Umgangsformen, Knigge: Diese 8 Fehler sollten Sie vermeiden!

Mit guten Umgangsformen hinterlassen Sie immer einen positiven Eindruck. In der heutigen Zeit gewinnen sie wieder Stellenwert – insbesondere auch im Businessbereich. Zeigen Sie gute Umgangsformen, können Sie damit punkten und Sympathien gewinnen. Und wenn Sie neben guten Umgangsformen auch Kompetenz vorweisen können, werden sich „viele Türen leichter öffnen lassen“.pxb-umgangsformen

Gilt es zu berücksichtigen: Stielgläser werden am Stiel gehalten, nie am Kelch!

Knigge-Regeln – also Benimmregeln – gibt es viele. Wie unsere Gesellschaft einem ständigen Wandel unterworfen ist, ändern sich auch die als „richtig“ wahrgenommene Umgangsformen. Wollen Sie nicht ins Fettnäpfchen treten, sollten Sie folgende 8 Knigge-Fehler unbedingt vermeiden:

1. Unpünktlichkeit

Pünktlichkeit ist ein Zeichen der Wertschätzung und der Höflichkeit. Niemand will gerne warten. Natürlich gibt es oft plausible Gründe für Unpünktlichkeit. Da heute jeder ein Handy hat, gehört es zum guten Ton, dass man sein Zuspätkommen rechtzeitig mitteilt.

2. Begrüßungsregel nicht beachten

Wenn Sie zu einer Gruppe dazustoßen und dann ohne Berücksichtigung der „Rangordnung“ die Hände schütteln, kann das auf einige beleidigend wirken. Es gilt immer noch, dass der hierarchisch am höchsten stehenden Person zuerst die Hand gereicht wird. Dass man einer Frau zuerst die Hand reicht, ist heute nicht mehr üblich. Zu einer richtigen Begrüßung gehört auch ein fester Händedruck.

Sitzen Sie an einem Tisch, stehen Sie zur Begrüßung auf, wenn eine Person dazukommt – unabhängig davon, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt. Außer der Gast kommt zu spät, dann können Sie sitzen bleiben.

3. Unaufmerksamkeit ist unhöflich

Wenn jemand mit Ihnen spricht, sollte Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit dem Gesprächspartner gelten. Unterbrechungen und abschweifende Blicke vermitteln dem Gegenüber Ihr Desinteresse und wirken despektierlich.

4. Rauchen kann stören

Wenn Sie RaucherIn sind, sollten Sie sich zumindest in einer Runde damit zurückhalten, auch wenn es in der Lokalität durchaus erlaubt sein mag.

5. Übermäßiger Alkoholkonsum

Zu viel Alkohol wird von vielen Menschen nicht gerne gesehen und vermittelt keinen guten Eindruck. Aber es kommt noch etwas dazu: Durch übermäßigem Alkoholkonsum sinkt die Hemmschwelle, und schnell kommt es zu Aussagen, die man später bereut und die in der Regel auch nicht mehr „gutzumachen“ sind.

6. Gläser „falsch“ halten

Gläser am Kelch zu halten, zeugt von schlechten Umgangsformen. Hat ein Glas einen Stiel, dann ist es auch an diesem zu halten.

7. Respektabstand wird nicht beachtet

Es gibt unterschiedliche Distanzzonen, die es zu beachten gilt – hier die drei Distanzzonen zum Nachlesen. Der einzuhaltende „Respektabstand“ ist u. a. abhängig von dem Verhältnis zu der Person. Er liegt in der Regel bei ca. 50 cm. Wird dieser Abstand nicht gewahrt, kann das vom Gegenüber als respektlos wahrgenommen werden.

8. Lautes Reden

Auch beim Sprechen gehört Zurückhaltung zum guten Ton. Eine Person, die laut spricht, wird schnell zum Angeber abgestempelt.

Das sind acht häufige Fehler, die es im Umgang mit anderen Menschen zu vermeiden gilt.

Natürlich ist es immer vom Umfeld und von der Veranstaltung abhängig, welcher Wert auf Benimmregeln gelegt wird. Bei einer zwanglosen Party wird auf besondere Umgangsformen weniger geachtet werden als bei einer seriösen Businessveranstaltung.

Aber generell gilt: Mit guten Umgangsformen hinterlassen Sie immer einen positiven Eindruck. Und gute Umgangsformen sind stets ein Zeichen der Wertschätzung der anderen Person gegenüber.

Zum Weiterlesen:



Kommentare

  • Panke

    Ich selbst (geboren 1971) wurde nach Knigge erzogen (ganz normal, sodass man in bester Gesellschaft auch weiß, was zu beachten ist) u. wende diese Verhaltensweisen überall an (außer zu Hause).

    Nur wundert mich, dass darüber heute noch berichtet wird. In unserem großen deutschen Konzern am Potsdamer Platz u. auch im großen deutschen DAX-Konzern auch am Potsdamer Platz, bei dem meine Ehefrau arbeitet, kennen wir leider niemanden, der sich nach Knigge verhält.

    Z.B. Ellenboggen beim Mittagstisch sieht man bei 99% der studierten Kollegen zwischen 30 und 55 Jahren alt. Auch Führungskräfte denken vermutlich, Knigge ist eine Papierfalttechnik. Auch Anreden und Grußformen sind selbst bei der Geschäftsführung (alter zwischen 45 uns. 55) unbekannt.

    Das Thema Kinigge ist meiner Meinung “verloren”.

    Bisher finde ich hierzu auch keinen weiteren Kommentar, vermutlich weil keiner danach gegoogelt hat oder diese Papierfalttechnik nicht ausübt.

    Gruß vom Potsdamer Platz!

    Panke antworten

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