. Möglichst viel notieren.
  2. Alle Notizen an EINEM Ort.
  3. Notizen mit System (Übersichtlichkeit) anlegen.

Zu 1 – Möglichst viel notieren:

Generell mache ich möglichst viele Notizen während Arbeit. Denn mit dem Aufschreiben bringen wir Gedanken auf Papier. Dadurch wird der Kopf entlastet und Sie behalten die Übersicht in der Hektik des Arbeitsalltags.

Zu 2 – Alle Notizen an EINEM Ort:

Vermeiden Sie den Fehler, den ich anfangs gemacht habe:

Ich habe zwar viel notiert, aber an unterschiedlichen Stellen. Deshalb auch der Grundsatz: alle Informationen an einem Ort.

Wenn Sie dann eine Notiz suchen, wissen Sie immer sofort, wo Sie diese finden werden und müssen nicht an verschiedenen Stellen suchen.

Zu 3 – Notizen mit System (Übersichtlichkeit) anlegen:

Das Notieren von Informationen soll aber mit System erfolgen. Nur dann behalten Sie auch bei einer Fülle von Notizen den Überblick.

Nach mehreren Enttäuschungen und gescheiterten Versuchen habe ich endlich das ideale Werkzeug für meine Notizen, meine Ideen gefunden – das Superbuch! Ein starker Name, der aber hält, was er verspricht.

Was ist das Superbuch? Ein Notizbuch mit System!

Kurz gesagt: Es ist ein Notizbuch mit System.

Also ein Notizbuch, in dem ich alle meine Notizen, Ideen und Aufgaben übersichtlich sammle. Damit ist der zweite Grundsatz für ein effektives Notizmanagement erfüllt: alle Notizen an einem Ort.

Mein Arbeitsalltag mit dem Superbuch

In das Notizbuch schreibe ich stichwortartig Notizen, die während des Arbeitstages anfallen. Ebenso halte ich darin meine Aufgaben fest. Sollte ich wieder eine Notiz benötigen, brauche ich nicht lange auf Post-its oder Schmierzetteln suchen, sondern weiß mit Sicherheit, dass ich sie im Superbuch finde.

Mein Superbuch hat einen festen Platz auf meinem Schreibtisch, sodass ich mir immer sofort Notizen machen kann – beispielsweise während eines Telefongesprächs.

Wenn ich zu Terminen außer Haus muss, nehme ich mein Notizbuch mit. Es ist mein ständiger Begleiter und hilft mir, meinen Kopf freizuhalten. Es erleichtert mir die Rückverfolgung von ganzen Arbeitstagen und unterstützt mich auch bei der „Beweissicherung“.

Kurz vor Arbeitsende erledige ich die „Buchpflege“ und mache mithilfe des Superbuches den Tagesplan für den kommenden Arbeitstag.


So legen Sie Ihr Superbuch an

[Anleitung als PDF-Dokument herunterladen/ausdrucken]

Notizbuch besorgen

Besorgen Sie sich ein dickes, stabiles, fest gebundenes DIN-A4- oder DIN-A5-Notizbuch – ein Geschäftsbuch bzw. eine Kladde.

Ein kleineres Format kann ich nicht empfehlen. Denn je kleiner das Format, desto mehr leidet die Übersichtlichkeit. Am besten eignet sich hierfür ein so genanntes Geschäftsbuch mit einem seitlichen Rand. Blanko, liniert oder kariert – das bleibt Ihnen überlassen.

100 Seiten sollte es mindestens haben. Besser sind 150 und mehr. Ein Geschäftsbuch ist sehr strapazierfähig und löst sich – im Gegensatz zum Notizblock – nicht gleich in seine Einzelteile auf.

Sie können anstelle eines gebundenen Buches auch ein DIN-A4- oder DIN-A5-Ringbuch mit öffenbaren Ringen verwenden. Das hat den Vorteil, dass Sie dafür eigene Vorlagen-Blätter entsprechend Ihren Bedürfnissen entwerfen und ausdrucken können. Ein Verstärken der Blattlöcher ist hier unbedingt erforderlich, was wiederum einen entsprechenden Mehraufwands bedarf.

Sehr nützlich ist auch ein Leseband. Damit haben Sie immer sofort Zugriff auf die aktuelle Seite.

Buch etikettieren

Bei Verwendung beispielsweise als Projekt-Arbeitsbuch etikettieren Sie es leserlich – vorne und auch am Buchrücken. Wenn Sie das Buch später archivieren, soll am Etikett sofort der Projektname ins Auge stechen. Ich habe mir hierfür eine einheitliche Etikettenvorlage angelegt.

Nachsendehinweis

Auf der Notizbuchinnenseite habe ich einen Verweis angebracht, für den Fall, dass ich es einmal verlieren sollte:

„Sollten Sie dieses Arbeitsbuch gefunden haben, ersuche ich Sie, mich unter der Tel.-Nr. … zu kontaktieren. Herzlichen Dank (Unterschrift)!“

Zudem habe ich auch meine Visitenkarte mit der Anschrift eingeklebt.

Projektdaten

Bei Verwendung als Projektbuch (das Notizbuch enthält ausschließlich Aufzeichnungen zu einem bestimmten Projekt) füge ich auf den Anfangsseiten die wichtigsten projektspezifischen Daten des Projekts und die Kontaktdaten der Projektbeteiligten ein:

  • Projekt-Stammdaten
  • Kontaktdaten der Projektbeteiligten
  • Miniprojektplan (in der Klarsichtfolie)

Wenn Sie die Projekt-Stammdaten und die Kontaktdaten hineinschreiben, anstatt einen Ausdruck einzukleben, lassen Sie ausreichend Platz für Erweiterungen.

Seitenrand

Sollte kein linker Rand vorhanden sein, ziehen Sie einen solchen auf jedem Blatt. Die Breite des linken Randbereichs beträgt in etwa 5 Zentimeter. In diesem Bereich kommen dann Ihre Kürzel (z. B. Kennzeichnung von Aufgaben), das Datum oder Prioritäten (z. B. mit einem oder mehreren Sternen).

Der linke Randbereich dient Ihnen also zur Orientierung auf der Seite. Alternativ können Sie dem linken Randbereich noch eine schmale Spalte ankoppeln. Hier können beispielsweise Zuständigkeiten eingetragen werden, also z. B. an wen die Aufgabe delegiert wurde.

Seitennummern

Nummerieren Sie jedes Blatt. Dies ist eine nicht zu unterschätzende Orientierungshilfe. Ich schreibe die Blattnummer jeweils auf die obere äußere Blattecke. Diese Platzierung hat sich für mich hinsichtlich der Übersichtlichkeit am besten bewährt.

Inhaltsverzeichnis

Die letzten Seiten des Superbuches nutze ich als Inhaltsverzeichnis. Es kommt immer wieder vor, dass ich eine Notiz eintrage, von der ich genau weiß, dass ich sie öfter benötige. Hier schreibe ich im linken Randbereich die Seitennummer auf und rechts stichwortartig die entsprechende Notizinformation.

Kürzel

Überlegen Sie sich Kürzel und andere Zeichen/Symbole für Ihr Superbuch. Diese listen Sie auf der letzten Seite Ihres Arbeitsbuches auf, damit Sie auch später nachvollziehen können, was diese darstellen.

Grundsätzlich empfehle ich: möglichst eindeutige, selbsterklärende und nicht zu viele Kürzel.

Ein simples Beispiel ist der Buchstabe T für Telefonat. Wenn Sie Ihr aufgeschlagenes Superbuch vor sich haben, sehen Sie durch das T im linken Randbereich sofort die Telefonate, die Sie noch führen müssen bzw. geführt haben.

Vorrat an Lesezeichen

Sie können auch einen kleinen Vorrat an Lesezeichen (z. B. farbige Haftmarker) in Ihr Superbuch kleben. Hier liegt die Betonung aber auf „kleinen“. Die Verwendung zu vieler Lesezeichen vermindert die Übersichtlichkeit.

Erweitern mit Kalender und Adressverzeichnis

Sie können das Superbuch in Kombination mit einer Organisationssoftware (z. B. MS Outlook) verwenden (dazu mehr im Kapitel Buchpflege). Wenn Sie lieber ohne elektronische Medien arbeiten, können Sie hinten in Ihrem Superbuch noch ein Adressverzeichnis und ein Kalenderregister einfügen. Entsprechende Vorlagen in den verschiedenen Formaten erhalten Sie im Fachgeschäft.

So, das Superbuch ist vorbereitet. Anfangs gilt es, ein wenig zu experimentieren, bis Sie die optimale Lösung für Ihre Anforderungen gefunden haben.

[Anleitung als PDF-Dokument herunterladen/ausdrucken]

 


So arbeiten Sie mit dem Superbuch

Nun geht’s ans Arbeiten mit dem Superbuch. Um den dritten Grundsatz (= Übersichtlichkeit) des Notizmanagements zu erfüllen, folgend einige Tipps, die sich bei mir bewährt haben:

  • Fester Platz

    Sorgen Sie dafür, dass das Buch auf Ihrem Schreibtisch einen festen Platz hat. Es sollte so platziert sein, dass Sie jederzeit losschreiben können, ohne erst die Position zu wechseln. Sind Sie Rechtshänder, gehört das Buch rechts von Ihnen.

  • Tages-Querstrich

    Ziehen Sie nach jedem Arbeitstag einen Querstrich und schreiben Sie das neue Datum über den Querstrich am linken Rand. Damit können Sie sich in Ihrem Superbuch leichter zeitlich orientieren. Sie sehen beispielsweise, woran Sie am Mittwoch vor einem Monat gearbeitet haben.

  • Aufgaben kennzeichnen

    Kennzeichnen Sie Aufgaben als solche, beispielsweise mit einem A. Diese Aufgaben können Sie später auch in Ihren elektronischen Organizer übertragen und dort mit einer automatischen Erinnerung versehen.

  • Telefonnummern hervorheben

    Häufig notiert man während eines Gesprächs schnell mal eine Telefonnummer. Die von Ihnen im Superbuch notierten Telefonnummern sollen „ins Auge stechen“. Ich verwende für Telefonnummern eine eigene Farbe.

  • Unterschiedliche Farben

    Unterschiedliche Farben tragen zur Übersichtlichkeit bei. Verwenden Sie aber nicht mehr als vier Farben in Ihrem Superbuch. Dies würde zu einer Verminderung der Übersichtlichkeit führen.

    Ich arbeite mit einem Vierfarb-Kugelschreiber. So brauche ich nicht ständig verschiedenfarbige Stifte bei mir haben.

Was kommt nun in Ihr Superbuch?

Wahrscheinlich haben Sie sich diese Frage bereits gestellt. Der erste Grundsatz des Notizmanagements besagt ja, dass man möglichst viel notieren soll. Viel ist aber relativ. Für mich hat sich anfangs folgende Fragestellung bewährt:

„Wie komme ich zu dieser Information, wenn ich sie jetzt nicht notiere, sie aber zu einem späteren Zeitpunkt schnell benötige?“

Damit bekommen Sie ein gutes Gefühl für Notizen, die in Ihr Superbuch gehören. In meinem befinden sich Aufzeichnungen zu Telefonaten, Besprechungsnotizen, Skizzen, Aufgaben- und Terminnotizen, Ideen etc.

Machen Sie Notizen in Stichworten. Sie müssen keinen Schönschreibwettbewerb gewinnen – es geht immer um die Steigerung der Effizienz und der Übersicht und daraus resultierend um Ihre Entlastung. Achten Sie aber darauf, dass Sie Ihre Notizen auch noch später entziffern können.

Das Zeitblüten-E-Book „ZEITMANAGEMENT: „Endlich mehr Zeit für mich!“ enthält auch Ausschnitte aus meinem Superbuch. Damit können Sie sich ein Bild davon machen, wie ich das Superbuch nutze.

Das Superbuch will gepflegt werden

Ein wesentlicher Bestandteil des Notizmanagements ist die Buchpflege. Nur dadurch wird ein effizientes Arbeiten mit dem Superbuch gewährleistet.

Ich habe für die Buchpflege feste Zeiten reserviert – und zwar erledige ich diese in Zeiten eines Leistungstiefs.

Dazu kurz einen Einschub: Sicher ist Ihnen bewusst, dass die eigene Leistungsfähigkeit während des Arbeitstages Schwankungen unterworfen ist. Frisch und ausgeruht am Morgen sind wir leistungsfähiger als beispielsweise nach einem Mittagessen oder gegen Abend. Für Phasen geringerer Leistungsfähigkeit eignen sich besonders Routinearbeiten, wie beispielsweise die Buchpflege. Ich betreibe üblicherweise zweimal am Tag Buchpflege – nach der Mittagspause und vor Arbeitsende. Jeweils 5 Minuten reichen in der Regel vollkommen aus.

Die Buchpflege besteht aus folgenden Tätigkeiten:

  • Erledigtes abhaken

    Haken Sie Erledigtes ab bzw. streichen Sie es durch – eventuell mit Erledigungsdatum. Sind alle Informationen auf einer Seite „alt“, machen Sie einen Diagonalstrich über die gesamte Seite. Ich genieße immer das Gefühl, eine Aufgabe abhaken zu können.

  • Datenübertragung

    Ich nutze mein Superbuch in Kombination mit einer Organisationssoftware (MS Outlook). Bei der Buchpflege übertrage ich beispielsweise wichtige, während des Tages notierte Telefonnummern in meine Kontaktverwaltung. Natürlich wird nicht jede Nummer übertragen, sondern nur solche in Hinblick auf einen möglichen erneuten Bedarf.

    Ebenso übertrage ich schnell notierte Termine und Aufgaben in Outlook und versehe sie gegebenenfalls mit einer automatischen Erinnerung.

    Kontakte und Termine können Sie aber ebenso in die entsprechenden beigefügten Register aus Papier übertragen. Wie es Ihnen eben beliebt.

Nun hoffe ich, Ihnen Ansporn und Lust auf Ihr persönliches Superbuch gegeben zu haben. Ich arbeite nun schon einige Jahre damit und bin immer noch begeistert, wie simpel und effektiv dieses Werkzeug meinen Arbeitsalltag erleichtert.

Passen Sie das Superbuch laufend Ihren Anforderungen und Wünschen an. Anfangs wird das Arbeiten damit vielleicht noch etwas ungewohnt sein. Aber Sie werden es schnell schätzen und richtig Freude daran finden.

Ich bin überzeugt, dass Sie sich schon nach kurzer Zeit nicht mehr vorstellen können, jemals ohne gearbeitet zu haben.

Der obige Beitrag ist ein Auszug aus meinem Zeitblüten-E-Book „ZEITMANAGEMENT: „Endlich mehr Zeit für mich!“, das Sie bei Interesse hier beziehen und gleich herunterladen können.

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Haben Sie noch Fragen?

Haben Sie noch Fragen zum E-Book, dann schreiben Sie mir einfach!

Ihr

Burkhard Heidenberger


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Kommentare

  • Elke Schmitt

    In den unendlich nutzbaren Informationen des World Wide Web hab ich mit Ihren kompetenten Tipps und Anregungen einen Schatz gefunden. Allen voran Ihre Idee des Superbuches.

    In planerischen Dingen bin ich eher kreativ chaotisch :-), so haben mich die bisherigen Möglichkeiten an Organisationsratgebern nicht wirklich begeistert.

    Es fehlte der Raum und Platz für bildhafte und individuelle Gestaltung. Doch durch die Anwendung Ihres Superbuches ist das ganz anders!!

    Ich habe nun Spaß und Freude an der Planung meiner Termine und Aufgaben. Ideen sind ebenfalls schnell und wieder auffindbar notiert. Dieses Buch ist zu eines meiner wichtigsten und schönsten Arbeitsmittel geworden. Neben dem Spaß und der Freude schafft es mir eine große Erleichterung, dass ich alles, was die Entwicklung meines Unternehmens betrifft, mit genügend Raum, strukturiert und doch individuell festhalten kann.

    Für mich ist dieses Buch das beste Planungsinstrument, das ich kennengelernt habe. Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser kleinen Schilderung annähernd vermitteln, weshalb dieser Tipp so wertvoll für mich ist. Ich danke Ihnen sehr herzlich speziell für diesen Impuls (und natürlich auch für alle anderen tollen Tipps auf Ihrer Website).

    Elke Schmitt antworten
  • Scheppi

    Lieber Herr Heidenberger,

    ich hab mir das Superbuch nun auch angeschafft und bin davon begeistert. Es bietet mir die optimale Ergänzung zu meinen Planungsinstrumenten im Outlook.

    Ich führe das Buch nach Tag, also aufsteigend fülle ich das Passierte oder für mich Wichtige in diesem Buch. Ich habe jedoch noch keine optimale Lösung gefunden, wie ich mit Dingen umgehen soll, die ich in einem zukünftigen Meeting brauche, am besten eintrage. Also quasi eine Vorbereitung des Tages.

    Wie machen Sie das, damit es nicht an einem unlogischen Ort oder eben wieder auf einem anderen Blatt landet?

    Vielen Danke für Ihre Tipps, sind sehr hilfreich für mich.

    Scheppi antworten
    • Für solche „Dinge“ könnten Sie beispielsweise einen eigenen Bereich im Superbuch anlegen. Das kann die hintere Buchhälfte oder ein anderer entsprechend gekennzeichneter (mit Lesezeichen, Haftmarker oder Leseband) Bereich sein. Diesen nutzen Sie dann ausschließlich für solche Informationen.

      Wenn Sie dann die Informationen z. B. beim Meeting benötigen, wissen Sie sofort, wo Sie diese finden und müssen Sie nicht erst aus den verteilten Tagesnotizen zusammensuchen.

      Burkhard Heidenberger antworten
  • Anja Spottock

    So, nun habe ich mir auch endlich einmal die Mühe gemacht, mir ein solches Superbuch anzulegen. Bleibt jetzt zu wünschen, dass ich es rege nutze und nicht wieder in meine Zettel-Wirtschaft verfalle.

    Habe das Buch konkret für ein neues Projekt angelegt. Da fällt es glaube ich leichter, sich an den Umgang mit dem Buch zu gewöhnen.

    Danke jedenfalls für den tollen Tipp!

    Anja Spottock antworten
  • Lieber Herr Heidenberger,

    für mich hört sich das Superbuch ebenfalls interessant an. Doch aus welchem Grund soll der Rand auf die linke Seite? Ich habe mir gerade ein Heft vorgeholt und wollte es gleich präparieren. Dabei habe ich ohne nachzudenken die Ränder rechts gemacht.

    Vielen Dank für den Tipp!

    Herzliche Grüße
    Brigitte Hagedorn

    Brigitte Hagedorn antworten
    • Hallo Frau Hagedorn,

      zu Ihrer Frage:

      Der linke Rand dient der Orientierung und Strukturierung der Notizen. Weil wir von links nach rechts lesen, wird dieser Orientierungsbereich links platziert. Also ich schaue in der Regel zuerst in den linken Bereich und habe damit sofort eine Übersicht/Orientierung meiner Aufzeichnungen, und erst dann etwas genauer in die Notizen.

      Aber Sie können den Rand natürlich auch rechts platzieren, wenn Ihnen dieser Bereich zur Strukturierung besser liegt. Für mich hat sich der linke Rand bewährt.

      Burkhard Heidenberger antworten
  • Michael Berrier

    Hallo,

    das mit dem Superbuch ist sicher eine gute Sache. Aber wie passt es z. B. mit OneNote und Evernote. Können Sie mir sagen, wie man diese modernen Notizbücher (online) mit seinem Superbuch sinnvoll kombinieren kann? Ich habe das Problem, dass ich nicht weiß, welches meine Basis sein soll .

    Gruß, Michael

    Michael Berrier antworten
    • Hallo Michael,

      auch Kombinationen sind möglich – um nur zwei zu nennen:

      Beispielsweise haben Moleskine und Evernote gemeinsam ein Notizbuch entwickelt, dessen Seiten man mittels der Evernote-App abfotografieren, in Evernote digital übertragen und dadurch elektronisch durchsuchbar macht.

      Alternativ gibt es auch sogenannte digitale Kugelschreiber – empfehlen kann ich z. B. den Livescribe Smartpen –, mit dem Ihre im Superbuch niedergeschriebenen Notizen quasi in Echtzeit digitalisiert und z. B. in Evernote übertragen werden. Sie können diese handschriftlichen Notizen auch gleich transkribieren, also automatisch in einen getippten Text umwandeln, um den Text dann weiterzubearbeiten.

      Des Weiteren können Sie mit dem Smartpen das Gesprochene (z. B. in einem Meeting) aufnehmen, also live mitdokumentieren. Sie können also damit gleichzeitig das Geschriebene UND das Gehörte digitalisieren. Bei der Aufnahme in Meetings bitte aber die Anwesenden darüber informieren, dass Sie aufnehmen wollen und fragen, ob das in Ordnung geht.

      Der Smartpen ist auf alle Fälle ein sehr mächtiges Werkzeug. Wenn Sie etwa auf YouTube nach „Livescribe Smartpen“ suchen, finden Sie zahlreiche Videos, welche die Funktionen dieses Stiftes anschaulich erläutern. Dann können Sie sich selbst ein Bild davon machen.

      Burkhard Heidenberger antworten
  • Oliver

    Vielen Dank für die guten Tipps!

    Bei mir hat sich folgende Ergänzung für das Superbuch bewährt: Ich verwende kleine Marker-Aufkleber von Sigel (Page Marker), die ich wiederverwende. Nach Farben geordnet sehe ich auf einen Blick, welche Aufgaben (gelb) ich erledigen oder nach dem Meeting an einen Mitarbeiter delegiert werden muss (orange).

    Themen, die schnell behandelt werden müssen, sind pink und wenn eine Aufgabe übergeben wurde und nur noch kontrolliert werden muss, ersetze ich den jeweiligen Aufkleber durch einen blauen. Ist die Aufgabe erledigt (ja, ein Superbuch braucht Pflege), ziehe ich den jeweiligen Aufkleber einfach ab. Sehr einfach und übersichtlich!

    Oliver antworten
  • Sabine Freyberg

    Auch ich benutze ein ähnliches Buch – schon seit Jahren! Es ist genau wie Sie mitteilten, alles was ich mir merken muss und noch zu erledigen habe, benötigt so keinen allzugroßen Raum im Köpfchen.

    Auch unterschiedliche Farben nutze ich. Es ist sehr hilfreich. Meine Aufgaben, die ich während Sitzungen notiere, markiere ich mir – auf der linken Seite – mit zwei roten Kreuzen. So kann ich in Ruhe nach den Sitzungen meine Aufgaben erledigen.

    Mein Buch ist nicht ganz so akribisch, aber ich finde alle Dinge wieder, die ich mir merken musste. Oftmals muss ich viele (gefühlte hundert) verschiedenste Aufgaben merken, da helfen mir dann auch die kleinen “bunten” Zettelchen.

    Vielen Dank für Ihre guten Tipps, in denen ich immer gerne wieder schmöker!

    Sabine

    Sabine Freyberg antworten
  • Claudia Stepanek

    Sehr geehrter Herr Heidenberger,

    ich verwende nun auch das Super-Buch. Ich übertrage aber auch die Notizen später in eine Merkdatei, wo einige Tipps nach Bereichen geordnet abgelegt werden.

    Dieses Super-Buch hat sich sozusagen als mein zweites Gehirn manifestiert. Es hat seinen fixen Platz am Couchtisch und steht damit jederzeit bereit. Sie können sich daher sicher meine Verzweiflung vorstellen, als vor kurzem mein Welpe, als er alleine war, sich über mein Buch hergemacht hatte. Es blieben nur tausend Fetzen über – und das Puzzelspiel anschließend war eher uneffizient …

    Da war die Liebe für die Fellnase auf einem schweren Prüfstand ; -)

    Aber ein neues Buch gibt es schon – nur leider nicht griffbereit :-( – den Unterschied merke ich – es ist nicht dasselbe, wenn du es jedesmal erst herräumen musst.

    Danke auf jeden Fall für die weiteren Anregungen – die zusätzliche Spalte werde ich auf jeden Fall übernehmen.

    Liebe Grüße aus Wien Claudia

    Claudia Stepanek antworten
  • Jürgen Gabriel

    Hallo Herr Heidenberger,

    mit großem Interesse habe ich Ihre Tipps zum Superbuch durchgelesen und mache mich jetzt im Büro an die Umsetzung.

    Ein Problem habe ich allerdings noch: Wie kann ich im privaten Berich ein ähnliches Buch aufbauen, hier geht es allerdings um verschiedene Themen, die im privaten Bereich anfallen, wie z.B. verschiedene Hobbys und Interessengebiete, bei denen überall auch recht viel Punkte anfallen, die notiert werden wollen.

    Haben Sie da noch einen Tipp für mich?

    Vielen Dank im Voraus!
    Jürgen Gabriel

    Jürgen Gabriel antworten
  • Ein phantastischer Tipp, der mir exzellente Dienste leistete.

    Die Zeit, die ich dadurch gespart und der Ärger, den ich mir vermieden habe, sind gewaltig.

    Vielen, vielen Dank für diesen tollen und hilfreichen Artikel.

    Ich verwende übrigens inzwischen ein elektronisches Superbuch.

    Wie so ziemlich alles, hat auch das Vor- und Nachteile. Für mich persönlich überwiegen die Vorteile leicht.

    Zuerst wollte ich Evernote verwenden. Eine phantastische Software. Doch für mich als bewussten Minimalisten und ehemaligem Frugalisten ist mir Evernote zu teuer (obwohl es seinen Preis definitiv wert ist).

    Nach extrem langer Suche und vielem Ausprobieren nutze ich nun schon seit einigen Jahren die App “Color Note”.

    Ist zwar WESENTLICH primitiver als Evernote, dafür jedoch komplett kostenfrei. Alle Notizen werden problemlos auf all meinen Windows- und Android-Geräten automatisch synchronisiert und sind somit immer und überall jederzeit für mich verfügbar – im schlimmsten Notfall sogar auf fremden Geräten.

    Allerdings: Nur Textnotizen sind möglich…

    Ich hoffe, damit vielleicht dem Einen oder Anderen etwas weiter geholfen zu haben…

    Beste Grüße,

    Thomas

    Thomas antworten
  • Nora

    Lieber Burkhard,

    auf die simpelsten Sachen kommt man manchmal gar nicht. Daher mein Dank für Ihren super Tipp. So ein Su(uu)per-Buch werde ich mir jetzt für die Arbeit aber auch daheim anlegen.

    Ich freue mich auf Ihre nächsten Anregungen.

    Herzliche Grüße
    N. Israel

    Nora antworten
  • Regula

    Ich mache es anders und mir hilft das sehr:

    Mein Superbuch ist eine grosse Agenda. Da schreibe ich jeden Tag hinein, was ich erledigen muss. In der Regel verwende ich sogar verschiedene Farben beim Schreiben oder mache vor der Notiz einen entsprechend farbigen Punkt.

    Was ich am Arbeitsplatz erledigen muss: rot

    Was ich zu Hause tun muss: blau

    Was ich unterwegs erledigen muss (z.B. Einkäufe, auf die Post gehen, was ich an einem Kurs tun muss, ….): grün

    Was erledigt ist, wird durchgestrichen. Ein herrliches Gefühl!

    Regula

    Regula antworten
  • Rosberger

    Hallo Herr Heidenberger,

    das mit dem Superbuch klingt sehr interessant und werde ich umsetzen. Ich möchte aber eines für mein Business und eines für den Privatbereich. Ist das überhaupt sinnvoll, zwei Superbücher zu führen, also ein privates und geschäftliches?

    Rosberger antworten
    • Grundsätzlich haben Sie drei Möglichkeiten:

      1. Sie verwenden getrennte Bücher wie von Ihnen beschrieben
      2. Sie verwenden EIN Buch, aber unterschiedliche Schriftfarben für private und berufliche Notizen. Beispielsweise alle beruflichen Notizen in blauer Schriftfarbe, alle privaten in grüner Farbe. So sehen Sie beim Blättern im Superbuch mit einem Blick, ob es sich um eine berufliche/private Notiz handelt
      3. Sie verwenden die zweite Hälfte des Superbuches ausschließlich für Privates und die vordere Hälfte nur für die Arbeit. Dadurch haben Sie eine klare „räumliche“ Trennung und wissen genau, wo Sie was finden, und es kommt zu keiner Durchmischung privater und beruflicher Notizen.

      Ich habe mit der dritten Möglichkeit gute Erfahrungen gemacht, kenne allerdings von meinen Seminarteilnehmern auch einige, die mit Variante 1 und 2 gut zurechtkommen. Entscheiden Sie sich einfach für jene Variante, die Ihnen am ehesten zusagt.

      Burkhard Heidenberger antworten

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