50 Zitate & Sprüche, die aufbauen und Mut machen

Ob im Privatleben oder in der beruflichen Laufbahn – jeder von uns, ohne Ausnahme, macht im Leben mindestens einmal eine schwere Zeit durch. Eine Phase, in der vielleicht sogar die Hoffnungslosigkeit überwiegt, in der alles trist und die Zukunft alles andere als rosig erscheint.

Die Gründe für diese schwierigen Lebensphasen mögen vielfältig sein: Rückschläge, Enttäuschungen, Verluste, Misserfolge, Niederlagen, …

Aber ALLES im Leben geht vorüber, und das gilt auch für diese schwierigen Zeiten.

Was hilft, diese tiefen Täler zu überwinden, was kann uns aufbauen, trösten, wieder Mut machen, Hoffnung und Zuversicht schenken?

Nun, insbesondere liebe Menschen in unserem unmittelbaren Umfeld, Freunde, können uns auffangen, wenn wir hinfallen, oder uns eben beim Aufstehen helfen.

Aber auch aufbauende Worte und Sprüche können wie Balsam auf die angeschlagene Verfassung wirken und als Mutmacher in schwierigen Zeiten helfen.

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50 Sprüche und Zitate, die Mut machen & Hoffnung schenken

Die Macht der Worte: Sie können verletzen, manipulieren, enttäuschen, aber ebenso begeistern, aufbauen und Mut machen.

Sollten Sie vor einer schweren Herausforderung stehen oder sich in einer belastenden Phase befinden, finden Sie im Folgenden eine Sammlung mit aufmunternden Sprüchen und Zitaten. Wählen Sie Ihre Favoriten, dann werfen Sie immer wieder einen Blick auf Ihre ausgewählten Worte. Dies kann ungemein Kraft spenden.

Auch eine Möglichkeit: Sie schreiben den entsprechenden Text auf einen Haftzettel und platzieren diesen gut sichtbar an einer Stelle, an der er Ihnen mehrmals am Tag ins Blickfeld kommt.

25 aufbauende & Mut machende ZITATE

Bereits bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten haben sich zum Thema Gedanken gemacht und diese in Worte gefasst. Hier einige ausgewählte Zitate:

  1. Wer nie scheitert, entwickelt sich nicht und kann auch nicht glücklich werden, denn ihm fehlt die Erfahrung der eigenen Stärke.
    Martin Seligman, US-amerik. Psychologe, *1942
  1. Denke daran, dass etwas, was du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.
    Dalai Lama
  1. Am Ende wird alles gut werden, und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht am Ende.
    Oscar Wilde, irischer Schriftsteller, 1854–1900
  1. Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden soll. Man muss nur bereit und zuversichtlich sein.
    Luise Rinser, dt. Schriftstellerin, 1911–2002
  1. Ein ganzes Meer voll Wasser kann ein Schiff nicht zum Sinken bringen, es sei denn, es kommt in das Schiff hinein. Ähnlich kann die Negativität der Welt dich nicht kaputt machen, es sei denn, du lässt sie in dich hinein.
    Toi Nasu
  1. Niederlagen machen dich stärker.
    Du nutzt sie als Sprungbrett.
    Schließe die Tür zur Vergangenheit.
    Versuche nicht deine Fehler zu vergessen,
    aber halte sie dir nicht dauernd vor.
    Lasse sie nichts von deiner Energie,
    deiner Zeit oder deines täglichen Lebens
    in Beschlag nehmen.
    Johnny Cash, US-amerik. Country-Sänger, 1932–2003
  1. Fürchte Dich nicht vor einem großen Schritt,
    wenn dieser nötig sein sollte.
    Eine Schlucht kannst Du auch nicht
    mit zwei kleinen Schritten überwinden.
    David L. George, brit. Premierminister, 1863–1945
  1. Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
    Zitat wird Bertolt Brecht zugesagt
  1. Es gibt Berge, über die man hinüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter.
    Ludwig Thoma, dt. Schriftsteller, 1867–1921
  1. Die schwierigste Zeit in unserem Leben ist die beste Gelegenheit, innere Stärke zu entwickeln.
    Dalai Lama
  1. Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.
    Albert Einstein, dt.-amerik. Physiker, 1879–1955
  1. Wenn du durch eine harte Zeit gehst und alles gegen dich zu sein scheint, wenn du das Gefühl hast, es nicht mehr eine Minute länger zu ertragen, GIB NICHT AUF, weil dies die Zeit und der Ort ist, wo sich die Richtung ändert.
    Rumi, pers. Dichter, 1207–1273
  1. Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
    Seneca, röm. Philosoph u. Dichter, 4 v.Chr.–65 n.Chr.
  1. Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.
    Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749–1832
  1. Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann.
    Leo N. Tolstoi, russ. Schriftsteller, 1828–1910
  1. Ein tiefer Fall führt oft zu hohem Glück.
    William Shakespeare, engl. Dichter, 1564–1616
  1. Das Übel, was uns trifft, ist selten so schlimm als das, welches wir befürchten.
    Friedrich von Schiller, dt. Dichter, 1759–1805
  1. Jede schwierige Situation, die du jetzt meisterst, bleibt dir in der Zukunft erspart.
    Dalai Lama
  1. Wenn eine verzweifelte Situation ein besonderes Können erfordert, dann bringt man dieses Können auch auf, obwohl man vorher keine Ahnung davon hatte.
    Napoleon I. Bonaparte, franz. Feldherr, 1769–1821
  1. Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
    Seneca, röm. Philosoph u. Dichter, 4 v. Chr.–65 n. Chr.
  1. Ich habe in meinem Leben schon unzählige Katastrophen durchlebt – die wenigsten davon sind eingetreten.
    Mark Twain, US-amerik. Schriftsteller, 1835–1910
  1. Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.
    Demokrit, griech. Philosoph, 45–371 v. Chr.
  1. Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
    Václav Havel, Schriftsteller und Politiker, 1936–2011
  1. Nichts tarnt sich so geschickt als Schwierigkeit wie eine Chance.
    KarlHeinz Karius, dt. Autor, Werbeberater und Verleger, *1935
  1. Der größte Ruhm im Leben liegt nicht darin, nie zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen.
    Nelson Mandela, südafrik. Präsident, 1918–2013

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25 MUTMACHSPRÜCHE & ermunternde Weisheiten

Vielleicht wollen Sie einem lieben Menschen Mut machen, ihn aufbauen und motivieren, weil er gerade eine schwierige Zeit durchlebt. Schon mit wenigen aufbauenden Worten – z. B. zwischendurch per E-Mail, WhatsApp übermittelt – können Sie viel bewirken.

Hier eine Auswahl kurzer Mutmachsprüche:

  1. Enttäuschungen sind nur Haltestellen in unserem Leben, die uns Gelegenheit zum Umsteigen geben, wenn wir in die falsche Richtung fahren.
  1. Steinige Wege führen oft zu den schönsten Orten.
  1. Wenn du gerade eine schwere Zeit durchmachst, bedenke Folgendes: Deine jetzige Situation ist nicht das Ende deiner Reise. Es kommen noch so viele schöne Tage, die dir wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern werden!
  1. Veränderung kann schmerzhaft sein,
    aber nichts schmerzt auf Dauer mehr,
    als dort zu bleiben, wo man nicht hingehört.
  1. Es kommt der Tag, an dem du wieder richtig lachen kannst.
  1. Es wird vergehen, und wenn es das tut, bist du stärker, als du es jemals für möglich gehalten hast.
  1. Einer Löwin/einem Löwen ist egal, was Antilopen hinter ihrem/seinem Rücken reden.
  1. Warum nach schmerzhaften Rückschlägen aufstehen und kämpfen?
    Wegen des Momentes, in dem du wieder zu lächeln beginnst.
  1. Dein wahres Vertrauen in den Lauf deines Lebens zeigt sich darin, dass du die Dinge nicht mehr mit „gut“ oder „schlecht“ bewertest, sondern dass du sie mit Gelassenheit so sein lassen kannst, wie sie sind.
  1. Du kannst! Ende der Geschichte.
  1. Ich will sehen, was passiert, wenn ich nicht aufgebe!
  1. Nur weil es nicht jetzt passiert, heißt es nicht, dass es nie passieren wird.
  1. Irgendwann wird alles Sinn machen. Also lache jetzt über deine Verwirrung, überstehe die Tränen, sei stark und denk daran: Alles hat einen Grund.
  1. Manchmal sind die Dinge, die wir nicht ändern können, genau die Dinge, die uns ändern.
  1. Nichts verändert sich, bis man sich selbst verändert. Dann plötzlich verändert sich ALLES.
  1. Nach jeder dunklen Nacht folgt ein heller Tag.
  1. Du kannst nicht negativ denken und Positives erwarten.
  1. Nur wer sein Gestern und Heute akzeptiert,
    kann sein Morgen frei gestalten.
    Nur wer loslässt, hat freie Hände, die Zukunft zu ergreifen.
  1. Schließe ab mit dem, was war, sei glücklich mit dem, was ist, und offen für das, was kommt. Das Leben ist schön, von einfach war nie die Rede.
  1. Jeden Tag einen Schritt weiter zu gehen, kann auch ein schönes Ziel sein.
    Vergangenem nachtrauern heißt Gegenwärtiges versäumen.
    Aus Griechenland
  1. Starke Menschen haben nie eine einfache Vergangenheit.
  1. Auch wenn es nicht so schnell leichter wird, so wirst du zumindest stärker!
  1. Vielleicht ist es manchmal besser, mit einem Lächeln loszulassen, als mit Tränen festzuhalten.
  1. Du kennst deine Grenzen erst, wenn du über sie hinaus gewachsen bist.
  1. Kämpfe um das, was dich weiterbringt. Akzeptiere das, was du nicht ändern kannst. Und trenne dich von dem, was dich runterzieht.

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Niederlagen als Chancen wahrnehmen

Niederlagen, Schwierigkeiten und Rückschläge als Chancen wahrnehmen – zugegeben, das sagt bzw. schreibt sich leicht. Wer selbst in einer persönlichen Krise (fest-)steckt, kann mit solchen Ratschlägen meistens nicht viel anfangen.

Aber im Grunde gibt es bei persönlichen Rückschlägen und Niederlagen nur zwei Möglichkeiten:

  1. Wir lassen uns entmutigen, geben (uns) auf. Dann besteht die Gefahr, in ein tiefes Loch zu fallen, aus dem es schwerfällt, alleine wieder rauszukommen.
  2. Wir versuchen, uns aufzurappeln, aufzustehen, weiterzumachen, und wenn wir alleine die Kraft nicht aufbringen, uns helfen zu lassen. Dann kann sich daraus durchaus etwas Positives entwickeln, was wir in der belastenden Situation (noch) nicht sehen können oder auch wollen.

Aber nicht nur Rückschläge oder Niederlagen wirken oft wie schwer überwindbare Hindernisse auf unserem Lebensweg. Es gibt auch Schicksalsschläge – mit denen wohl jeder von uns früher oder später konfrontiert wird –, aus denen niemals etwas Positives resultiert, etwa wenn wir einen geliebten Menschen verlieren. Dann braucht es Personen, die uns beistehen und trösten, um diese schwere Zeit zu überwinden.

Die Niederlagen und Rückschläge der anderen

Wir alle kennen erfolgreiche Personen, die im Rampenlicht stehen, die für viele auch ein Vorbild darstellen: Sportler, Künstler, andere berühmte Persönlichkeiten, …

Nun ist uns natürlich nur jene Seite dieser Personen bekannt, die sie preisgeben, die uns präsentiert wird, auch durch die Medien. Aber mit wie vielen Rückschlägen und Niederlagen die meisten zu kämpfen hatten, um schließlich dort zu stehen, wo sie heute stehen, ist uns nicht bewusst bzw. können wir gar nicht wissen.

Ein etwas bekannteres Beispiel hierfür dürfte Abraham Lincoln sein, der 1860 mit 51 Jahren zum Präsidenten der USA gewählt wurde. Bis dahin hatte er zahlreiche Niederlagen sowie schwere Schicksalsschläge zu verkraften – und doch hat er es schließlich zum Präsidenten geschafft:

  • Als er 9 Jahre alt war, verstarb seine Mutter,
  • mit 19 Jahren verlor er seine ältere Schwester,
  • mit 23 Jahren verlor er eine Wahl (Kandidatur für das Repräsentantenhaus),
  • mit 26 Jahren verstarb seine Geliebte,
  • mit 27 Jahren hatte er einen Nervenzusammenbruch,
  • mit 29 Jahren eine weitere Wahl verloren,
  • mit 34 Jahren Wahl zum Kongressabgeordneten verloren,
  • mit 39 Jahren erneut nicht gewählt,
  • mit 41 Jahren verlor er einen Sohn,
  • mit 45 Jahren Wahl für Senatorenamt verloren,
  • mit 47 Jahren Ziel, Vizepräsident werden, nicht erreicht,
  • mit 49 Jahren erneut Wahl für Senatorenamt verloren,
  • mit 51 Jahren zum Präsidenten der USA gewählt.

Auch wenn seine Lebensgeschichte bekanntlich kein gutes Ende nahm (er wurde 1865 Opfer eines Schussattentats), so ist seine Stehaufkraft schon beeindruckend und ermutigt vielleicht so manchen, nicht gleich aufzugeben.

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Abraham Lincolns, 16. Präsident der Vereinigten Staaten, 1809–1865

Meine persönliche Erfahrung

Es mag vielleicht paradox klingen, aber wenn ich zurückblicke, sind es oft die Rückschläge, die mich letztlich am meisten weitergebracht haben.

Denn genau diese haben schließlich dazu geführt, dass ich

  • andere Wege eingeschlagen habe, die ich sonst nicht gegangen wäre bzw. überhaupt als solche erkannt hätte,
  • einen klareren Blick erhalten habe,
  • mir meiner Stärken und Schwächen bewusster wurde.

Und genau diese Nachbetrachtung hat mich gelehrt, viel eher mögliche Chancen wahrzunehmen, wenn mal etwas nicht so klappt wie gewünscht, wenn ich auf unerwartete Hindernisse und Schwierigkeiten stoße, die mich ärgern und bremsen.

Diese Schwierigkeiten bieten oft die Chance, sich neu zu orientieren und weiterzuentwickeln, auch wenn es schwerfällt, diese Möglichkeiten in den belastenden Momenten zu erkennen.

Der Bauer und das Pferd

Wohl jeder von uns erlebt hin und wieder ein größeres Missgeschick oder ein Unglück und hadert deshalb mit seinem Schicksal. Aber was wir als Unglück oder Pech empfinden, stellt sich im Nachhinein gelegentlich als großes Glück heraus. Das will uns wohl auch diese Taogeschichte aus dem alten China sagen:

In einem armen Dorf lebte ein Bauer. Er galt als reich, denn er besaß ein Pferd, mit dem er pflügte und Lasten beförderte.

Eines Tages lief ihm sein Pferd davon. Seine Nachbarn riefen, wie schrecklich das sei, aber der Bauer meinte nur: „Vielleicht.“

Ein paar Tage später kehrte das Pferd zurück und brachte zwei Wildpferde mit. Die Nachbarn freuten sich alle über sein günstiges Geschick, aber der Bauer antwortete wieder: „Vielleicht.“

Am nächsten Tag versuchte der Sohn des Bauern, eines der Wildpferde zu reiten. Das Pferd warf ihn ab und er brach sich beide Beine. Die Nachbarn bekundeten ihm alle ihr Mitgefühl für dieses Missgeschick, aber vom Bauer hörten sie wieder nur ein: „Vielleicht.“

In der nächsten Woche kamen Rekrutierungsoffiziere ins Dorf, um die jungen Männer zur Armee zu holen. Ein Krieg mit dem Nachbarkönigsreich bahnte sich an. Den Sohn des Bauern wollten sie nicht, weil seine Beine gebrochen waren.

Als die Nachbarn ihm sagten, was für ein Glück er hat, antwortete der Bauer erneut: „Vielleicht.“

Es liegt auch an uns!

Inwieweit uns Situationen und Vorfälle belasten, liegt auch an unserem individuellen Zugang, an unserer Haltung ihnen gegenüber. Das zeigt auch diese von einer Leserin eingesandte Zeitblüte [Zeitblüten sind persönliche Momente der Entspannung, des Wohlfühlens, des Krafttankens und des „Abschaltenkönnens“]. Sie schreibt:

Überlassen macht gelassen

„Überlassen macht gelassen.“ Diese Worte las ich vor vielen Jahren im Zusammenhang mit einer Lebensgeschichte. Es ging um eine Witwe mit vielen Kindern, die Familie war sehr arm und völlig unversorgt (18. Jahrhundert).

Trotzdem soll diese Mutter stets guten Mutes gewesen sein. Wenn sie gefragt wurde, woher sie diese Zuversicht nehme, war ihre Antwort eben: „Überlassen macht gelassen.“

Mich hat diese Aussage ungemein beeindruckt und darum ist diese Haltung auch meine geworden und ich kann nur bestätigen: Überlassen macht wirklich gelassen. Ruhe und innerer Friede sind das Resultat und sehr oft wenden sich auch Umstände auf schier wunderbare Weise.

Eine weitere berührende Zeitblüte, diesmal von der Leserin Monika. Sie schreibt:

Wer schon am Grunde des Meeres war …

Mein Lieblingsspruch lautet: Wer schon am Grunde des Meeres war, der fürchtet sich nicht vor Pfützen.

Mein Mann ist an Multipler Sklerose erkrankt. Im Verlauf seiner Berufsunfähigkeit ging unser finanzielles und soziales Gefüge den Bach runter und wir stürzten in ein tiefes, stürmisches Meer.

Diese schlimmen Lebensumstände haben sich aber letztlich als Chancen erwiesen. Welche Kraft daraus erwächst, etwas Neues zu beginnen, das ist für mich DIE Erfahrung schlechthin.

Mein Mann konnte durch eine Umschulung sein Hobby zum Beruf machen. Ich habe ebenso einen neuen beruflichen Anfang wagen können.

Wir haben Menschen kennengelernt, welche uns sehr wichtig wurden. Alte Freundschaften zeigten sich als Retter in der Not und es trennte sich die Spreu vom Weizen.

Wenn ich heute ein Tief erlebe, dann stehe ich schmunzelnd davor und sehe tatsächlich eine Pfütze vor meinem inneren Auge.

Ich bin niemals beunruhigt, etwas nicht zu meistern. Im Gegenteil, ich weiß ganz tief in meinem Innern, wer in einem „stürmischen Meer Schiffbruch erlitten hat und fast ertrunken wäre“, der sieht selbst in einer Pfütze einen Regenbogen.

Meine Zeitblüte ist dieser Blick in die Pfütze!

Gibt es vielleicht einen Spruch oder einen Text, der Ihnen in schwierigen Zeiten Mut gemacht oder Kraft geschenkt hat? Oder was hat Ihnen geholfen?


Ob im Job oder in der Schule – einem lieben Menschen Mut
machen mit dem „Du schaffst das“-Monster-Püppchen:


Ein Büchlein voller Ermutigungen: :


Ein kleiner Mutmacher für alle, die es gerade nicht leicht haben:


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Kommentare

  • Ron

    Der Fernsehkoch Schuhbeck hat in einer Sendung (weiß nicht mehr welche) sinngemäß gesagt:

    “Der liebe Gott gibt dir nur so viel zu tragen wie du tragen kannst, und wenn du das weißt, kommst du aus jeder Scheiße raus, du musst nur an dich glauben.”

    Irgendwie gefällt mir das, sonst hätte ich es mir nicht gemerkt ;)

    LG Ron

    Ron antworten
  • Martha

    Schöne Zusammenstellung; dann will ich auch was dazu beitragen; Hab mir jetzt oben zwar nicht alle durchgelesen, deswegen kann es sein, dass hier was doppelt dabei ist:

    # Alles ist schwer bevor es leicht wird.

    # Wenn die Angst anklopft, schick die Hoffnung an die Tür.

    # Mit Mut fangen die schönsten Geschichten an.

    # Vergiss alle Gründe, weshalb du scheitern könntest und konzentriere dich auf den Grund, warum du es schaffen kannst.

    # Manchmal muss ein Mensch so viel weinen, damit in seinem Herzen wieder Platz für ein Lächeln ist.

    Martha antworten
  • Margit

    “Umwege erweitern die Ortskenntnis.” Ein Spruch, den ich oft verwende oder daran denke, weil ich ihn für mich so wunderbar aufs Leben übertragen kann.

    Margit antworten
  • Guenter Schmitt

    Mir hat – auch in schwierigen Zeiten – folgender Spruch geholfen:

    „Die Sehnsucht verzaubert die Dinge, die Erfüllung entzaubert sie.“

    Leider weiß ich nicht mehr, von wem dieser Spruch stammt; in meiner Jugend – die schon ein paar Jahrzehnte her ist – habe ich diesen Spruch ausgeschnitten und immer wieder gelesen.

    Und noch einen habe ich in meinem Büro hängen:

    „Zeige Gelassenheit in Entscheidungen, bei denen man Tatsachen hinnehmen muss, die man nicht ändern kann.
    Habe Mut und Biss, um Tatsachen zu ändern, die man ändern kann.
    Habe die Weisheit, um das eine vom anderen zu unterscheiden.“

    Guenter Schmitt antworten
  • Anita

    Mein Lebensspruch – kurz und bündig und passt einfach immer:

    “Fange nie an aufzuhören, höre nie auf anzufangen”

    Er stammt (hab ich soeben nachgelesen) von Marcus Tillius CICERO, römischer Redner und Staatsmann (106 – 43 v.Chr.). Das hat mich wirklich überrascht, denn ich dachte, das sind Worte “unserer Zeit”…

    Anita antworten
  • Christine

    Very very great…

    ♥♥♥🐯🐯🐯

    Menschlichkeit übers Handy …
    Leise rieselt die Menschlichkeit …

    Herzlichst Dankeschön

    Christine antworten
  • Margit

    Mir hilft oft das Mantra der Gelassenheit “Auch das geht vorbei!”

    Einer meiner Lieblingssprüche: “Jede dunkle Nacht hat ein helles Ende” oder auch “Auf die dunkelste Stunde folgt der Sonnenaufgang”.

    Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch mal Dankeschön sagen für die vielen Denkanstöße in den “Zeitblüten”.

    Schöne Grüße
    Margit

    Margit antworten
  • Vielen Dank für die Mutmacher.

    Eva Herbst antworten
  • Silke

    Ich habe – seit ich denken kann und noch bevor ich Englisch konnte – einen Spruch, den ich immer bei mir trage: Take always a suitcase of smile with you! Und es ist wirklich so, dass mit einem Lächeln alles meistens besser läuft.

    Nun habe ich seit ein paar Jahren einen weiteren Spruch dazu bekommen, der mich auch begleitet: Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.

    Silke antworten
    • Susanne Hillebrand

      Dazu passt auch gut: It´s no use crying over spilt milk, den ich auch sehr häufig anwende.

      Susanne Hillebrand antworten
  • Susanne Hillebrand

    Als damals unser Krankenhaus geschlossen wurde, und wir alle total fertig waren, hat mir ein ziemlich alter Vertretungschirurg einen Spruch gesagt, der mir im weiteren Leben immer wieder Kraft gegeben hat:

    „Der Mensch blickt in der Zeit zurück, und sieht, im Unglück lag sein Glück.“

    Manchmal ist es schwer, das Gute zu sehen, aber im Nachhinein ist es tatsächlich immer so gewesen.

    Susanne Hillebrand antworten
  • Sabrina Theni

    Hab mir jetzt noch nichts durch gelesen, aber mein Satz ist immer “lass den Kopf nicht hängen, sonst kannst du die Sterne nicht sehen”.

    Sabrina Theni antworten
  • Ach wie herrlich, dieser Artikel.

    Ich lasse mich schon seit meiner Kindheit von Sprüchen begleiten. Damals wohl noch unbewusst, heute sehr bewusst. Die Sprüche von Herrn Burkhard und aus den Beiträgen sind alle wunderbar und so wahr.

    Neben alle diesen Sprüchen nutze ich vermehrt den Spruch: „Es gibt eine gute Lösung.“ Der wirkt so fantastisch. Nur den Spruch denken und loslassen. Bisher, auch in sehr schweren Zeiten, gab es dann auch wirklich eine gute Lösung. Vertrauen und Zuversicht helfen einem sehr dabei.

    In großer Dankbarkeit für soviel Gutes, liebe Grüße,

    Anita

    Anita antworten
  • Peter Friedrich

    Hinter mir ist der Weg, vor mir das Ziel.

    Peter Friedrich antworten
  • Monika Henzer

    Immer wenn du meinst
    es geht nicht mehr
    kommt von irgendwo
    ein Lichtlein her.

    Dieser Spruch, auf einer Kerze, machte unserer Familie Mut, als mein Vater durch einen Arbeitsunfall das Leben verlor. Wir wohnten erst ein halbes Jahr an einem neuen Wohnort und meine Mutter stand plötzlich mit uns vier Kindern alleine da.

    Monika Henzer antworten
  • Janina

    Große Veränderungen in unserem Leben können eine zweite Chance sein.

    (Harrison Ford, 13.07.1942 – US-Schauspieler)

    “Die Entscheidungen, die wir treffen, bestimmen, was für ein Leben wir führen”

    Sergio Bambaren – Das weiße Segel

    “try and learn”

    Janina antworten
  • Beate Dechelotte

    Mir hat oft dieses Zitat (leider weiß ich nicht mehr von wem) weitergeholfen:

    “Steh auf, wenn dich etwas umgeworfen hat
    Steh auf, wenn ein anderer besser deinen Platz ausfüllt
    Auch das ist Auferstehung
    Steh auf
    Der Stein vor deinem Grab wird sich von selbst wegwälzen
    Es wird dir ein Stein vom Herzen fallen.”

    Beate Dechelotte antworten
  • Jürgen Stöhr

    Vielen Dank für die tollen Weisheiten. Ich musste gerade sehr oft schmunzeln – danke dafür!

    Im Chinesischen ist das Schriftzeichen für Krise und Chance das selbe. “Probleme” sind für uns (PRO) und nicht gegen uns (Contra), sonst würde es ja “Contrablem” heißen. Mit jedem gelösten Problem entwickeln wir uns weiter. Wir selbst dürfen das Wort nur nicht negativ auslegen! Du bist was Du denkst. Deswegen finde ich eines der wertvollsten Zitate in meinem Leben von Henry Ford:

    “Ob Du glaubst Du schaffst es, oder ob Du glaubst Du schaffst es nicht – Du hast in beiden Fällen Recht!”

    Ich wünsche Euch allen eine tolle Zeit und viel Spaß beim Problemlösen.

    Jürgen Stöhr antworten
    • Matthias Singer

      “Lerne Gedanken zu denken, deren Folgen Du gern in Deinem Leben hättest, denn Unsichtbares ist nicht unwirksam.” Danke Universum!

      Matthias Singer antworten
  • Zwischendurch mal ein Danke an alle für die ergänzenden Sprüche & Zitate – da sind wirklich schöne Texte dabei!

    Burkhard Heidenberger antworten
  • Eckhard Schitter

    Gott ist uns Zuflucht und Stärke. Ein Beistand – in Nöten reichlich zu finden. Darum fürchten wir uns nicht, selbst wenn die Erde erbebte und die Berge mitten ins Meer wanken. (Ps 46, 2-3)

    Eckhard Schitter antworten
  • Wolfgang Konczer

    Um bei der Bibel zu bleiben – ich finde Psalm 23 mutmachend:

    Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil. Dein Stock und Dein Stab “geben mir Zuversicht”.

    Wolfgang Konczer antworten
  • Stefanie

    Wenn man das Schlechte nicht wegbekommt, dann muss man viel Gutes drüber kippen.

    Vielen Dank, ich liebe solche Sprüche und schreibe sie mir immer auf.

    Stefanie antworten
  • Helmut Voß

    Ein Spruch, der mich mein Leben begleitet hat, ist von Max Eyth: “Ein Mann, der das Unmögliche nicht wagt, wird das Mögliche nie erreichen”.

    Helmut Voß antworten
  • Die Sprüchesammlung gefällt mir. Hier noch ein schöner Spruch aus dem Mittelalter:

    “Ich kam, weiß nicht woher, ich bin und weiß nicht wer, ich leb, weiß nicht wie lang, ich sterb und weiß nicht wann, ich fahr, weiß nicht wohin, mich wundert`s, daß ich so fröhlich bin.”

    (Volksspruch um 1500)

    Rainer Ostendorf antworten
  • Rose

    Um mir zu verdeutlichen, dass ich mindestens so viel erreiche, wie ich nicht erreiche und um mir die Angst vor dem, was kommen mag, zu nehmen, sage ich mir immer
    “Bis hierher bist du doch ganz gut gekommen.”

    Ich konzentriere mich auf das nächste zu erreichende Ziel, z. B. mit Humpelfuß den Supermarkt erreichen. Ich sehe es klar vor mir und es wird genau so eintreffen wie erwartet.

    Rose antworten
  • Selena

    Mir gefallen diese zwei Zitate voll gut und sind für mich immer wieder ermutigend:

    Ob du denkst, du kannst es oder du kannst es nicht – in beiden Fällen hast du Recht. Henry Ford

    Das Geheimnis des Erfolges kennen nur jene, die einmal Misserfolg gehabt haben. Antoine de Saint-Exupéry

    Selena antworten
  • Herzlichen Dank für so viel “Mutmachendes”. Ich finde noch ein Zitat sehr inspirierend:

    Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut. – Thukydides

    Karl antworten

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