5 Tipps für den Umgang mit einem Choleriker

Cholerischen Menschen genügt oft ein nichtiger Grund, um aus der Haut zu fahren. Wutausbrüche und Beleidigungen stehen dabei häufig auf der Tagesordnung. Solche Wutausbrüche stellen für Menschen im Umfeld des Cholerikers eine große Belastung dar. Als Beispiel sei hier ein cholerischer Vorgesetzter genannt. Betritt dieser Vorgesetzte den Raum, so zieht es manchem Mitarbeiter den Magen zusammen. Spannung liegt in der Luft.

Aber auch in der Partnerschaft sind Choleriker alles andere als harmoniefördernd und nicht selten der Grund für eine Trennung.

Aber wie umgehen mit einem Choleriker?

Dazu fünf Tipps:

1. Ausweichen

Falls möglich sollte man den Umgang mit solchen Menschen meiden. Das ist häufig nur durch einen Arbeitsplatzwechsel oder die Trennung vom Partner möglich. Auch wenn das alles andere als einfach ist und für viele die letzte Option – aber es geht um das eigene Wohlbefinden, und das sollte man nicht außer Acht lassen.

2. Gelassen bleiben

Das schreibt sich zwar leicht – ich weiß. Aber wenn man bei einer Auseinandersetzung mit einem Choleriker selbst laut wird, kann die Konfrontation eskalieren. Wenn man hingegen abwartet, möglichst ruhig und gelassen bleibt, ist das Gewitter schnell vorbei.

Denn ein Choleriker ist in der Regel innerhalb weniger Sekunden auf 100, aber genauso schnell wieder auf 0.

Auch Rechtfertigungen gilt es zu vermeiden. Für den Choleriker sind Rechtfertigungen in der Regel ein Schuldeingeständnis.

3. Bemerkungen bzw. Antworten mit Bedacht wählen

Möglichst keine sarkastische oder provozierende Bemerkungen, auch wenn sie gelassen kommuniziert werden. Solche Bemerkungen schüren die Weißglut des Cholerikers.

4. Perspektive ändern

Machen Sie sich bewusst, dass Ihr cholerisches Gegenüber eigentlich eine „arme“ Person ist, die sich nicht anders zu behaupten bzw. zu helfen weiß.

Mit dieser Sicht der Dinge befreit man sich aus der Opferhaltung.

5. Nicht verharmlosen

„Das ist ja alles halb so schlimm!“ oder „Da gibt es keinen Grund, sich aufzuregen!“ Solche Aussagen mit der Absicht, den Choleriker zu besänftigen, bewirken eher das Gegenteil. Denn für ihn ist sein Wutausbruch vollkommen berechtigt.

Fazit

Der Umgang mit Cholerikern ist immer schwierig und für jede Beziehung, ob geschäftlicher oder privater Natur, eine Belastung. Cholerikern selbst ist häufig gar nicht bewusst, was sie mit ihrer Verhaltensweise alles „zerstören“ und sich dabei auch noch selbst hinderlich sind.

Hat man einen Choleriker in seinem Umfeld und ist dieser nicht bereit, an seiner Verhaltensweise zu „arbeiten“, sollte man zum eigenen Wohlbefinden den Kontakt so weit wie möglich vermeiden.

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