Handy-Knigge: Das sollten Sie beachten! 8 Knigge-Regeln

Kaum jemand, der kein Smartphone besitzt. Sie bieten einfach eine bequeme Kommunikationsmöglichkeit und zudem zahlreiche andere praktische Funktionen. Nichtsdestotrotz sollte man auch im Umgang mit dem Handy einige Verhaltensregeln beachten und auf andere Rücksicht nehmen. 

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Gute Umgangsformen mit dem Handy fördern den positiven Eindruck …

Handy-Knigge – diese 8 Verhaltensregeln sollten Sie berücksichtigen

Gute Umgangsformen sind heute wieder gefragt. Damit vermitteln Sie Wertschätzung und hinterlassen stets einen positiven Eindruck. Und das gilt auch im Umgang mit dem Handy. (Der Begriff Handy wird umgangssprachlich in der Regel auch für das Smartphone verwendet.)

Die folgenden 8 Knigge-Regeln sollten Sie berücksichtigen:

1. Leise sprechen

Telefonieren Sie in der Öffentlichkeit, sollten Sie möglichst leise sprechen. Denn ein Gespräch kann auf andere sehr störend wirken. Besser noch, Sie verlassen den Raum, und wenn das nicht möglich ist, sollten Sie das Telefonat auf später verschieben.

2. Nicht auf dem Tisch platzieren

Wenn Sie mit einem Gesprächspartner an einem Tisch sitzen, dann hat das Handy auf dem Tisch nichts verloren. Stellen Sie es auf lautlos, damit das Gespräch nicht unterbrochen wird. Ein Handy auf dem Tisch signalisiert dem Gegenüber, dass ein eingehender Anruf wichtiger ist als er/sie.

3. Gespräch nicht unterbrechen

Sollten Sie vergessen haben, das Handy auf lautlos zu stellen, bitten Sie kurz um Entschuldigung, wenn es läutet, und dann schalten Sie es umgehend auf leise, ohne das Gespräch entgegenzunehmen. Das vermittelt dem Gegenüber: Das Gespräch mit ihm ist Ihnen wichtiger.

Auch wenn Sie eine SMS-Nachricht, eine Social-Media-Meldung etc. erhalten, richten Sie Ihren Blick NICHT auf das Handy.

4. Mit Namen melden und grüßen

Im geschäftlichen Umfeld empfiehlt sich: Auch wenn Sie am Display erkennen, wer anruft, melden Sie sich mit Namen und mit einem Gruß – z. B. „Heidenberger. Guten Tag!“

5. Freizeit und Ruhezeit berücksichtigen

Insbesondere im Geschäftsleben sollten Telefonate außerhalb der üblichen Arbeitszeit vermieden werden. Die Wahrscheinlichkeit, den Gesprächspartner in der Freizeit zu stören, ist groß.

6. Kein Endlosklingeln

Vielleicht haben Sie sich auch schon einmal darüber geärgert, weil jemand sein Handy ewig klingeln ließ – aus welchen Gründen auch immer. Deshalb: Der Anruf sollte nach maximal fünf Mal Klingeln auf die Sprachbox umgeleitet werden.

7. Nicht in der Öffentlichkeit Klingeltöne testen

Das Ausprobieren sämtlicher zur Verfügung stehender Klingeltöne gilt es an Orten zu vermeiden, an denen man Mitmenschen dadurch belästigt. Auch Tastentöne, welche jedes Tippen hörbar machen, können auf andere störend wirken.

8. Provokante Klingeltöne vermeiden

Der aktivierte Klingelton kann oft recht aufschlussreich sein in Bezug auf die (musikalischen) Vorlieben des Handybesitzers. Nun gibt es durchaus auch Klingeltöne, die auf einige Mitmenschen recht provokant wirken können, weil schrill, vom Inhalt des Songtextes (Songs werden ja auch als Klingeltöne verwendet), …

Insbesondere im Business-Bereich sollten solche Töne unbedingt vermieden werden, unabhängig von dem Eindruck, den man damit eventuell vermittelt.

Generell gilt:

Überall dort, wo die Tätigkeit, Ruhe oder Konzentration anderer Menschen durch ein Handyklingeln oder durch das Telefongespräch unterbrochen bzw. gestört werden, sollte

  1. das Handy auf lautlos gestellt,
  2. bei einem Gespräch der Raum verlassen
  3. oder das Gespräch verschoben werden.


Zum Weiterlesen:

Kommentare

  • bita

    Danke schön, alles toll beschrieben, und wende ich auch so an.

    bita antworten

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