Zielerreichungsmethode: Mit dem Aktionsplan in Richtung Ziel

Wollen Sie ein Ziel erreichen, genügt es nicht, sich ein Ziel zu setzen, sondern Sie müssen in weiterer Folge auch aktiv werden. Sonst bleibt das Ziel nicht mehr als ein Vorhaben.

Handeln ist also gefragt. Doch der innere Schweinehund flüstert „Lass dir Zeit!“. Hören Sie ihn wieder mal flüstern, können Sie ihm erwidern: „Lass du dir doch Zeit, ich mache mir jetzt einen Aktionsplan!“

Und ein Aktionsplan ist tatsächlich eine große Hilfe bei der Zielerreichung.

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Ein Aktionsplan erleichtert das schrittweise Vorgehen auf dem Weg zum Ziel.

Was ist überhaupt ein Aktionsplan?

Ein Aktionsplan ist nichts anderes als eine Auflistung der einzelnen erforderlichen Schritte, also der Aktionen und Maßnahmen, um das Ziel zu erreichen.

Wenn Sie ein großes Ziel in Teilziele bzw. Meilensteine aufteilen, dann wirkt es schon viel leichter erreichbar.

Ein Plan ist immer eine Orientierung, so auch der Aktionsplan. Sie können den Plan verändern, neu- oder umschreiben, einzelne Aktionen/Maßnahmen abhaken, durchstreichen etc.

Es ist motivierend zu sehen, wie man seinem Ziel Schritt für Schritt näher kommt.

Wie macht man einen Aktionsplan? 5 Schritte!

Dazu eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Schritt 1:

Nehmen Sie ein Blatt Papier und einen Stift zur Hand. Natürlich können Sie Ihren Plan auch digital mittels Textverarbeitungsprogramm oder einer anderen Software anlegen – wie es Ihnen gefällt.

Schritt 2:

Dann schreiben Sie am oberen Blattrand Ihr Ziel auf. So, nun beginnt das Brainstorming. Schreiben Sie nun sämtliche Aufgaben/Maßnahmen unter Ihr formuliertes Ziel, die für die Erreichung notwendig sind. Einfach alles, was Ihnen dazu einfällt. Sie brauchen dabei auf keine Reihenfolge oder eine bestimmte Ordnung achten. Schreiben Sie einfach drauflos.

Mir hat dabei stets folgende Fragestellung geholfen:

Was müsste ich tun, damit ich morgen mein Ziel erreichen würde?

Unabhängig davon, ob das überhaupt möglich ist oder nicht – diese Frage fördert den Denkprozess. Sie werden staunen, wie viel Ihnen mit der Beantwortung dieser Frage einfällt.

Schritt 3:

Wenn Sie dann eine Liste mit erforderlichen Aktionen vor sich haben, legen Sie diese mal für ein paar Stunden zur Seite. Das Gehirn und das Unterbewusstsein tüfteln in der Zwischenzeit weiter (s. meine Kuchenback-Methode).

Schritt 4:

Nehmen Sie die Liste zu einem späteren Zeitpunkt wieder zur Hand. Nun geht’s weiter:

Teilen Sie gemäß Salamitechnik die großen Aufgaben auf Ihrer Liste in Teilaufgaben. Diese zerlegen Sie wiederum in noch kleinere Aufgaben. Das Ganze machen Sie so lange, bis Sie nur noch Aufgaben auf Ihrer Liste haben, die sich in überschaubarer Zeit bewältigen lassen.

Schritt 5:

Sortieren Sie nun die Aufgaben in chronologischer Reihenfolge. Am besten, indem Sie die entsprechende Reihungszahl vor die Aufgaben schreiben.

Betrachten Sie jetzt Ihren Aktionsplan! Ihr Weg zum Ziel ist nun viel klarer, stimmt’s? Beginnen Sie gleich jetzt mit dem ersten Schritt, und das Ziel rückt näher.

Zum Weiterlesen: 

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