Selbstdisziplin lernen: 5 Schritte zu mehr Selbstdisziplin

Nicht nur Zeitmanagement erfordert eine Portion an Selbstdisziplin. Sie ist auch der Wegbereiter für den Erfolg. Denn die Selbstdisziplin trägt dazu bei, dass wir durchhalten und nicht bei jedem Widerstand gleich die Flinte ins Korn werfen.

Selbstdisziplin: Nicht nur wollen, sondern auch tun

Unter Selbstdisziplin verstehe ich – zugegebenermaßen sehr vereinfacht – die Fähigkeit, das zu tun, was man sich vornimmt. Erfolgreiche Menschen haben meist eine große Portion an Selbstdisziplin. Sie setzen sich Ziele, kennen ihren Weg und lassen sich auch nicht durch viele Steine und Hindernisse von diesem Weg abbringen.

Goethe hat es einmal schön in Worte gefasst:

„Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“

Und genau das Tun unterscheidet erfolgreiche Menschen oft von weniger erfolgreichen.

Dieses Tun erfordert unter anderem Selbstdisziplin. Und ja, Selbstdisziplin lässt sich erlernen und trainieren. Genauso wie Sie die sportliche Ausdauer mit regelmäßigem Training verbessern, können Sie auch die Selbstdisziplin mit der passenden Übung steigern.

Und eine solche Übung bzw. ein Trainingsprogramm für mehr Selbstdisziplin stelle ich Ihnen nun vor.

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5 Schritte zu mehr Selbstdisziplin

Und so „funktioniert“ das Selbstdisziplin-Trainingsprogramm:

1. Vorhaben festlegen

Nehmen Sie sich am Abend etwas für den nächsten Tag vor. Das sollte nicht etwas sein, das Sie ohnehin machen bzw. das zu Ihrer Tagesroutine gehört. Es sollte ein Vorhaben sein, das schon einiger Überwindung und Willenskraft bedarf.

Wenn Sie bei Ihrem Vorhaben den inneren Schweinehund laut bellen hören, dann ist das genau richtig für Ihr Trainingsprogramm.

So ein Vorhaben kann z. B. sein: Zimmer aufräumen, Fotos einsortieren, ein Kapitel in einem Buch lesen oder zehn neue Vokabeln (Fremdsprache) lernen.

2. Klein anfangen

Fangen Sie klein an. Es sollte etwas sein, das Sie gar nicht so ungern machen, aber trotzdem schon eine Weile hinausgezögert haben. Und sei es nur ein aufgeschobenes Telefonat.

Mit jedem Tag können Sie sich steigern. Also jeden Tag ein Vorhaben, das etwas mehr Selbstdisziplin erfordert.

3. Aufschreiben

Notieren Sie sich das Vorhaben für den nächsten Tag. Das Niederschreiben erfüllt drei Zwecke:

  1. Zum einen vergessen Sie nicht, was Sie sich vorgenommen haben.
  2. Zum anderen ist das Niederschreiben wie ein Vertrag mit sich selbst und wirkt deshalb motivierender.
  3. Und dann ist da noch das tolle Gefühl, das Sie haben werden, wenn Sie das Erledigte abhaken oder durchstreichen können.

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4. Belohnungen festlegen

Vor allem zu Beginn Ihres Selbstdisziplin-Trainingsprogramms sollten Sie Belohnungen für die Erledigung des Vorhabens festlegen, nichts Großartiges. Das könnte z. B. eine Süßigkeit sein, die Sie sich gönnen. Schreiben Sie die Belohnung anfangs auch immer mit auf.

5. Steigerung der Selbstdisziplin-Beanspruchung

Mit der Selbstdisziplin ist es wie mit einem Muskel, der mit der Beanspruchung wächst. „Beanspruchen“ Sie Ihre Selbstdisziplin stetig etwas mehr.

Auch wenn Sie mal an einem Tag Ihr Vorhaben nicht schaffen, fällt Ihnen nicht der Himmel auf den Kopf. Es geht um die regelmäßige Übung. Ziehen Sie das Trainingsprogramm mal für eine Woche durch. Die kleinen täglichen Erfolge werden Sie zu größeren Taten motivieren und Ihr „Selbstdisziplin-Muskel“ wird wachsen und wachsen.

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