Von der Idee zum Vortrag

Sie wollen oder müssen einen Vortrag halten? Und die Idee zum Inhalt haben Sie auch schon? Dann gilt es, ein Konzept zu entwickeln und damit einige Vorüberlegungen anzustellen. Damit Ihr Vortrag bzw. Ihre Präsentation von Erfolg gekrönt ist und Sie damit einen positiven bleibenden Eindruck hinterlassen.

Gehen Sie einfach Schritt für Schritt vor. Gehen wir davon aus, dass Sie das Thema für Ihren Vortrag gefunden haben. Wie geht es nun weiter?

Nehmen Sie am besten einen Notizblock zur Hand und machen Sie sich an das Konzept. Ich hab mein Konzept auch häufig auf einem Flipchart ausgearbeitet.

Wer sind meine Zuhörer?

Oder auch: Wer ist meine Zielgruppe? Das ist nun die zentrale Frage, auf die Sie möglichst präzise eine Antwort finden sollten.

Denn je detaillierter Sie diese Frage beantworten können, desto genauer wissen Sie, was Ihre Zuhörer interessiert und welche Motivation sie haben, Ihren Vortrag zu folgen.

Ich habe mich hierzu immer in meinem Bekannten- und Freundeskreis umgehört, was sie zum Thema des Vortrags interessieren würde. Das war mir stets eine große Hilfe und ich bekam wertvolle Inputs.

Aber nicht nur die Interessen Ihrer Zuhörer sollten Sie genau kennen. Notieren Sie auch für sich, was genau Sie mit Ihrem Vortrag erreichen wollen.

Damit haben Sie schon mal eine gute Basis für den weiteren Aufbau Ihres Vortrages.

Der rote Faden

Was Ihre Zuhörer interessieren könnte und was Sie mit Ihrem Vortrag erreichen wollen, haben wir bereits geklärt. Nun gilt es, den roten Faden für den Vortrag festzulegen. Von der Begrüßung zu den einzelnen Informationsblöcken bis hin zur Verabschiedung – einfach mal der Reihe nach auflisten.

Die Präsentation

Gut, der rote Faden ist erstellt. Weiter geht’s.

Damit der Vortrag nicht zu „wortlastig“ ausfällt und auch die visuellen Lerntypen auf ihre Kosten kommen, sollten Sie Ihren Vortrag mit Bildern aufpeppen.

Diese Bilder können Diagramme, Skizzen, Karikaturen, Videos oder was auch immer sein – Hauptsache, ein Augenfang und natürlich passend zum Vortrag.

Das richtige Werkzeug

Im nächsten Schritt stellen Sie Überlegungen an, mit welchen „Werkzeugen“ und Hilfsmitteln Sie Ihre Inhalte präsentieren. Das hängt zum einen von Ihrer Präferenz ab, zum anderen von den Räumlichkeiten und der Anzahl der Zuhörer. Beispiele für Präsentationshilfsmittel: Flipchart, Pinnwand, Overhead-Projektor, Beamer etc.

Zuhörer aktivieren

Bei Ihrem Konzept sollten Sie sich auch Gedanken machen, wie Sie Ihre Zuhörer „aktivieren“.

Das gelingt am besten, indem Sie bewusst Fragen in die Runde werfen oder beispielsweise eine Diskussionsphase einplanen.

Aber bereiten Sie sich auch auf kritische Momente vor. Solche können Störungen sein, Einwände, offene Kritik seitens eines Zuhörers oder Ähnliches. Je besser Sie auch auf solche Situationen vorbereitet sind, desto souveräner wird Ihr Auftritt auf das Publikum wirken.

Ihr Auftritt

Der Vortrag wird dann zum großen Erfolg, wenn Sie neben dem Inhalt auch als Person überzeugend und sympathisch auftreten. Hier bedarf es Übung und nochmals Übung. Üben Sie den Augenkontakt mit Ihren Zuhörern, Ihre Haltung und Ihre Gesten.

Bei der Konzeptausarbeitung sollten Sie also auch Ihr persönliches Auftreten berücksichtigen, mit welchen Gesten und Signalen Sie welche Inhalte vermitteln wollen.

Gut, mit der Berücksichtigung dieser Punkte sollte die Konzeptausarbeitung kein Problem sein. Im nächsten Schritt geht es an die detaillierte Ausarbeitung Ihrer Präsentation bzw. Ihres Vortragsskripts. Viel Erfolg dabei!

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