Was hilft gegen Intrigen im Büro?

Intrigen sind Gift für ein gutes Betriebsklima. Sie können einem das (Arbeits-)Leben schwer machen. Sehr häufig sind Intrigen auch mit ein Grund, dass Personen kündigen.

Da kann einem die Arbeit noch so gut gefallen, wenn man sich aber täglich mit Kleinkriegen im Büro auseinander setzen muss, ist das auf Dauer stark belastend.

Dabei handelt es sich bei Intrigen meist nicht um direkte Angriffe, sondern um hinterhältige Aktionen. Da verschwinden mal Unterlagen, Unwahrheiten und Gerüchte machen die Runde, Fehler werden einem untergeschoben etc.

Solche Kleinkriege – nicht nur im Büro – sind belastend und erzeugen Stress. Diese über einen längeren Zeitraum anhaltende psychische Belastung beeinträchtigt in der Regel auch die Gesundheit und Lebensqualität.

Neid, Eifersucht und krankhafter Ehrgeiz ist der fruchtbarste Boden für Intrigen.

Intriganten agieren im Hintergrund

Das Ziel eines Intriganten ist es, einer anderen Person zu schaden, auf welche Weise auch immer. Ein „guter“ Intrigant achtet darauf, dass man ihm nichts vorwerfen kann oder dass der Geschädigte gar nicht mitbekommt, wer da gegen ihn intrigiert.

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Intriganten verstecken sich oft hinter einer (freundlichen) Maske, lassen ihr wahres Gesicht nicht erkennen …

Wie Sie am effektivsten gegen Intrigen vorgehen

Dazu vier Tipps:

1. Dokumentieren

Dokumentieren Sie jeden Vorfall – auch wenn Sie (noch) nicht wissen, wer Ihnen da Steine in den Weg legt. Notieren Sie in einem eigens dafür genutzten Block alles mit Datum und auch Uhrzeit.

2. Suchen Sie Unterstützer

Wenn Sie auf Personen zurückgreifen können, die Ihnen die Vorfälle bezeugen, stärkt Ihnen das den Rücken. Diese werden auch im Notizblock zu jedem Vorfall notiert.

3. Suchen Sie das Gespräch

Intrigen-Opfer sind oft Personen, von denen der Intrigant nicht viel Gegenwehr erwartet. Wehren Sie sich! Stellen Sie die Person zur Rede. Das erste Gespräch sollte unter vier Augen stattfinden. Versuchen Sie ruhig und sachlich zu bleiben und bringen Sie Fakten auf den Tisch.

Sollte das Vier-Augen-Gespräch keine Wirkung zeigen, konfrontieren Sie den Intriganten ruhig vor anderen Personen. Dadurch bugsieren Sie sich aus der Opferrolle.

4. Der Weg zum Vorgesetzten

Hat das Gespräch bzw. die Konfrontation mit der intrigierenden Person nichts gebracht, ist der nächste Schritt der Weg zum Betriebsrat – oder wenn es einen solchen nicht gibt – direkt zum Vorgesetzten. Ihre Aufzeichnungen und Zeugen werden Ihnen dann eine große Hilfe sein.

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