Man kann noch so ein guter Zeitmanager sein, wenn man seine Zeitdiebe nicht in den Griff bekommt, bewegt man sich auf der Stelle.
Das vollkommene Ausschalten von Zeitdieben, also Unterbrechungen, ist nicht möglich. Um das geht es auch nicht. Zweck sollte sein, diese Zeitdiebe für eine bestimmte Zeit (beispielsweise eine Stunde) so weit wie möglich zu reduzieren. In dieser Zeit können Sie dann konzentriert an Ihren wichtigen Aufgaben arbeiten.
Man unterscheidet zwischen persönlichen, organisatorischen und äußeren Störungen bzw. Unterbrechungen.
Grundsätzlich gibt es drei Strategien, um Zeitdiebe einzuschränken:
Arbeiten Sie in einem Büro, soll für Ihre Kollegen ersichtlich sein, wenn Sie nicht gestört werden wollen, beispielsweise wenn Sie Ihre Bürotür geschlossen haben. Vereinbaren Sie mit einem Kollegen, dass dieser für eine bestimmte Zeit Ihre Telefonate entgegennimmt, dafür nehmen Sie ihm seine Telefonate ein anderes Mal ab.
Wenn Sie wieder einmal an einer wichtigen Aufgabe arbeiten müssen, leiten Sie das Telefon um oder schalten Sie auf Anrufbeantworter. Es gibt nur sehr wenige Ausnahmen, bei denen Personen immer und überall erreichbar sein müssen.
Sind vorgenannte Strategien aufgrund Ihrer Tätigkeit und/oder Ihrer Stellung schwer möglich, so nutzen Sie die Gleitzeit, die heute in den meisten Unternehmen üblich ist. Kommen Sie früher als Ihre Kollegen in die Arbeit, oder bleiben Sie länger.
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