Sie müssen eine Entscheidung treffen? 4 Tipps

Entscheidungen begleiten unseren ganzen Lebensweg. Täglich treffen wir viele kleine Entscheidungen, aber hin und wieder sind auch große und damit weitreichende Entscheidungen fällig. Solche fallen uns in der Regel alles andere als leicht.

Aber wie am besten vorgehen, damit es sich im Nachhinein als eine gute Entscheidung herausstellt?

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Für welche Möglichkeit entscheiden? Das ist hier die Frage!

Entscheidungsfindung – 4 Tipps

Nehmen wir an, Sie stehen vor einer sehr schwierigen Entscheidung. Dann können Sie es mit folgender Vorgangsweise versuchen, mit der Sie mehr Klarheit gewinnen sollten. Gehen Sie bei diesem Entscheidungsfindungsprozess am besten schriftlich vor. Das aktiviert das Unterbewusstsein stärker.

1. Fragen klären

Beantworten Sie schriftlich folgende Fragen:

  • Warum brauche ich bzw. will ich eine Entscheidung?
  • Warum fällt mir die Entscheidung so schwer?
  • Welche Entscheidungsmöglichkeiten habe ich?
  • Welche Alternativen bieten sich?
  • Welche Auswirkungen haben die Entscheidungsmöglichkeiten für mich, für andere?
  • Machen Sie eine Pro-/Contra-Liste.

Damit haben Sie Ihr Unterbewusstsein schon mal gefüttert. Lassen Sie das Ganze nun etwas ruhen.

2. Holen Sie andere Meinungen ein

Holen Sie objektive Meinungen und Perspektiven ein. Am besten von Personen, die nichts mit der Entscheidung zu tun haben. Optimal sind auch Inputs von Personen, die selbst einmal vor derselben oder ähnlichen Entscheidung gestanden sind. Diese können ungemein hilfreich bei der Entscheidungsfindung sein.

3. Ablenken

Wenn es die Zeit erlaubt, wenden Sie sich etwas anderem zu. Gehen Sie am besten raus in die frische Luft. Bewegung und frische Luft haben schon so manches Gedankenknäuel entwirrt.

4. Darüber schlafen

Gedanken sammeln, Meinungen einholen und das Ganze im Kopf sickern lassen und schließlich darüber schlafen. Denn das Unterbewusstsein schläft nie und werkelt an Lösungen, während wir schlafen. Das hat mir eigentlich immer beim Entscheiden geholfen.

Und seien Sie nicht zu streng mit sich selbst, sollte sich die Entscheidung im Nachhinein tatsächlich als falsch herausstellen. Man ist wieder um eine Erfahrung reicher und damit weiser.

Zum Weiterlesen:



Kommentare

  • Petra Bauer

    Was ich hier in ein paar Minuten lesen konnte, ist alles sehr einleuchtend und beeindruckend sowie hilfreich für das eigene Leben geschrieben.

    Petra Bauer antworten
  • Mabu

    Die Tipps sind wirklich hilfreich.

    Besonders gut finde ich die sechs Fragen, die dabei helfen, die Entscheidungsfrage zu strukturieren. Was mache ich aber, wenn ich keine Ja/Nein-Entscheidung treffen will (also Jobangebot annehmen, Ja oder Nein), sondern mehrere Dinge im Leben infrage stehen (z. B. Wohnort, Job, Partner)?

    Mache ich dann erst eine Art Ranking, welches der Kriterien am Wichtigsten ist und stelle das als Entscheidung nach oben und die anderen bewerte ich in der Pro-/Contra-Liste?

    Mabu antworten

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