Interview: Wie 30 Tage kalt duschen Ihr Leben verändern kann

Wir tendieren dazu, unsere Komfortzone nicht zu verlassen, weil sie eben der Bereich ist, in dem wir uns wohl und sicher fühlen. Allerdings führt oft erst das Verlassen dieser Zone und das Anpacken von unangenehmen Herausforderungen dazu, dass wir unseren Wohlfühlbereich erweitern und unsere Ziele erreichen.

Gregor Iwanoff, Extremsportler und Regierungsberater (Sport), musste selbst erst lernen, mit schwierigen Herausforderungen und Unannehmlichkeiten umzugehen. Hierzu hat er für sich einen alltagstauglichen Weg gefunden: kalt duschen!

Gregor: „Als ich die Entscheidung gefällt habe, dass ich bereit bin, Unangenehmes zu erfahren und Unannehmlichkeiten zu akzeptieren, haben kalte Duschen mir meine Barrieren im Leben genommen.“

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Gregor Iwanoff: Eiskalt duschen hat mein Leben verändert

Er ist überzeugt, dass auch Sie durch regelmäßiges kaltes Duschen

  • Ihre Willenskraft stärken,
  • neue bereichernde Erfahrungen machen
  • und über sich selbst hinauswachsen können – natürlich vorausgesetzt, Sie wollen das.

Lassen Sie es auf einen Versuch ankommen!


Und hier das das Gespräch mit Gregor:

Zu seiner Vorgehensweise und seinen Erfahrungen im Zusammenhang mit dem kalten Duschen habe ich ihn befragt.

Gregor, du hast einen Monat täglich zwei Minuten eiskalt geduscht. Warum?

Eigentlich mag ich kaltes Wasser nicht. Ich habe aber mit dieser persönlichen Challenge – dem eiskalt Duschen – begonnen, weil ich festgestellt habe, dass es mir eine Hilfe ist.

Ich habe erfahren, dass ich mich mit dem kalten Duschen für das Leben stark machen kann. Ich kann dadurch besser schwere Entscheidungen fällen und ich bin besser in der Lage, mich unangenehmen Dingen zu stellen und sie auszuhalten.

Hört sich abgedreht an, ist aber wirklich so.

Gab es eine ausschlaggebende Lebenssituation, als du damit angefangen hast?

Ja. Ich habe damals in Berlin für ein großes Tonträgerunternehmen als Talentscout gearbeitet. Ich wollte meinen Job kündigen, habe mich aber nicht getraut. Ich hatte zehn Jahre für meine Karriere gearbeitet und mir fiel es schwer, das aufzugeben.

Ich hatte Angst vor der Zukunft, vor Geldsorgen und davor, dass es mir zunächst nicht gut gehen würde. Ich hatte einfach Angst vor unangenehmen Dingen.

Was hat es dir rückblickend gebracht? Wie hat sich dadurch dein Leben verändert?

Statt den leichten, angenehmen Weg zu gehen, habe ich bereits in der Dusche den schweren Weg gewählt. Statt den Hahn auf „warm“ zu drehen, habe ich ihn auf „kalt“ gestellt.

Ich habe gekreischt und gejammert, aber ich habe das kalte Wasser ausgehalten. Das habe ich jeden Tag gemacht.

Mein Leitgedanke war folgender:

„Wenn du nicht den Willen oder das Zeug hast, etwas Unangenehmes zu erfahren und für einige Minuten unter der kalten Dusche zu stehen, mit dem einzigen negativen Ergebnis, dass dir dabei kalt ist, wie willst du dann jemals die Stärke oder Courage haben, dich einer unangenehmen Situation zu stellen, in der aber das (positive) Ergebnis viel, viel größer ist?“

So habe ich das kalte Duschen ausgehalten und mich für schwere Entscheidungen im Leben gestärkt.

Ich habe tatsächlich meinen Job gekündigt und bin in eine ungewisse Zukunft gestartet. Es war unangenehm, aber ich hatte unter der Dusche gelernt, dass ich mich dem Unangenehmen stellen kann. Dass ich es hinnehmen und – ganz besonders – dass ich es durchstehen kann. Ich habe gelernt, dass etwas Unangenehmes nicht den Träumen im Weg stehen darf.

Heute lebe ich ein ganz anderes Leben, in dem es mir gut geht und ich das tue, was ich liebe. Ich habe meine Entscheidung nie bereut und das kalte Duschen hat mich damals dabei unterstützt, diesen Weg zu gehen.

Duscht du jetzt immer noch täglich kalt oder war das nur ein befristetes Ritual?

Ich dusche immer wieder eiskalt, über mehrere Tage oder Wochen, und zwar in Phasen, in denen mich unangenehme Dinge erwarten. Wenn ich Reden vor vielen Menschen halte, wenn ich hart trainieren muss usw. Mir hilft das auch heute noch sehr.

Zu welcher Tageszeit: morgens oder abends? Oder spielt das keine Rolle?

Wer eiskalt duscht, wird feststellen, dass es ein absoluter Energizer ist. Kein Kaffee kommt dagegen an. Du steigst aus der Dusche und fühlst dich wahnsinnig gut. Manchmal muss ich sogar lachen, was ich nie gemacht habe, als ich nur warm geduscht habe.

Deswegen mache ich es am Morgen. Abends will ich runterfahren und mich auf den Schlaf vorbereiten.

Übrigens: Nach dem kalten Duschen stelle ich auf warm. Das fördert die Durchblutung und schützt den Körper. Ich will ja keine Erkältung bekommen …

Warum zwei Minuten?

Es sind einfach grob zwei Minuten. Das ist die Dauer, die für mich gut ist. Bei mehr Zeit unterkühle ich. Weniger Zeit ist für mich nach etwas Übung keine Herausforderung mehr. Und die 30 Tage haben sich für mich als befristete und überschaubare Zeitspanne bewährt.

Für andere mögen die zwei Minuten vielleicht zu lang sein. Hier gilt es, selbst etwas zu experimentieren.

Für wen ist das kalte Duschen nicht empfehlenswert bzw. gibt es gesundheitliche Bedenken?

Insbesondere gesundheitlich beeinträchtigte oder vorbelastete Personen sollen unbedingt einen Arzt konsultieren, bevor sie mit dem regelmäßigen kalten Duschen starten.

Und andersherum: Wem würdest du es besonders empfehlen?

Sonst kann ich es absolut jedem empfehlen. Ich glaube, wir alle haben Dinge, die wir verändern möchten. Die Kalt-Duschen-Challenge ist ein Mittel zum Zweck, um hierzu den Mut und die Kraft zu bekommen, etwa wenn man vor einer herausfordernden Situation oder einer schwierigen Entscheidung steht … Wir duschen ohnehin. Es kostet nichts.

Abschließend habe ich eine Aufgabe für alle, die das Ganze einmal ausprobieren wollen:

Anstatt morgen früh, wenn du unter die Dusche gehst, den leichten und angenehmen Weg zu nehmen, anstatt zu tun, was die meisten Menschen tun würden, mach das Gegenteil! Dreh den Hahn auf „kalt“ und dusche so für etwa zwei Minuten. Wähle das Unangenehme aus und schau, was passiert.

Mir hat es sehr geholfen, mein Leben zu verändern und meine Ziele zu erreichen.

Vielen Dank, Gregor!


Meine persönlichen Erfahrungen mit dem Kaltduschen

Nachdem Sie nun die Tipps und Erfahrungen von Gregor Iwanoff oben im Interview gelesen haben, möchte ich (Burkhard Heidenberger) im Folgenden noch meine eigenen anführen:

Ich dusche seit über einem Jahr täglich kalt. Ich möchte es nicht mehr missen, weil es mir einfach guttut und gleich am Morgen einen unglaublichen Kick gibt, den mir der stärkste Kaffee so nicht geben kann.

Aber eine Überwindung ist es immer noch, auch wenn ich es nun schon eine Weile praktiziere. Das für mich „Härteste“ ist das direkte Einsteigen unter die kalte Dusche und wenn ich den Wasserstrahl auf den Nacken und auf die obere Rückenpartie richte.

Angefangen habe ich mit 30 Sekunden, mittlerweile sind es genau 2 Minuten ganz kalt. Dabei bleibe ich auch, weil es für mich die optimale Zeitspanne ist, um so richtig zu erfrischen, aber auch damit der Körper nicht zu stark auskühlt. Zur Zeitmessung verwende ich den Zahnputztimer meines Sohnemanns.

Im Sommer nur kalt, im Winter und in den kühleren Jahreszeiten drehe ich nach dem Kaltduschen noch ca. 10 Sekunden auf ziemlich heiß, eben damit der Körper nicht zu stark ausgekühlt ist, wenn ich z. B. das Haus verlasse und mich in die Kälte begebe.

Ich war immer recht anfällig für (oft auch hartnäckige) Erkältungen. Letzten Winter hatte ich nur einmal eine leichte Erkältung, und die war nur von kurzer Dauer. Ob diese Besserung tatsächlich mit meinem regelmäßigen Kaltduschen zusammenhängt, kann ich nicht genau sagen. Zumindest ist es eine auffällige Besserung gegenüber den vorangegangenen Jahren.


Zur Person

Gregor Iwanoff unternimmt ausgedehnte Solotouren in der Arktis, bestreitet Marathons und Mountainbike-Marathonrennen in der ganzen Welt. (Mehr zu seiner Person und seinem Lebenswandel.)

Gregor ist Ultra-Ausdauerathlet, Regierungsberater (Sport), Autor und Coach. Er leitet Fortbildungen in Unternehmen und hält Vorträge.

» Kontaktmöglichkeit

» Blog

» Website

» Facebookseite

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Aus dem Album von Gregor

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Kommentare

  • Tom

    Sehr inspirierend!!

    Diesen Aspekt des kalten Duschens finde ich spannend. Es kommt ja noch hinzu, das kaltes Duschen generell dem Körper gut tut.

    Zum Beispiel nehmen Sportler nach einem Wettkampf oder harten Training ein Eisbad, um die Regenerationsphasen zu verkürzen, dann wird noch die Fettverbrennung gefördert und das Immunsystem gestärkt und auch für die Haut soll es gut sein.

    Tom antworten
  • Brandon

    jetzt habe ich irgendwie lust bekommen, das auch zu probieren. mal schauen, ob ich morgen früh auch noch lust dazu habe ;-)

    Brandon antworten
  • Heide-Rose

    Lieber Herr Heidelberger, lieber Herr Iwanoff,

    dass das Aushalten einer kalten Dusche auch die Willenskraft stärken und Mut machen kann, hätte ich so noch nicht gesehen, aber klingt für mich schlüssig.

    Ich werde es jedenfalls versuchen. Ob ich es aber täglich zwei Minuten und einen Monat lang durchhalte, bezweifle ich. Aber vielleicht sind genau wieder diese Zweifel die Bremser.

    Jedenfalls lieben Dank für den immer wieder interessanten Input.

    Heide-Rose antworten
    • Beginnen Sie einfach in kleinen Schritten, beispielsweise eine Woche lang eine halbe Minute lauwarm, dann die folgende Woche die Temperatur etwas kälter stellen, …

      Sie können also sowohl mit der Temperatur (immer kälter) als auch mit der Dauer (immer länger) variieren, sodass Sie sich langsam „herantasten“. So lässt sich auch der innere Schweinehund leichter überreden. ;-)

      Aber immer mit Warmwasser das Duschen beenden.

      Burkhard Heidenberger antworten
  • Mela

    Ich mache die seit Jahren, da ich keine Cremen vertragen habe. Das kalte Wasser am Morgen lasse ich nur bei der Menses und Krankheit aus. Ich habe mich nie wieder eingecremt und habe ein derart festes Gewebe bekommen, obwohl ich drei Jungs habe und diese auch voll gestillt habe.

    Ich gebe dies gerne an Frauen weiter, frau spart sich viel Chemie und Geld … die Herausforderung wird zu einer lieben Gewohnheit!

    Mela antworten
  • Die immer lacht

    motivierend, danke!

    Die immer lacht antworten
  • Richard Rauch

    Lieber Burkhard, ich finde es immer wieder faszinierend, welche Geschichten und Menschen du in inspirierende Blog-Beiträge packst … danke für den ganzen Mehrwert! Ich gehe jetzt erstmal kalt duschen.

    Richard Rauch antworten
  • Dagmar

    Nachdem das schon Thema bei SWR3 war, hab ich es ausprobiert. Erst warm duschen, waschen und dann sanft Richtung kalt gedreht. Kostet Überwindung, aber bin jetzt schon ein bisschen stolz auf mich.

    Einen “eiskalten” Start in den Tag für alle!

    Dagmar

    Dagmar antworten
  • Missis Farmer

    Schade, dass ich diese tolle Idee nicht schon vor einigen Wochen gelesen habe! Hätte so eine “Eisbärenhaut” gut brauchen können.

    In Ermangelung der momentanen Erreichbarkeit einer Dusche habe ich eben einige Minuten kaltes Wasser über die Hände laufen lassen – die Vorstellungskraft bewirkt Wunder und gibt Biss! Natürlich war das nur ein Minimalziel, ab morgen wird kalt geduscht!

    Danke für Ihre immer wieder wundervollen Ratschläge, Tipps und tollen Menschen, Herr Heidenberger! Ihre Seite ist eine wahre Inspiration und absolut empfehlenswert!

    Missis Farmer antworten
  • Nicole

    Ich dusche seit zwei Monaten nach der normalen, warmen Dusche immer kalt. Anfangs war das eine Herausforderung, inzwischen ist es eine liebe Gewohnheit – naja, je nach Tagesform.

    Ich lasse es nur bleiben, wenn ich angeschlagen bin – auf den Körper hören hat noch nie geschadet. Jedenfalls fühle ich mich frisch und wach und stark nach dem kalten Guss.

    Nicole antworten
  • David

    Ich dusche schon lange immer kalt (Winter wie Sommer; krank oder nicht) und kann mir eine warme Dusche gar nicht mehr vorstellen …

    Mein Leben hat es definitiv bereichert. Ich habe mal ein Studie über Menschen mit Depression gelesen, bei der kaltes Duschen sogar geholfen hat.

    David antworten
  • Das ist jetzt spannend. Ich dachte schon, dass ich die einzige bin, die jeden Morgen kalt duscht.

    Als ich damit begonnen habe, machte ich es vor allem für eine bessere Hautdurchblutung und Straffung. Dann stellte ich fest, dass die kalten Duschen meinen Willen extrem stärkten und ich viel mehr Energie erhielt.

    Ich denke, jeder muss die Zeit selber herausfinden. Ich kann es nicht zu lange machen, 30 Sekunden reichen bei mir vollkommen aus für den Effekt. Ich unterkühle mich sonst zu sehr.

    Barbara Müller-Kütt antworten
  • Toller Beitrag, sehr motivierend.

    Ich bin eigentlich eine Heiß-Duscherin, aber ich glaube, morgen werde ich mich der Herausforderung stellen!

    Danke!

    Alles Liebe,
    Julia

    Julia antworten
  • Alexandra

    Ich bin bei Tag 7 in der Kalt-Duschen-Challenge … Herzlichen Dank, es fühlt sich inzwischen schon herrlich an! Nicht nur das Duschen, sondern Morgen für Morgen das positive Erlebnis, für mindestens zwei Minuten aus der Komfortzone raus …

    Alexandra antworten
  • Andrea

    Heute bin ich bei Tag 25. Obwohl ich nicht zu den leichten Wegen tendiere, so bin ich doch ein echter Warmduscher :-).

    Der “Es-wird-leichter-Effekt” ist nicht eingetreten, da müsste ich wohl nochmal 30 Tage dranhängen, aber dazu freue ich mich zu sehr auf den kommenden Freitag!

    Mal schauen, ob es nicht trotzdem zu einem anderen Verhältnis zu meinem inneren Schweinehund geführt hat – jeden Morgen sich selbst zu überwinden, “muss” doch etwas bewirken. Danke für den Tipp!

    Andrea antworten
  • So habe ich das noch gar nicht gesehen :)

    Ich dusche allerdings seit 1 Woche immer abwechselnd kalt und warm. Ich finde, dass das eine große Herausfoderung ist. Vor allem, da mir oft die Luft wegbleibt, wenn das Wasser extrem kalt ist.

    Aber, wie im Artikel geschrieben, gibt das sehr viel Energie und man ist hellwach! :)

    Liebe Grüße,
    Dominik

    Dominik antworten
  • Tag 1 der Challenge ist morgen!

    Vielen Dank für diesen inspirierenden Vorschlag. Ich bin gespannt, wie lange die 2 Minuten bei mir dauern werden =)

    Weiter so!

    Viele Grüße
    Dennis

    Dennis Fischer antworten
  • Max Power

    kalt duschen ist die beste droge der welt. bin ich leider erst viel zu spät dahinter gekommen!

    ich dusche inzwischen morgends und abends kalt! außedem drehe ich noch zusätzlich das warmwasser am haupthahn ab damit es nochmal ein paar grad kälter ist!

    Max Power antworten
  • Ruhrpott 93

    “the-30-day-cold-shower challenge”

    … Tag 1 der absoluten Überwindung … Weschelduschen sind mir bekannt (Bindegewebe straffen pi pa po).

    Mal sehen, ob ich einmal etwas durchziehen kann … in der Hoffnung, Willensstärke und positive Energien zu empfangen :-D

    Lia, 24

    Ruhrpott 93 antworten
  • Heike

    Vielen Dank für diesen wirklich tollen Tipp.

    Es kostet schon Überwindung, aber seit 1 Woche geh ich morgens in die Dusche, stelle mein Handy auf 2 min und das Wasser auf kalt (bis Anschlag).

    Da ich momentan in einer schwierigen Phase stecke, gezwungen bin, Entscheidungen zu treffen, mich am liebsten verkriechen möchte, hat mich die kalte Dusche wirklich ermuntert, wieder aktiver zu werden.

    Ich werde auf jeden Fall versuchen, die 30 Tage durchzuhalten. Bin über mich selber erstaunt. Ich hätte nie gedacht, dass ich das schaffe, und ich kann es nur empfehlen.

    Heike antworten
  • Felix

    So, dann mache ich da auch mal mit. Gut, dass wir im 4. Stock wohnen – das Wasser ist bei diesen Temperaturen schon etwas temperiert. :-)

    Felix antworten
  • Jean Marc Wallschläger

    Habe mich gerade entschieden nach den Sommerferien damit zu beginnen. Also am 2. August um 0600 ist Kick-off.
    Schöner Gruss
    JM

    Jean Marc Wallschläger antworten

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