Wie lautet Ihr 14. Networking-Tipp?

Unter Networking – oder auch Netzwerken – versteht man den Aufbau und die Pflege von Beziehungen. Das können sowohl geschäftliche als auch private Kontakte sein.

Allgemein gilt:

Wer intensiv Networking betreibt und damit auf ein größeres Netzwerk zurückgreifen kann, dem öffnen sich viele Türen und Möglichkeiten.

Ein Beispiel aus der Praxis

Die Vorzüge eines Netzwerkes möchte ich am Beispiel „Jobwechsel“ kurz darstellen:

Nehmen wir an, Sie möchten sich beruflich verändern oder aus einem anderen Grund das Unternehmen verlassen und einen neuen Job antreten. Nun können Sie den klassischen Weg gehen, indem Sie Stellenanzeigen studieren, Bewerbungen schreiben, Vorstellungsgespräche absolvieren etc.

Wenn Sie aber auf ein großes Netzwerk zurückgreifen können und den Kontakten Ihren Jobwechsel-Wunsch kundtun, werden sich mit großer Wahrscheinlichkeit Chancen ergeben, die Ihnen den genannten klassischen Weg ersparen.

Aber nicht nur bei einem anvisierten Jobwechsel ist ein Netzwerk goldwert. Menschen, die eine Spitzenposition einnehmen, stehen u. a. meist dort, weil sie ausgezeichnete Networker sind und auf ein breites Netzwerk zurückgreifen können.

Etwas sollte nicht unerwähnt bleiben:

Networking bedarf eines gewissen Zeitaufwandes, der sich aber auf alle Fälle lohnt.

Und noch etwas: Ein Netzwerk stellt für alle Mitglieder bestenfalls eine Win-win-Situation dar.

Es basiert auf Geben und Nehmen. Man muss also bereit sein, für andere etwas zu tun, anderen etwas zu geben, um im Gegenzug etwas zu erhalten.

Aber wie betreibt man effektives Networking?

  1. Definieren Sie Ziele: Was wollen Sie mit dem Networking erreichen? Wie viele Kontakte wollen Sie in welcher Zeit knüpfen? Ein klares Ziel ist eine starke Orientierungshilfe.
  2. Bieten Sie Hilfe an! Wer Hilfe anbietet, wird auch Hilfe und Unterstützung erhalten.
  3. Halten Sie den Kontakt aufrecht. Melden Sie sich (gelegentlich) bei Ihren Kontakten, ohne dass Sie von ihnen etwas benötigen. Einfach nur, um in Kontakt zu bleiben.
  4. Kleine Aufmerksamkeiten stärken Beziehungen. Und wenn es nur ein Geburtstagsglückwunsch per E-Mail ist.
  5. Seien Sie dankbar! Nichts ist selbstverständlich. Für Dankbarkeit gilt das Gleiche wie für die kleinen Aufmerksamkeiten: Sie stärken Beziehungen.
  6. Versuchen Sie, mehr zu geben als zu nehmen. Das wirkt sich positiv auf Ihre Reputation und damit Ihre Stellung im Netzwerk aus.
  7. „Betteln“ kommt nie gut an. Auch mit der Bitte um einen Gefallen an besser „positionierte“ Mitglieder sollten Sie vorsichtig sein. Aber haben Sie auch den Mut, um Rat und Hilfe zu fragen. Es kommt immer auf den Ton an.
  8. Lassen Sie die Person, die Ihnen etwas zukommen ließ, auch wissen, was es Ihnen gebracht hat.
  9. Gehen Sie auf andere zu. Suchen Sie den Kontakt, ohne aufdringlich zu sein. Das gelingt am besten, wenn Sie an Gemeinsames anknüpfen. Das können Interessen sein, gemeinsame Kontakte etc.
  10. Bitte nur Ratschläge geben, wenn solche ausdrücklich erwünscht sind.
  11. Verteilen Sie Komplimente – aber nur ernstgemeinte! Jeder Mensch mag Anerkennung und fühlt sich darin bestätigt. Ehrlich kommunizierte Wertschätzung ist eine ausgezeichnete Basis für längerfristige Beziehungen.
  12. Wenn Sie etwas versprechen, halten Sie sich auch daran. Denn ein unzuverlässiges Mitglied ist nicht nur in einem Netzwerk ungern gesehen.
  13. Vermitteln Sie Kontakte, stellen Sie Menschen einander vor. Damit bauen Sie Ihr Netzwerk weiter aus, was Ihnen letztlich wieder zugute kommt.

Wie lautet Ihr 14. Networking-Tipp?

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