Jeder von uns macht Fehler. Fehler sind menschlich! Und in jedem Fehler steckt Entwicklungs- und Lernpotenzial. Aber oft fällt uns das Entschuldigen schwer. Manchmal auch deshalb, weil Entschuldigungen als Zeichen von Schwäche empfunden werden. Aber dem ist nicht so – im Gegenteil! Sich zu entschuldigen, zeugt von charakterlicher Größe und Stärke.
Das ist nicht immer ganz einfach. Das hängt zum einen davon ab, was man sich zuschulden kommen ließ, zum anderen auch von der „geschädigten“ Person. Im Folgenden 10 Tipps:
Passend zum Thema eine von Gerd R. eingesendete Zeitblüte:
Vor ein paar Tagen hat mich mein Chef beschuldigt, bei einem sehr wichtigen Termin die Uhrzeit falsch notiert zu haben. Es handelte sich um die Ankunftszeit eines Geschäftsfreundes am Flughafen. Im ersten Moment war ich erschrocken, habe mich für meinen Fehler entschuldigt. Dann hat sich herausgestellt: Es war kein Fehler von mir, ich hatte die Uhrzeit richtig notiert.
Am nächsten Tag lag eine Schachtel Pralinen auf meinem Schreibtisch mit einem kleinen Notizzettel, auf dem nur ein Wort stand:
Entschuldigung!
Es war die Handschrift meines Chefs!
Haben Sie noch einen weiteren Tipp für das richtige Entschuldigen?
Zum Weiterlesen:
Schmökern Sie in weiteren Beiträgen zum Thema „Lebensgenuss & -vereinfachung“. Oder werfen Sie einen Blick auf das gesamte Themen-Menü.
Finde den Artikel gut geschrieben, besonders der Teil, dass man seinen Fehler nicht herunterspielen sollte. Denn dazu neigt man (ich) häufig.
Zu dem Wort “entschuldigen”- ich finde man kann sich sehr wohl (für sein eigenes Verhalten) entschuldigen, der andere ist dann an der Reihe zu “verzeihen”. Man kann also um Verzeihung bitten, indem man sich für etwas entschuldigt.
Ich finde alles super!!!!!!
Diese Seite habe ich gebraucht, um einem Mädchen um Verzeihung zu bitten!
Ich danke Ihnen, Herr Heidenberger
@ KIM
Hier muss ich widersprechen.
Wie schon axelcgn richtig angemerkt hat – und auch Herr Heidenberger in seiner Erwiderung:
Es geht nicht, sich zu entschuldigen.
Leider hat sich das in unserer “Machbarkeitsgesellschaft” mittlerweile schon stark durchgesetzt – “ich kann das eben…!”
Wenn man Schuld auf sich lädt, kann man die nicht einfach abwaschen – geschehen ist geschehen.
Und – Verzeihen kann man nicht erzwingen!
Es gibt keine Kausalkette:
Verletzen -> um Entschuldigung bitten -> Verzeihen => alles im Lot
Manches böse Wort, manche Tat lässt sich nicht mehr gut machen.
Ich meine, wir sollten wieder mehr achtsam miteinander umgehen.
Lieber mal vorher überlegen, was man tut und sagt.
Als Abschluss noch ein grosses Lob an Sie, Herr Heidenberger:
Sie und Ihre Website sind ein Gewinn für Menschen, die an sich arbeiten wollen.
Ich habe schon viel für mich hieraus gewonnen.
Vielen Dank dafür!
Freundliche Grüsse aus Stadtroda
Werner
Danke Herr Heidenberger für diese sehr informative Zusammenfassung. Sicherlich gehört dies alles auch zum guten Ton und sollte bekannt sein, aber es waren auch sehr gute Anregungen aufgeführt (Präsent, Spaziergang…); also an dieser Stelle noch einmal ein großes Lob!
Den Ausführungen von axelcgn und Werner ist nichts hinzuzufügen. Genau diese Ansicht ist richtig und keine andere!!
Dieter
Wer entschuldigt eigentlich wen?
Man kann sich nicht selbst entschuldigen, man kann nur die geschädigte oder verletzte Person bitten, dieses zu tun.
Ansonsten: hervorragend dargestellt, jeder sollte es beherzigen!
Vielen Dank!