Der richtige Händedruck

Neben anderen Faktoren spielt der Händedruck beim ersten Treffen eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Laut Psychologen kann der richtige Händedruck sogar ausschlaggebend für einen Geschäftserfolg sein, wenn sich zwei potenzielle Geschäftspartner das erste Mal treffen. Ob das tatsächlich so ist, lasse ich mal dahingestellt.

Nichtsdestotrotz bin ich überzeugt, dass der Händedruck Einfluss auf den vermittelten ersten Eindruck hat – oft auch unbewusst. Was der Händedruck über eine Person verraten kann, habe ich bereits in diesen Beitrag erläutert:

» Schlaff oder fest – was Ihr Händedruck über Sie verrät


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Die Hand des anderen wird vollständig umfasst und kräftig gedrückt …

Aber wann gilt der Händedruck als „richtig“?

Für Psychologen der Universität von Alabama (USA) ist der Händedruck dann richtig, wenn die Hand des anderen vollständig umfasst und kräftig gedrückt wird, während man dem Gegenüber in die Augen sieht. Wenn Sie auf diese Weise jemanden begrüßen, werden Sie als „aufgeschlossen, gewissenhaft und verträglich eingeschätzt“.

Aber beim Händereichen ist mehr zu beachten als der richtige Händedruck. Das gilt vor allem im geschäftlichen Bereich:

  • Generell ist es so, dass der Ranghöhere dem Rangniedrigen die Hand zur Begrüßung reicht. Oder er reicht sie ihm eben nicht.
  • Sind Sie hingegen Gastgeber, reichen immer zuerst Sie die Hand zur Begrüßung.
  • Eine freundliche Atmosphäre schaffen Sie, indem Sie beim Händereichen dem Gegenüber mit einem Lächeln in die Augen schauen.
  • Eine Hand in der Hosentasche ist beim Händeschütteln tabu, auch wenn es für den ein oder anderen als „cool“ erscheinen mag.
  • Schwitzende, feuchte Hände sind unbedingt zu vermeiden. Hier verrichtet ein Papiertaschentuch gute Dienste.
  • Früher galt: Männer stehen bei der Begrüßung auf und reichen dann die Hand. Frauen können sitzen bleiben. Heutzutage stehen sowohl Männer als auch Frauen bei der Begrüßung auf.
  • Beim ersten Treffen stellt man sich beim Händeschütteln mit Namen vor.

Im privaten Bereich ist das Ganze natürlich wesentlich einfacher – ein lockerer Händedruck, das war’s.

Zum Weiterlesen:

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