10 Tipps gegen die Hitze im Büro

Der Sommer hat uns wieder und somit auch die Hitze – meistens jedenfalls. Während die Hitze im Schwimmbad oder an einem See herrlich sein kann, ist sie in einem Büro ohne Klimaanlage eine Qual.

Hohe Temperaturen im Büro reduzieren die Leistungsfähigkeit erheblich. Auch sinkt die Motivation der Mitarbeiter gegen Null.

Hitze im Büro kann auch zu Beschwerden wie Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen, Schwindel und Ermüdung führen.

Die Raumtemperatur im Büro sollte nicht höher als 26 °C sein. Bei besonders hohen Außentemperaturen sollte sie mindestens 6 °C unter der Außentemperatur liegen.

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Unter schattenspendenden Bäumen und mit den Füßen im kühlen Nass – das wärs jetzt!

Wie Sie der Hitze im Büro entgegenwirken – 10 Tipps

Haben Sie keine Klimaanlage im Büro, dann sollten Sie etwas gegen hohe Temperaturen unternehmen.

Am Wetter selbst lässt sich nichts ändern. Bauliche Maßnahmen (Einbau einer Klimaanlage, Sonnenschutzverglasung etc.) sind mit hohen Kosten verbunden und darum ist mit entsprechendem Widerstand seitens der Firmenleitung zu rechnen.

Hier habe ich 10 Tipps zusammengestellt, die Sie mit relativ wenig Aufwand selbst umsetzen können:

1. Luftige Kleider

Tragen Sie luftige, helle Kleider. Insbesondere Kleidung, welche die Feuchtigkeit gut aufnimmt und nach außen abgibt. Diese Kleidung macht die Hitze erträglicher.

2. Kühlendes Wasser auf der Haut

Kühlen Sie sich zwischendurch ab, indem Sie Ihre Hände unter fließendes kaltes Wasser halten und auch Ihren Nacken und die Schläfen damit benetzen. Das erfrischt herrlich.

3. Viel Flüssigkeit

Trinken Sie ausreichend – am besten Wasser oder auch andere ungesüßte Getränke. Alkohol sollte allerdings vermieden werden, da dieser dem Körper Flüssigkeit wieder entzieht und auch wegen der weiteren bekannten – hier nicht weiter beschriebenen – negativen Folgen.

4. Leichtes für den Magen

Bevorzugen Sie „leichte“ (leicht verdauliche) Speisen, z. B. Salat, Obst. „Schwere“ Speisen belasten den Kreislauf.

5. Ein guter Freund: Der Ventilator

Wenn schon keine Klimaanlage vorhanden ist, verrichtet auch ein Ventilator recht gute Dienste und macht die Hitze zumindest erträglicher. Einen Ventilator bekommen Sie günstig im Bauhaus, im Fachhandel oder direkt bei Amazon.


Produkt-Tipp – ein kleiner Ventilator für den Schreibtisch: 

Oder ein größerer für den Büroraum: 


6. Ein weiterer Freund: Der Ausknopf

Schalten Sie sämtliche Geräte aus, die Wärme abgeben und nicht in Verwendung sind. Mag zwar logisch klingen, dennoch ist es immer wieder erstaunlich, wie viel Geräte im Büro „einfach so“ mitlaufen.

7. Kühle Morgenluft

Wenn Sie am Morgen ins Büro kommen, öffnen Sie alle Fenster weit und lassen Sie die kühle Morgenluft in den Raum. Wird es dann wärmer, können Sie die Fenster wieder schließen. Das Büro bleibt eine Weile angenehm kühl.

8. Lass die liebe Sonne NICHT rein!

Ich gehe mal davon aus, dass die Fenster in Ihrem Büro mit einem Sonnenschutz ausgestattet sind (dazu ist der Arbeitgeber auch verpflichtet). Wenn dies nicht der Fall ist und auch kurzfristig nicht damit zu rechnen ist, sollten Sie für Ihr Fenster einen solchen selbst zeitnah besorgen (z. B. Vorhang).

9. Morgenstund hat Gold im Mund

Wenn im Unternehmen flexible Arbeitszeiten gelten, kommen Sie während der großen Hitzewelle früher ins Büro.

10. Ein kühlendes Fußbad – warum nicht?

Ein etwas ungewöhnlicher Tipp, aber sehr wirkungsvoll gegen Hitze: Wenn Sie alleine im Büro arbeiten, können Sie Ihre Füße in einer kleinen Wanne mit kaltem Wasser baden. Das tut gut.

Mit der Umsetzung dieser Tipps sollte das Arbeiten bei Hitze etwas erträglicher werden.

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Kommentare

  • Pia

    Danke für die guten Tipps!

    Es ist in der letzen Wochen wirklich sehr heiß in Büros ohne Klimaanlage … Wie können sich die Unternehmen schützen, wenn die Mitarbeiter in der heißen Tagen nicht zur Arbeit kommen? Ich habe heute noch einen interessanten Artikel darüber gelesen. Hier ist ein Auszug daraus:

    MuM: Was tun Unternehmer, wenn Mitarbeiter wegen der Hitze nicht zur Arbeit kommen?

    Lenzen: Sie können wegen Arbeitsverweigerung abmahnen, aber das ist dann eine Frage des Einzelfalles. Für Arbeitnehmer ist eine solche Arbeitsverweigerung gefährlich. Greifen sie eine solche Abmahnung an, müssten sie beweisen, dass ihnen konkrete Gesundheitsgefahren bei Aufnahme ihrer Tätigkeit gedroht hätten. Das ist in der Regel kaum möglich.

    Quelle: http://www.marktundmittelstand.de/nachrichten/strategie-personal/hitzefrei-gibt-es-nicht/