Jobwechsel: Diese 7 Punkte sollten Sie beachten

Einen Jobwechsel haben wohl die meisten von uns bereits hinter sich. Dafür kann es mehrere Gründe geben: Man sucht eine neue Herausforderung, man ist mit der Arbeit, mit dem Umfeld oder mit den Bedingungen nicht (mehr) zufrieden. Um nicht vom Regen in die Traufe zu kommen, will der Jobwechsel gut überlegt sein.

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Wenn Jobwechsel näher rückt …

1. Konkreten Gründe für Jobwechsel bewusst machen

Bevor Sie den Jobwechsel in die Tat umsetzen, sollten Sie vorab klären, warum genau Sie das Unternehmen verlassen wollen. Was sind die konkreten Gründe?

Ist es nur ein vorübergehendes Bedürfnis? Besteht Aussicht, dass sich etwas an der Situation in der Firma ändert? Gibt es eine Möglichkeit, dass Sie das Problem intern lösen können? Wenn nein, ist der Jobwechsel sicher eine gute Lösung.

2. Was soll besser/anders werden?

Schreiben Sie eine Wunschliste. Was soll am neuen Arbeitsplatz besser sein, wie sollte das Umfeld, wie die Arbeit sein? Beantworten Sie diese Fragen für sich schriftlich! Dadurch können Sie bei der Jobsuche gezielter vorgehen, sollten Sie noch keine neue Stelle haben.

3. Die Konsequenzen bewusst machen

Wenn Sie einen neuen Arbeitgeber anvisiert haben, sollten Sie sich vor dem Wechsel im Klaren sein, was die neue Arbeit mit sich bringt – nicht nur für Sie persönlich, sondern auch für den Partner, die Familie – etwa dann, wenn beispielsweise mit dem neuen Job auch ein Ortswechsel verbunden ist.

4. Über Kündigungsbedingungen vorab genau informieren

Bevor Sie kündigen, sollten Sie sich über die Kündigungsfrist, die Kündigungsbedingungen und eventuelle Klauseln gut informieren. Üblicherweise ist das im Dienstvertrag festgehalten. Wenn das Unternehmen Ihre Weiterbildung (Schulungen, Kurse etc.) bezahlt hat, kann es sein, dass Sie einen Teil dafür zurückzahlen müssen.

5. Trennen Sie sich im Guten

Gehen Sie im Guten auseinander. Auch wenn es manchmal schwerfällt, bleiben Sie höflich und fair. Vielleicht ist sogar eine kleine Abschiedsfeier möglich. Bedanken Sie sich bei Ihren Vorgesetzten und bei Ihren Kollegen für die (angenehme) Zusammenarbeit. Das hilft, um in guter Erinnerung zu bleiben.

Wenn Sie im Guten gehen, können Sie sich immer wieder melden. Oft ist es so, dass man noch etwas vom alten Arbeitgeber benötigt, sei es fürs Finanzamt, für den neuen Arbeitgeber etc.

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6. Wenn möglich erst bei fester Zusage kündigen

Kündigen Sie aber erst, sobald Sie die feste Zusage für den neuen Job haben – am besten vertraglich unterschrieben. Sonst kann es passieren, dass Sie am Ende ohne Arbeit dastehen.

7. Sammeln Sie gleich zu Beginn Bonuspunkte

In der Firma sind Sie nun der/die Neue. In den ersten Tagen werden mehrere Augen auf Sie und Ihre Arbeit gerichtet sein. Hier gilt es, zu überzeugen.

Ihr Auftreten gleich zu Beginn hat voraussichtlich großen Einfluss auf Ihre weitere Entwicklung im Unternehmen. Wenn Sie anfangs „Bonuspunkte“ sammeln, wird sich für Sie vieles leichter gestalten.

Ein freundliches und höfliches Verhalten bietet optimale Voraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen. Anfangs am besten etwas zurückhaltend – also nicht versuchen, mit allen gleich gut Freund zu sein. Das wirkt meist aufgesetzt und kommt selten gut an.

Noch 6 Tipps für den optimalen Eintritt in die neue Firma

  1. Wenn Sie etwas nicht verstanden haben oder etwas unklar ist, fragen Sie gleich nach.
  2. Halten Sie sich zu Beginn mit Tipps und Kommentaren wie „… einfacher geht’s, wenn man …“ oder „… wir haben das immer so gemacht …“ zurück. Das wird vor allem anfangs gern als Besserwisserei empfunden.
  3. Wenn Sie einen Fehler gemacht haben, geben Sie es zu und suchen Sie nicht nach Ausreden.
  4. Haben Sie keine Scheu, um Hilfe zu bitten. Schon alleine dadurch werden Sie Kontakte aufbauen. Es wird immer jemanden geben, der gerne hilft.
  5. Ein Lächeln und ein freundliches Wort waren immer schon die effektivsten Eisbrecher. Versuchen Sie, mit allen Kollegen einen Kontakt aufzubauen. Aber bemühen Sie sich nicht offensichtlich darum.
  6. Lassen Sie sich nicht in Gruppen hineinziehen. Das fördert das Konfliktpotenzial.


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