So kommen Sie Ihren Zeitdieben auf die Spur

Sie können noch so gut im „Zeit managen“ sein, wenn Sie Ihre Zeitdiebe nicht in den Griff bekommen, bewegen Sie sich auf der Stelle. Aber um die Zeitdiebe zu bekämpfen, muss man ihnen erst mal auf die Spur kommen. Im Folgenden möchte ich kurz schildern, wie mir das gelungen ist.

Ich hatte immer wieder Phasen, wo ich mich am Abend gefragt habe, was ich überhaupt den ganzen Tag gemacht habe – insbesondere dann, wenn ich meinen Tagesplan nicht geschafft habe. Und weil es mir manchmal schwer fiel, zufriedenstellende Antworten darauf zu finden, habe ich über einen längeren Zeitraum ein Zeitprotokoll geführt.

ZM-Zeitdiebe

Stopp Zeitdiebe! (Bild: Fotolia©marcolucidi)

Zeitprotokoll: Hier seid ihr also!

Für mein Zeitprotokoll hatte ich einen Notizblock auf meinem Schreibtisch platziert. Jedes Mal, wenn ich bei einer Tätigkeit unterbrochen wurde, habe ich den Zeitdieb (die Unterbrechung) in Stichworten notiert.

Zwei Woche lang habe ich so ein Zeitprotokoll – oder besser Zeitdiebeprotokoll – geführt. Und das Ergebnis war mit einigen Aha-Erkenntnissen verbunden. Mir war vorher gar nicht bewusst, was und wer mich alles vom konzentrierten Arbeiten abhielt. Erst wenn man seine Zeitdiebe kennt, kann man gezielte Maßnahmen setzen, um diese „hinter Gitter“ zu bringen.

Versuchen Sie nicht, alle Zeitdiebe mit einem Mal auszuschalten. Das wird nicht klappen. Am besten gehen Sie so vor:

Nachdem Sie Ihre Zeitdiebe identifiziert haben, nehmen Sie sich einen nach dem anderen vor. Als Richtwert empfehle ich die Abschaffung eines Zeitdiebes pro Woche. Beginnen Sie mit dem größten. Dann der nächste.

Die Zeitfresser werden sich nie ganz ausschalten lassen. Darum geht es auch nicht. Ziel sollte sein, diese soweit wie möglich zu reduzieren.

Das habe ich auch recht gut hinbekommen. Und am meisten hat mich erstaunt, wie sich dadurch meine Effizienz gesteigert hat.


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