Man kann noch ein so guter „Zeitmanager“ sein. Wenn man seine Zeitdiebe nicht in den Griff bekommt, bewegt man sich auf der Stelle. Aber um die Zeitdiebe zu bekämpfen, muss man ihnen erst mal auf die Spur kommen. Heute möchte ich kurz schildern, wie mir das gelungen ist.
Ich hatte immer wieder Tage, wo ich mich am Abend gefragt habe, was ich heute überhaupt gemacht habe. Und weil es mir manchmal schwer fiel, zufriedenstellende Antworten zu finden, habe ich ein Zeitprotokoll geführt.
Für mein Zeitprotokoll hatte ich einen Notizblock auf meinem Schreibtisch platziert. Jedes Mal, wenn ich bei meiner Arbeit unterbrochen wurde, habe ich eine kurze Notiz zu diesem Zeitdieb aufgeschrieben.
Eine Woche lang habe ich so ein Zeitprotokoll – eigentlich Zeitdiebprotokoll – geführt. Und das Ergebnis war sehr aufschlussreich. Mir war vorher gar nicht bewusst, was und wer mich alles vom konzentrierten Arbeiten abhielt. Wenn man einmal seine Zeitdiebe kennt, kann man entsprechende Maßnahmen setzen, um diese „hinter Gitter“ zu bringen.
Versuchen Sie nicht alle Zeitdiebe mit einem Mal auszuschalten. Das wird nicht klappen. Ich habe es selber probiert. Am Besten gehen Sie so vor:
Nachdem Sie Ihre Zeitdiebe identifiziert haben, nehmen Sie sich einen nach den anderen vor. Als Richtwert empfehle ich die Abschaffung eines Zeitdiebes pro Woche. Beginnen Sie mit dem größten. Dann der nächste.
Die Zeitkiller werden sich nie ganz ausschalten lassen. Darum geht es auch nicht. Ziel sollte sein, diese so weit wie möglich zu reduzieren. Das habe ich auch recht gut hinbekommen. Und am meisten hat mich erstaunt, wie sich dadurch meine Effizienz gesteigert hat.
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