7 Zeichen der Wertschätzung

Gelegentlich sitze ich mit Freunden in einem kleinen Gasthaus hier in Wien. Wir kehren dort nicht nur aufgrund des gemütlichen Ambientes ein, sondern auch weil der Wirt ein richtiges „Original“ ist.

Und was mir noch an ihm gut gefällt:

Er begrüßt seine Gäste persönlich und reicht jedem die Hand zur Begrüßung, hat für jeden ein paar nette Worte – ohne dass das Ganze aufgesetzt wirkt. Er nimmt sich wirklich Zeit für die Menschen. In so einem kleinen Lokal ist das natürlich möglich, aber alles andere als selbstverständlich.

Auf den Punkt gebracht: Er vermittelt seinen Gästen Wertschätzung.

Ob im privaten oder beruflichen Bereich – allein durch Signale der Wertschätzung können Sie bei anderen Menschen dazu beitragen, dass deren Tag gut oder zumindest besser verläuft als ohne die Begegnung mit Ihnen.

pxb-wertschaetzung

Ein Lächeln vermittelt Wärme, Sympathie, Wertschätzung …

Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, einem Menschen seine Wertschätzung zu zeigen. Die gewählte ist auch davon abhängig, wie gut Sie die Person kennen, wie nahe Sie ihr stehen – so kann sowohl ein Händedruck als auch eine Umarmung Wertschätzung vermitteln.

Im Folgenden 7 Zeichen, die für mich einen Akt der Wertschätzung darstellen:

1. Auf gleiche Ebene begeben

Beispielsweise bei der Unterhaltung mit einem Kind. Wenn wir uns zum Kind hinunterbeugen oder in die Knie gehen, vermittelt das dem Kind unbewusst: „Du bist mir wichtig.“

Sich auf die gleiche Ebene zu begeben, bedeutet aber auch, andere Menschen nicht „von oben herab“ zu behandeln oder ihnen gegenüberzutreten.

2. Ein Lächeln

Ein Lächeln vermittelt Wärme, Sympathie – und das ist auch ein Zeichen der Wertschätzung. Den Menschen, mit denen wir nicht können, schenken wir in der Regel kaum ein Lächeln.

3. Hand reichen

Die Hand geben, ist für mich auch ein Signal der Wertschätzung, denn mit einem Händedruck verringern/überbrücken wir die Distanz zum Gegenüber.

4. Umarmung

Eine herzliche Umarmung durchbricht jede Distanz. Sie zeigt der anderen Person: „Ich mag dich besonders.“ Denn Menschen, denen wir eine Umarmung schenken, stehen uns in der Regel sehr nahe.

5. Wechselnde Grußformeln in der Korrespondenz

Tagtäglich werden E-Mails versendet – sowohl im privaten Umfeld als auch im Geschäftsbereich. Nun kann mit diesem schnellen Medium dem Empfänger durchaus auch Wertschätzung vermittelt werden: indem wir statt der üblichen Standardgrußformel „Mit freundlichen Grüßen“ wechselnde Grußformeln verwenden.

Das vermittelt dem Empfänger, dass wir uns Zeit genommen haben, eine andere, persönlichere Grußformel zu schreiben. Hierzu meine Tipps in diesem Beitrag:

» Wechselnde Grußformeln: Damit hinterlassen Sie einen guten Eindruck!

6. Kleine Überraschungen

Kleine positive Überraschungen können auch Wertschätzung zeigen. Wir Menschen werden gerne überrascht. Sei es ein kleines Geschenk, ein Anruf oder was auch immer – es zeigt der anderen Person, dass wir an sie gedacht haben. So ist es auch mit der Übermittlung von Glückwünschen:

7. Glückwünsche

Ob Geburtstag oder ein anderer Jubeltag. Ein Anruf, eine Glückwunschkarte, … – eine solche Geste zeigt dem Empfänger, dass es uns ein Anliegen ist, ihm zu gratulieren.

» Hier finden Sie Vorlagen für Geburtstagswünsche und Glückwunschschreiben

Mit welchen Zeichen/Signalen vermitteln Sie Wertschätzung?

Charaktersache?

Einer anderen Person wertschätzend gegenübertreten lässt sich also mittels verbaler Kommunikation – aber auch nonverbaler, wie z. B. per Körpersprache oder schriftlich – sowie durch Verhalten und Handeln.

Wie und was wir kommunizieren, wie wir uns verhalten und wie wir handeln, ist auch von unserem Charakter, von unserer Persönlichkeit abhängig. Inwieweit Menschen anderen Wertschätzung und Respekt zeigen, ist meiner Meinung somit auch eine „Charaktersache“.

In diesem Zusammenhang gefällt mir auch das (etwas abgewandelte) Zitat von Malcolm S. Forbes:

Der Charakter eines Menschen
zeigt sich auch daran,
wie er andere behandelt,
von denen er nichts zu erwarten hat.


Zum Weiterlesen:

Kommentare

  • Queen_Andi

    Für mich ist es ein Zeichen der Wertschätzung, den anderen mit Namen anzusprechen, also ganz bewusst den Namen merken und auch verwenden.

    Queen_Andi antworten
  • Stefan Triebenecker

    Auf Unternehmensebene gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, jeden Mitarbeiter zu begrüßen, den man direkt begegnet. Und sei es nur ein schlichtes “Mahlzeit”, “Morgen” oder “Hallo”.

    Ein weiterer Punkt, der für mich Wertschätzung ausdrückt, aber immer öfter keine Berücksichtigung findet, sind “Höflichkeitsfloskeln” in Emails.
    Da wird einfach nur der Kerninhalt in die Betreffzeile geschrieben und gut ist. Keine Begrüßung, kein Bitten, keine weiterführenden Infos, kein Danken.

    Oft werden auch firmeninterne Rundmails einfach nur “vor die Füße geworfen”. Ich weiß nicht, ob ich da übertrieben empfinde. Es stört mich aber doch.

    Stefan Triebenecker antworten
  • Sika

    Ich freue mich über jeden Artikel zum Thema Wertschätzung. Diese 7 Zeichen sind so wichtig. Ich habe einen Blog in den USA über Wertschätzung und erhalte viele positive Feedbacks, auch ein Zeichen für Wertschätzung. Es ist so wichtig, dass wir unserer Wertschätzung Ausdruck verleihen, sei es mit einem Lächeln, einem Gruß oder einem freundlichen Wort.

    Sika antworten
  • Wertschätzung hat viel mit Respekt zu tun.

    Ein Lächeln hat die Kraft, den anderen das Segel aus der Hand zu nehmen und evtl. gemeinsam weiter zu segeln.

    Do Laura Heneis antworten
  • Viele Verhaltensweisen können Wertschätzung zeigen. Aber eine ist ungeschlagen: Das Verhalten, das ich automatisch zeige, wenn ich die innere Haltung der Wertschätzung auch wirklich in mir trage.

    Wenn mir die Person sympathisch ist und die Beziehung klappt, dann kommt das von alleine.

    Aber wir sind doch auch nur Menschen:

    • Was ist, wenn ich “weiß”, dass die Person einen schlechten Job macht?
    • Was ist, wenn ich “weiß”, die Person will nicht arbeiten?

    Dann ist die Herausforderung groß, hier Wertschätzung zu zeigen, die auch noch ehrlich sein soll.

    Wertschätzung betrifft die Person. Lob (und somit auch Tadel) betrifft die Handlung dieser Person.

    Wenn Sie das trennen und die Methode kennen, den Wert der Person in solchen schwierigen Situation trotzdem zu sehen, dann wird sogar eine Kritik zu einer motivierende Aussage.

    Gangolf Neubach antworten
  • Zur Wertschätzung gehört für mich, dem Gegenüber ein “Danke” auszusprechen.

    So auch hier, “DANKE” für diesen Beitrag, der der Welt (der internetten Welt) einen Mehrwert zu bieten hat.

    Herzlich
    Kerstin Paar

    Kerstin Paar antworten
  • Ja, Wertschätzung einer Person ist, dass ich freundlich zu ihr bin, ihren Namen kenne, mich an Dinge erinnere, die mit dieser Person zu tun hatten, nachfrage wie das Befinden ist und auf gleicher Ebene mit ihr kommuniziere. Bitte – und auch danken gehört dazu, Lob auszusprechen, Dinge anzusprechen, die mir an ihr so wichtig sind. Da könnte man weiter fortfahren …….

    Was im beruflichen angesprochen wurde, da kann ich zustimmen. Ja, es fühlt sich oft an, als würde einem Hund ein Knochen vorgeworfen. Dort mangelt es sehr an Wertschätzung. Da herrschen die Ellenbogen. Doch auch dort ist Wertschätzung am Platz. Den geschätzte Mitarbeiter arbeiten zufriedener und motivierter. Dort wäre wirklich Handlungsbedarf.

    Heide-Rose Decurtins antworten
  • Christina

    Wertschätzung fängt für mich beim Zuhören und Akzeptieren an. Menschen so sein lassen, wie sie sind und ihnen nicht meine Meinung aufdrücken. Was nicht heißt, dass man nicht diskutieren darf. Oder dass man sich nicht gegen Diskriminierung stellen darf oder ähnliches.

    Aber jeder Mensch ist anders, hat andere Erfahrungen gemacht und hat andere Werte. Darum ist “mein Weg” nicht der einzig richtige.

    Außerdem finde ich es wertschätzend, nicht zu allem eine eigene Geschichte einzubringen. Wenn jemand zum Beispiel über einen sportlichen Erfolg erzählt, lasse ich ihn erzählen und würdige diesen, ohne mit eigenen sportlichen Erfolgen zu kontern.

    @ Herrn Triebenecker:
    Grundsätzlich gebe ich Ihnen Recht. Es ist unglaublich, mit was für Nachrichten man sich so herumplagen muss.

    Allerdings gibt es für mich eine Ausnahme, die bei uns in der Firma auch so abgestimmt ist: Der Kollege, den ich eh schon auf dem Flur gegrüßt habe und auch gleich zum Mittagessen wieder treffe, brauche ich nicht lange begrüßen und verabschieden in einer E-Mail. Wir sind uns alle einig, dass wir Zeit und Nerven sparen, wenn wir nicht jedes Mal Grußformeln verwenden.

    Auch mit einigen meiner engen externen Partner gibt so eine Übereinstimmung, dass bei mehreren Mails am Tag nicht jedes Mal Hallo und Tschüss enthalten sein müssen.

    Christina antworten
  • Dagmar Collinet

    Ein herzliches Grüß Gott Herr Heidenberger,

    ein wertvoller Beitrag zum wichtigen Thema Wertschätzung ist Ihnen gelungen.

    Gern wollte ich anmerken: Der entscheidende Mensch, der unsere uneingeschränkte Wertschätzung verdient hat, sind wir. Was wir uns an Liebe geben, strahlen wir aus – selbst wenn wir es nicht zurückbekommen, allein diese Haltung schützt uns wie ein kuschlig-warmer Mantel und lässt uns bei uns bleiben. Wenn sich immer mehr diesen Mantel umlegten, erzeugen immer mehr diese Herzenswärme. Das gilt für jede Art von Kommunikation auf privater wie geschäftlicher Ebene.

    Selbstliebe ist hörbar:-)

    Mit sehr herzlichen Grüßen aus Berlin

    Dagmar Collinet

    Dagmar Collinet antworten
  • Ein wunderbarer Artikel – die Wertschätzung und Achtsamkeit sind für mich die zwei wichtigsten Elemente im Umgang mit anderen.

    Ich bin Politikerin und achte darauf auch bei meinen Begegnungen mit Menschen. Danke für die vielen Anregungen in dem Artikel. Leider denken viele meiner Kolleginnen und Kollegen oft nicht an diese wichtigen Gesten …

    Heidi Rackl antworten
  • Anja Degner

    Neulich traf ich nach 7 Jahren eine ehemalige Kollegin beim Einkaufen. Vor 17 Jahren fingen wir gemeinsam in einem Industrieunternehmen an, sie damals 50 Jahre, als Exportleiterin und ich mit Ende 30 als Assistentin der Geschäftsführung. Mittlerweile genießt sie in vollen Zügen Ihr Rentendasein und ich arbeite auch schon lange woanders.

    Wenn ich an Wertschätzung im Arbeitsleben denke, fällt mir diese ältere damalige Kollegin ein. Sie begrüßte ihr Gegenüber stets mit Namen, merkte sich Dinge, die einen persönlich betrafen und beim nächsten Treffen griff sie diese Themen oft freundlich kurz auf und zeigte damit ein offenes und freundliches Interesse an der jeweiligen Person. Somit war sofort eine Kommunikationsbrücke zum Gegenüber aufgebaut.

    Dabei hielt sie mit ihren klaren blauen Augen stets den Blickkontakt und half auf diese Art auch neuen, noch verunsicherten Mitarbeitern, sich wertgeschätzt und dazugehörig zu fühlen.

    Keiner der Chefs im Unternehmen konnte ihr mit dieser Gabe jemals das Wasser reichen und ich beobachtete oft, dass diese aufgrund ihrer eigenen Unsicherheit eher ein längeres Gespräch mit ihr mieden, wenn es um Themen ging, wo beide Parteien unterschiedlicher Meinung waren. Auch weil diese kluge Kollegin dabei mit ihrer stark ausgeprägten Empathie in Verhandlungen sowieso fast immer als die Siegerin hervorging.

    Die Fähigkeit der Wertschätzung eingesetzt als eine ungeheuer wirksame “Waffe”, mit der man viel erreichen kann, wenn man sich der Wichtigkeit dessen bewusst ist, dass jeder Mensch von seinem Gegenüber einfach nur verstanden werden möchte.

    Anja Degner antworten
  • Edelgard Kopp

    Grüss Gott Herr Heidenberger,

    GROSSEN Dank für Ihre Rubrik über Wertschätzung!

    Gerne möchte ich mein Schärflein dazu beitragen, denn es passt wirklich hervorragend dazu:

    Schon seit vielen Jahren trage ich immer eine Handvoll Kärtchen bei mir, im Portemonnaie und im Natel, so gross wie kleine Visitenkarten sind sie und ich drucke sie selber zu Hause aus.

    Auf diesen Kärtchen ist ein kleiner Kobold abgebildet (könnte auch der kleine Prinz sein). Sein Name ist Oups und er kommt aus Österreich. Er hält beide Hände nach oben geöffnet und empfängt einen Stern, der vom Himmel fällt. Der Text dazu lautet: „Vielen Dank für dein Lächeln. Es bringt ein Stück Himmel auf unsere Erde.“

    Dieses Kärtchen schenke ich allen Menschen, die mir freundlich begegnen: das sind Unbekannte im Zug oder Tram, Leute am Nebentisch im Restaurant, Kellner, Kassiererinnen, Verkäufer, Praxisangestellte, Obdachlose, Krankenschwestern, Taxifahrer, Zugbegleiterinnen, Ärzte, Müllmänner, Schalterbeamte, etc. etc.

    Einmal schenkte ich es einer Verkäuferin in einer Apotheke, die mir immer wieder mit ihrem herzlichen Wesen aufgefallen war. Dann zog ich wieder einmal um. Wie staunte ich, als ich einige Jahre später in der Apotheke meines neuen Wohnortes die gleiche Verkäuferin wiedersah! Sie begrüsste mich mit meinem Namen und ich fragte sie überrascht, wieso sie ihn behalten hatte, bei den vielen hundert Kunden und Kundinnen, die sie täglich sieht. Sie lächelte und sagte: Deshalb – und dann griff sie in ihre Kitteltasche und zog ein ziemlich verbrauchtes und verknittertes Oups-Kärtchen von mir hervor. Sie hatte es all die Jahre bei sich getragen.

    Und immer wieder erlebe ich das Gleiche: Die Menschen schauen sich das Kärtchen zunächst skeptisch an, drehen es herum und erst dann lächeln sie! Die Rückseite ist nämlich – leer – das heisst, dieses Danke ist wirklich nur als Ausdruck meiner Dankbarkeit für den Menschen bestimmt, der es gerade bekommen hat, keine andere Absicht ist damit verbunden – keine Werbung, kein Telefon, auch keine Homepage, kein versteckter Verkaufsversuch, kein Gratis-Bon oder Lotterie. Ausschliesslich ein ganz persönlicher Dank für ihre Freundlichkeit! Ich kann die Lächeln nicht mehr zählen, die diese kleine Karte verursacht hat. Bei anderen – und bei mir.

    Ihnen werter Herr Heidenberger hätte ich auch sehr gerne solch ein Kärtchen gegeben….

    Nochmals grossen Dank für Ihren Artikel und Ihre Erinnerung an etwas, nach dem wir alle hungern – Wertschätzung, Respekt, Anerkennung und Liebe.

    Von Herzen
    Edelgard Kopp

    Edelgard Kopp antworten
    • Oups-Kärtchen verschenken – was für eine wunderbare Idee, Frau Kopp! Vielen Dank fürs Teilen – dadurch vielleicht ein nachahmenswerter Impuls für den einen oder die andere.

      Oups kenne ich. Hab selbst mal ein Oups-Büchlein geschenkt bekommen. :-)

      Burkhard Heidenberger antworten
  • Walter Erwin Kloimwider

    Türen aufhalten und aufmachen für andere wurde mir schon in der Kinderstube beigebracht. Heute leider keine Selbstverständlichkeit. Auch das gehört für mich zu Wertschätzung und auch Respekt vor dem anderen Individium!

    Als ehemaliger Paketzusteller und nunmehriger Bäckereilieferant bin ich einfach nur mehr traurig über die heutige Gesellschaft.

    Walter Erwin Kloimwider antworten
  • Rina

    @Walter, ich weiß nicht, ob die heutige Gesellschaft so viel schlechter ist als früher. Ich kann mit meinen 62 Jahren deinen Eindruck nicht bestätigen. Ich glaube auch, man hat manchmal einen etwas verklärten Blick auf früher. Das ist nur meine Meinung.

    PS: Toller Artikel, lieber Herr Heidenberger, wie immer! :)

    Rina antworten
  • @ Rina

    Die heutige Gesellschaft ist nicht schlechter als früher – dies darf ich in meinem Alter wohl sagen. Die Erinnerungen “verbleichen” und das “Schlechte” tritt in den Hintergrund. Es ist einfach anders.

    Alles ist in Veränderungen und die Werte, die wir damals mitbekommen haben, prägen unsere Generation noch heute. Durch die Schnelllebigkeit verlieren gewisse “Rituale” an Bedeutung, wie Türen aufhalten, bitte und danke sagen oder sogar um Entschuldigung bitten.

    Wir leben in einem Zeitalter und wenn man sich wirklich zurückerinnert, wann die Glühbirne, Telefon etc. erfunden wurde, welche rasante Entwicklung – oder nicht? So schnell wie seit dem 19. Jh. hat sich nichts vorher entwickelt und die Forschung geht weiter.

    Es gibt nur eines, wir selbst, jeder von uns gibt seine Werte weiter. Nur wir können unser Umfeld mit Wertschätzung, Selbstliebe und Respekt prägen und an die nächste Generation weitergeben.

    Rüpel gab es schon früher – und in der Zukunft wird es auch nicht anders sein.

    Danke Herr Heidenberger – Sie inspirieren mich schon lange – auch für meine Arbeit.

    Von Herzen danke und allen, die so wunderbare Kommentare schreiben.

    Heide-Rose Decurtins antworten
  • Edelgard Kopp

    @Walter

    Lieber Walter,

    sicher liegt es daran, dass ich eine Frau bin und deshalb mit dem Türeaufhalten ganz andere Erfahrungen mache als Sie. Ob im Warenhaus, im Lädeli, im Cafe, sogar im Tram erlebe ich immer wieder, dass sich jemand für mich in die Türe stellt, wenn ich noch angelaufen komme. Sogar bei den Jungen! Sie nehmen zwar den Stöpsel nicht aus dem Ohr, aber meinen Koffer hieven sie mir in den Zug :-))

    Vielleicht haben sogar Sie mir schon einmal irgendwo die Türe aufgehalten….. Ich freue mich jedes Mal über diese Geste. Und zu Ihrer Traurigkeit möchte ich Ihnen gerne noch sagen, dass die Menschen VIEL besser sind als ihr Ruf ;-)

    Von Herzen
    Edelgard Kopp

    Edelgard Kopp antworten
  • Dagmar Collinet

    An alle Schreiber und Schreiberinnen,

    mir fällt ein Zitat ein: warte nicht bis dich die anderen anlächeln, sondern zeige ihnen wie es geht.

    Will sagen: unsere Bedürfnisse sollten wir eindeutig und gleichzeitig von Herzen aussprechen. Sprechen wir deutlich aus, dass wir uns bsp. freuen, dass derjenige uns die Türe aufhält oder uns behilflich ist, und unterstreichen das Gesagte mit unserer Körpersprache, könnte sich die Situation anders gestalten.

    Jüngere und Ältere sollten sich die Chance geben, ein Miteinander zu leben. Ich kann von meinen Erfahrungen berichten – viele Männer freuen sich, wenn ich ihnen die Türe aufhalte – einfach so. Frauen freuen sich, wenn ich ihnen die Türe aufhalte oder sie einfach unterstütze, wenn es die Lage erfordert.

    Es kommt auf den Menschen und weniger auf das Alter an – das spüre ich immer wieder. Ich wünsche euch allen berührende Momente des Alltags.

    Mit herzlichen Grüßen von Dagmar

    Dagmar Collinet antworten

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