Wollen Sie mit Ihrer E-Mail-Adresse einen seriösen Eindruck vermitteln, sollten Sie unbedingt diese Punkte beachten.

So sollte Ihre E-Mail-Adresse aussehen

Haben Sie schon mal einen genauen Blick auf die Absender-Adressen der E-Mails geworfen, die täglich in den Posteingang trudeln?

Wenn nein, machen Sie das mal. Eine E-Mail-Adresse lässt oft interessante Rückschlüsse zu.

Ein Kunde hat mir vor Kurzem eine E-Mail mit „toy6@...“ gesendet. Ich nehme mal an, ungewollt. Da musste ich schon schmunzeln.

Mit einer richtig gewählten E-Mail-Adresse können Sie punkten. Das gilt vor allem im geschäftlichen Bereich. Hier Tipps für Ihre geschäftliche E-Mail-Adresse:

  • Menschen wollen immer wissen, wer dahintersteckt. Verwenden Sie in Ihrer E-Mail-Adresse den Vor- und Nachnamen und verzichten Sie auf unpersönliche Adressen wie . Was ich auch oft sehe sind E-Mail-Adressen mit den Anfangsbuchstaben des Namen, z.B. . Auch nicht wirklich persönlich.
  • Haben Sie einen besonders langen Namen, können Sie sich beim Vornamen auch auf den ersten Buchstaben beschränken, z.B.
  • Wenn Sie sich im Internet bewegen, verwenden Sie bitte nie Ihre geschäftliche E-Mail-Adresse. Nehmen wir an, Sie machen es doch. Welche Folgen kann das haben?
    Sie werden innerhalb kurzer Zeit Ihren Posteingang voller Spammails haben. Das liegt daran, dass sogenannte „Roboter“-Software ständig Internetseiten nach E-Mail-Adressen durchforstet und diese sammelt. An diese so gesammelten Adressen wird dann Spam verschickt.
    Eine weitere nicht besonders erfreuliche Folge: Nehmen wir an, Sie tummeln sich mit einer E-Mail-Adresse, wo Ihr vollständiger Namen aufscheint, in einem Medizin-Forum und suchen Hilfe in Zusammenhang zu einer Krankheit. Ein Name ist heute schnell „nachgegoogelt“. Die meisten Unternehmen „googeln“ heute nach den Namen von Bewerbern. Auch hiermit können Sie viel „verspielen“, beispielsweise ein attraktives Jobangebot.
    Deshalb: Wenn Sie im Internet eine E-Mail-Adresse angeben müssen, verwenden Sie IMMER eine anonyme Webadresse, besser noch eine „Wegwerfadresse“, die Sie z.B. hier schnell anlegen können.
  • Dann gibt es noch sogenannte Service-Adressen, wie oder   Diese sind soweit ja in Ordnung. Hier ist offensichtlich, an welche Einrichtung die gesendete Mail geht.
  • Vermeiden Sie eine Firmenadresse bei einem Webanbieter, z.B. . Eine solche E-Mail-Adresse wirkt äußerst unprofessionell und nicht unbedingt vertrauenswürdig für das Unternehmen.

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