Stiegensteigen: Das hätte ich nicht gedacht

Dass Bewegung uns gut tut, steht wohl außer Frage. Und Sport ist auch ein hervorragender Ausgleich und besonders wirksam gegen Stress. Vielen Menschen fehlt aber die Zeit oder auch die Muße, regelmäßig Sport zu treiben. Aber eine ausgezeichnete Möglichkeit, um trotzdem die eigene Fitness zu fördern, ist das Stiegensteigen. Auch das haben wir ja schon öfters gehört oder gelesen.

Nun wurde dies aber auch durch eine Studie belegt, die am Kardiologenkongress in München präsentiert wurde.

Für diese Studie mussten 77 „bewegungsarme“ Personen (Mitarbeiter der Universität Genf) 12 Wochen lang auf den Lift verzichten und stattdessen die Treppen benützen. Die durchschnittliche Zahl der täglich zu Fuß überwundenen Stockwerke stieg damit auf 23.

Die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie

Nach diesen 12 Wochen wurde Folgendes dokumentiert:

  1. Die Sauerstoffaufnahme (VO2, Maßstab der aerobischen Leistungsfähigkeit) hat sich im Durchschnitt 8,6 % erhöht. Daraus resultiert laut vorliegenden wissenschaftlichen Daten eine Sterberisiko-Reduzierung um 15 Prozent.
  2. Der Hüftumfang der Studienteilnehmer verringerte sich durchschnittlich um 1,8 Prozent.
  3. Ebenso haben die Teilnehmer im Durchschnitt 0,7 Prozent an Gewicht verloren.
  4. Die Fettmasse hat sich um 1,7 Prozent reduziert.
  5. Der diastolische Blutdruck (“unterer Wert”) verringerte sich um 2,3 Prozent und
  6. das “böse” LDL-Cholesterin um 3,9 Prozent.

Ich bevorzuge ohnehin die Treppen und verzichte meist auf den Aufzug. Der Grund war aber eher der, dass ich damit am Morgen meinen Kreislauf in Schwung bringe und daher wach in die Arbeit komme. Aber jetzt weiß ich auch, was mir das Stiegensteigen noch alles bringt. :-)

Wenn auch Sie die Möglichkeit haben, täglich Stiegen zu steigen, dann geben Sie Gas.



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