Mit weniger Schlaf auskommen – 3 Tipps

Mediziner weisen häufig auf den Schlafmangel der Menschen in den Industrienationen hin. Wir Menschen schlafen also zu wenig. Wohl jeder von uns möchte gelegentlich länger schlafen oder mit weniger Schlaf auskommen.

Zu wenig Schlaf ist ungesund. Vor allem dann, wenn wir über einen längeren Zeitraum nicht ausreichend Schlaf bekommen.

Typische Folgen von Schlafmangel sind:

  • Unkonzentriertheit
  • Vergesslichkeit
  • Schwächung des Immunsystems
  • Leistungsminderung etc.

Mehr Schlaf ist für viele von uns eher ein Wunschtraum. Aber es gibt ein paar Tricks, die helfen, damit der Körper mit weniger Schlaf besser zurechtkommt.

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Ein „Energieschläfchen“ tut gut … (Bild: Fotolia©chalabala)

1. Powernapping

Powernapping heißt das Zauberwort. Dieses „Energieschläfchen“ praktiziere ich schon seit Jahren und kann es jedem empfehlen, um auch mit weniger Schlaf fit zu bleiben. Wie das mit dem Powernap funktioniert, habe ich bereits in einem anderen Beitrag ausführlich beschrieben.

Was der Powernap bringt und was es dabei zu beachten gilt, erläutert der renommierte Schlafforscher Prof. Dr. Zulley in diesem Podcast (ab Min. 16:10):

» Interview mit dem Schlafforscher Prof. Dr. Zulley

Unter anderem sagt er: „Es kommt weniger auf die Dauer des Schlafes an, sondern vielmehr auf die Qualität des Schlafes.“

2. Mindestens einmal in der Woche länger schlafen

Wenn es irgendwie möglich ist, richten Sie es sich ein, dass Sie mindestens einmal in der Woche länger schlafen können. Damit können Sie Defizite resultierend aus Schlafmangel wieder gut machen.

Laut Schlafforschern sollten Sie für einen Langschlaftag zeitiger ins Bett gehen. Also einfach am Morgen länger schlafen, wird nicht empfohlen.

Ich mache beispielsweise am Wochenende – meist Freitagnachmittag – ein längeres Schläfchen. Der Freitag ist dann so etwas wie mein Langschlaftag, da ich an diesem Tag in Summe länger schlafe als die restlichen Wochentage.

3. Möglichst zur gleichen Zeit aufstehen

Laut Schlafforschern ist es wichtig, immer möglichst zur gleichen Zeit aufzustehen. Zur gleichen Zeit bedeutet eine Abweichung von maximal einer Stunde. Alles darüberhinaus führt dazu, dass wir uns niedergeschlagen und „ausgelaugt“ fühlen.

Für den Langschlaftag bedeutet das, dass Sie früher ins Bett gehen sollten, damit Sie in etwa zur gleichen Zeit wieder aufstehen.

Diese aufgezählten „Tricks“ setzen voraus, dass Sie keine Schlafprobleme haben. Schlafprobleme sollten also nicht die Ursache des Schlafmangels sein.

Von der Reduzierung der Schlafdauer in einem Selbstversuch berichtet dieser lesenswerte Artikel (welt.de): 

» Warum acht Stunden schlafen, wenn zwei bis vier reichen?



Zum Weiterlesen:

Kommentare

  • Jeder Mensch hat doch ein individuelles Schlafbedürfnis. Leider kann man seine 7-8 Stunden Schlaf nicht auf weniger trainieren. Irgendwann holt es einen doch ein …

    LG
    Ute

    Heilpraktikerin antworten
    • > Irgendwann holt es einen doch ein …

      Deshalb auch die o. a. Empfehlung, um dem entgegenzuwirken: mindestens einmal in der Woche länger schlafen & Powernapping.

      Burkhard Heidenberger antworten
    • Chrisso

      “Leider kann man seine 7-8 Stunden Schlaf nicht auf weniger trainieren”

      Kann man doch! Zumindest in einem gewissen Umfang. Und du hast es quasi schon selbst gesagt: “Trainieren” ;-)

      Denn wer regelmäßig Sport treibt und körperlich fit ist, der kommt auf LANGE Sicht mit weniger Schlaf aus, um zu regenerieren. (Gilt aber so nicht für reine Kraftsportler, Ausdauersport ist angesagt!)

      Vielleicht schaffst du es ja mit regelmäßigem Joggen auf 6-7 zu kommen.

      LG

      Chrisso

      Chrisso antworten
  • Viktor

    Ich habe in einer kleinen Studie festgestellt, dass Menschen, die auf einem bestimmten Bett schlafen tatsächlich im Schnitt eine Stunde weniger schlafen als der deutsche Durchschnitt. Es geht also doch. Man muss nur das richtige Bett haben.

    Viktor antworten

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