Mitarbeiterzufriedenheit: 53 Wochenimpulse (nicht nur) für Ihre Mitarbeiter

Die Motto-Woche habe ich hier im Blog bereits vorgestellt: Sie wählen eine Woche lang jeden Tag jeweils ein Motto, an dem Sie sich orientieren – also eine Art Leitspruch für den Tag. Das Motto kann ein Zitat, ein Sprichwort oder ein selbstformulierter Leitgedanke sein. Wie Sie eine solche Motto-Woche durchführen, können Sie hier nachlesen.

Was das Ganze soll? Ein täglich wechselnder Leitspruch kann Ihnen während des Tages

  • in diversen Situationen einen anderen/neuen Zugang eröffnen,
  • neue Perspektiven ins Bewusstsein rufen,
  • Kraft in schwierigen Situationen schenken,
  • eine Anregung zum Reflektieren bieten,
  • Mut machen und motivieren.

Auch für Kinder kann eine solche Motto-Woche eine wertvolle Bereicherung und Abwechslung darstellen. Das Motto kann Kindern Orientierung bieten und in ihnen Werte etablieren.

Auch im Unternehmen …

… kann eine Motto-Woche durchgeführt und damit die Mitarbeiterzufriedenheit gefördert werden.

Dazu habe ich von Frau Sigl, einer Leserin, unlängst eine nette E-Mail erhalten, die ich hier auszugsweise veröffentlichen darf:

[…] Ich bin Vorgesetzte von 12 Mitarbeitern. Vergangene Woche habe ich mit ihnen eine
Motto-Woche durchgeführt. Jeden Tag hatten sie ein anderes Motto in ihrem E-Mail-Postfach. Sie waren überaus begeistert und freuten sich auf die tägliche, kleine „Überraschung“.

Wenn die Mitarbeiter schon morgens freudig erwartend ins Büro kommen, ist die Stimmung tagsüber viel lockerer. Sogar mein Vorgesetzter fragte mich jeden Morgen, was das heutige Motto für die Mitarbeiter sei.

Herzlichen Dank für die tolle Idee, werde diese Motto-Woche sicher wiederholen. […]

Motto-Woche oder Wochenimpulse?

Beides bietet sich im Unternehmen an. Kurz zur Erläuterung:

  • Motto-Woche: ein, zwei Wochen lang täglich ein Impuls (s. obigen E-Mail-Ausschnitt)
  • Wochenimpulse: über den Zeitraum eines Jahres wöchentlich ein Impuls

In der Motto-Woche versenden Sie also täglich einen Impuls, aber nur über einen Zeitraum von ein, zwei Wochen. Dann sollten Sie damit länger pausieren, sodass diese Anregungen bei den Empfängern als etwas Besonderes wahrgenommen werden.

Wenn Sie den Mitarbeitern über einen längeren Zeitraum (z. B. ein Jahr) einen Impuls zukommen lassen wollen, dann reicht ein wöchentlicher Versandtermin, etwa zum Wochenbeginn. Denn zu häufiges Versenden führt letztlich nur dazu, dass Ihre Nachrichten ungelesen gelöscht und/oder als störend empfunden werden.

Natürlich eignen sich durchaus auch andere Zeiträume und Versandintervalle – es kommt auf das betriebliche Umfeld an. Als Medium zur Übermittlung der „Botschaft“ bietet sich die E-Mail an.

Wozu das Ganze?

Sicherlich ist die Planung und Durchführung mit einem gewissen Aufwand verbunden, der sich meiner Meinung nach aber lohnt. Denn ein regelmäßiger Impuls, der intern mehrere Personen (Mitarbeiter) gleichzeitig erreicht, kann sowohl im Kleinen als auch im Großen einiges ins Rollen bringen:

All diese genannten Punkte haben letztlich einen wesentlichen Einfluss auf den Unternehmenserfolg.

Nicht nur für Unternehmen

Regelmäßige Impulse und Anregungen können nicht nur für Mitarbeiter in einem Unternehmen eine Bereicherung darstellen, sondern auch in einem Verein, in einem Klub oder in einer anderen Gruppe Positives bewirken.

Was sich als Impuls eignet

Am besten eignen sich kurze, prägnante Texte, die

  • zum Nachdenken anregen,
  • das Bewusstsein für ein bestimmtes Verhalten oder Werte (Freundlichkeit, Dankbarkeit, …) wecken,
  • motivieren,
  • aufbauen, Mut machen,
  • „Aha-Erkenntnisse“ bewirken,
  • ein Schmunzeln, ein Lächeln, ein Lachen hervorrufen,
  • auf dezente Weise den Spiegel vorhalten,
  • auf ein aktuelles Ereignis einstimmen (z. B. Frühjahrsbeginn, Projektabschluss, Jubiläum).

Das kann gelingen mit

  • einem Zitat,
  • einem Sprichwort,
  • einem Apho­ris­mus,
  • einer Anekdote,
  • einem Witz,
  • einer Weisheitsgeschichte,
  • einem Gedicht,
  • allgemeinen (Kurz-)Tipps,
  • hilfreichen Tipps für firmenspezifische Tätigkeiten/Situationen,
  • Lockerungsübungen für zwischendurch (z. B. einer Entspannungs– oder Augenübung),
  • einem selbstformulierten Leitgedanken.

Ergänzen Sie diese Texte noch mit eigenen Worten, mit einer persönlichen Note.

Ein Beispiel:

Liebes Team,

ihr wisst ja, dass uns diese Woche große Herausforderungen mit dem neuen Projekt […] bevorstehen. Wir stehen noch am Anfang. Teamarbeit ist gefragt – dazu habe ich heute ein etwas abgewandeltes chinesisches Sprichwort:

Die Menschen, die den Berg versetzten, waren dieselben, die anfingen, kleine Steine wegzutragen.

Uns allen ein gutes Schaffen!

Euer

Burkhard

Ob Sie nun Unternehmer, Führungskraft, Teamleiter oder Personaler sind oder vielleicht als Mitarbeiter mit der Zustimmung Ihres Vorgesetzten regelmäßige Impulse planen – im Folgenden habe ich einige Anregungen zusammengetragen. Diese können Sie als Wochenimpulse für ein Jahr verwenden.


Buch-Tipp

Viele tiefsinnige, lehrreiche Kurzgeschichten, Parabeln, Zitate und Lebensweisheiten, die berühren und zu Herzen gehen – eingebettet in einer kurzweiligen Rahmenhandlung:


53 Wochenimpulse


Kalenderwoche 1 (Jänner)

Es ist von grundlegender Bedeutung, jedes Jahr mehr zu lernen als im Jahr davor.
Peter Ustinov, engl. Schriftsteller u. Schauspieler, 1921-2004


KW 2 (Jänner)

Große Aufgaben werden nicht durch Stärke gemeistert, sondern durch Ausdauer.
Samuel Johnson, engl. Schriftsteller, 1709-1784

Für Führungskräfte:

Wer seiner Führungsrolle gerecht werden will, muss genug Vernunft besitzen, um die Aufgaben den richtigen Leuten zu übertragen, und genügend Selbstdisziplin, um ihnen nicht ins Handwerk zu pfuschen.
Theodore Roosevelt, 26. Präsident der USA, 1858-1919


KW 3 (Jänner)

Ein Lächeln ist der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen.
Chinesisches Sprichwort


KW 4 (Jänner)

Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit.
Friedrich von Schiller, dt. Dichter, 1759-1805


KW 5 (Jänner)

Allen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann:

Ein Vater zog mit seinem Sohn und einem Esel in der Mittagshitze durch die staubigen Gassen. Der Sohn führte und der Vater saß auf dem Esel.

„Der arme kleine Junge“, sagte ein vorbeigehender Mann. „Seine kurzen Beine versuchen, mit dem Tempo des Esels Schritt zu halten. Wie kann man nur so faul auf dem Esel sitzen, wenn man sieht, dass das Kind sich müde läuft?“ … »


KW 6 (Februar)

Freundliche Worte kosten nichts und bringen viel ein.
Blaise Pascal, franz. Philosoph, 1623-1662

Ein Impuls (nicht nur) für Führungskräfte:

Wer die anderen neben sich klein macht, ist nie groß.
Johann Gottfried Seume, dt. Schriftsteller 1763-1810


KW 7 (Februar)

Zum Thema Veränderung:

Ein Professor verteilte die Unterlagen für die Abschlussprüfung und verursachte einige Verwirrung bei den Studenten. Einer von ihnen sprang auf und rief aufgeregt:

„Herr Professor, das sind ja die gleichen Fragen, die Sie uns bei der letzten Prüfung gestellt haben!“

„Stimmt“, sagte er, „aber die Antworten haben sich geändert.“


KW 8 (Februar)

In allen Dingen hängt der Erfolg von den Vorbereitungen ab.
Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832

Eine Augenübung für zwischendurch:

Diese Übung stärkt die Augenmuskulatur.

  • Halten Sie Ihren Zeigefinger mit etwa 20 Zentimetern Abstand vor Ihre Augen.
  • Richten Sie nun Ihren Blick auf die Fingerspitze.
  • Dann „malen“ Sie mit dem Zeigefinger Figuren, Buchstaben oder Zahlen in die Luft – langsame Bewegungen.
  • Folgen Sie mit Ihrem Blick der Zeigefingerspitze.
  • Steigern Sie langsam die Geschwindigkeit der Bewegungen, bis Sie mit den Augen gerade noch folgen können. Dann Pause.
  • Nach der Anspannung folgt die Entspannung: Schließen Sie für eine Weile Ihre Augen.

[Weitere Augenübungen]


KW 9 (Februar)

Effektiv zu kommunizieren heißt auch, die richtigen Fragen zu stellen. Das bringt folgende Kurzgeschichte auf den Punkt:

Die Todesliste des Bären

Große Aufregung im Wald! Es geht das Gerücht um, der Bär habe eine Todesliste.

Alle fragen sich, wer denn nun da drauf steht. Als erster nimmt der Hirsch allen Mut zusammen und geht zum Bären und fragt ihn: „Entschuldige Bär, eine Frage: Steh ich auch auf deiner Liste?” „Ja”, sagt der Bär, „du stehst auch auf meiner Liste.”
Voller Angst dreht sich der Hirsch um und läuft weg. Und tatsächlich, nach zwei Tagen wird der Hirsch tot aufgefunden. … »

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KW 10 (März)

Das Problem zu erkennen, ist wichtiger, als die Lösung zu erkennen, denn die genaue Darstellung des Problems führt zur Lösung.
Albert Einstein, dt.-amerik. Physiker, 1879-1955


KW 11 (März)

„Letzten Endes kann man alle wirtschaftlichen Vorgänge auf drei Worte reduzieren: Menschen, Produkte und Profite. Die Menschen stehen an erster Stelle. Wenn man kein gutes Team hat, kann man mit den beiden anderen nicht viel anfangen.“
Lee Iacocca, *1924, amerik. Topmanager


KW 12 (März)

Ob du denkst, du kannst es oder du kannst es nicht – in beiden Fällen hast du Recht.
Henry Ford, amerik. Automobilproduzent, 1863-1947


KW 13 (März)

Wenn du einmal Erfolg hast, kann es Zufall sein. Wenn du zweimal Erfolg hast, kann es Glück sein. Wenn du dreimal Erfolg hast, so ist es Fleiß und Tüchtigkeit.
Sprichwort


KW 14 (April)

Zeit hat man nur, wenn man sie sich nimmt.
Karl Heinrich Waggerl, österr. Schriftsteller, 1897-1973

Eine Entspannungsübung für zwischendurch:

  • Halten Sie Ihre Hände vor Ihr Gesicht und schließen Sie dann die Augen. Holen Sie eine schöne Erinnerung in Ihre Gedanken. Das können Bilder vom letzten Urlaub oder andere Ereignisse und Erlebnisse sein, die in Ihnen positive Emotionen wecken.
  • Atmen Sie dann tief ein, so dass sich der Bauch wölbt (Bauchatmung). Luft anhalten und wieder langsam ausatmen. Machen Sie das Ganze etwa fünf Mal.
  • Nachdem Sie nun Ihre Gedanken Richtung „angenehm“ ausgerichtet haben und die Atmung ruhiger geworden ist, ziehen Sie Grimassen hinter Ihren Händen. Durch diese „Gesichtsmuskelübung“ – nichts anderes sind hier die Grimassen – werden durch Stress verspannte Gesichtsmuskelpartien entspannt und diese Lockerung bewirkt auch einen positiven Effekt auf den restlichen Körper.
  • Nach einigen Grimassen kneten Sie noch Ihren Nacken kräftig durch. Auch im Nacken nisten sich bei Stress häufig Verspannungen ein.

[Weitere Entspannungsübungen]


KW 15 (April)

Nur indem man das Unerreichbare anstrebt, gelingt das Erreichbare. Nur mit dem Unmöglichen als Ziel, gelingt das Mögliche.
Miguel de Unamuno, span. Philosoph, 1864-1936


KW 16 (April)

Man muss sein Glück teilen, um es zu multiplizieren.
Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916

[30 Ideen für kleine Glücksmomente]


KW 17 (April)

In einer echten Gemeinschaft wird aus vielen Ich ein Wir.
Erwin Ringel, österr. Psychiater, 1921-1994


KW 18 (April)

Schnell ist etwas Unüberlegtes, Unwahres über einen Menschen gesagt. Selten sind einem die möglichen Folgen bewusst. Eine Wiedergutmachung ist – wenn überhaupt – schwer möglich, was auch diese Kurzgeschichte verdeutlicht.

Ein Nachbar hatte über Herrn Künzelmann schlecht geredet und die Gerüchte waren bis zu Herrn Künzelmann vorgedrungen.

Künzelmann stellte seinen Nachbarn zur Rede. „Ich werde es bestimmt nicht wieder tun“, versprach der Nachbar. „Ich nehme alles zurück, was ich über dich erzählt habe!“ Künzelmann sah ihn ernst an. … »


KW 19 (Mai)

Das Glück kommt zu denen, die lachen.
Japanisches Sprichwort


KW 20 (Mai)

Die Schwierigkeiten wachsen, je näher man dem Ziele kommt.
Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832

Für Führungskräfte:

Wenn du ein Schiff bauen willst,
so trommle nicht Männer zusammen,
um Holz zu beschaffen,
Werkzeuge vorzubereiten,
Aufgaben zu vergeben
und die Arbeit einzuteilen,
sondern lehre die Männer die Sehnsucht
nach dem weiten, endlosen Meer!
Antoine de Saint-Exupéry, frz. Schriftsteller, 1900-1944


KW 21 (Mai)

Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.
Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832


KW 22 (Mai)

Die Motivation der Steineklopfer

Eines Tages spazierte er an einem Steinbruch vorbei, wo viele Arbeiter mit Steineklopfen beschäftigt waren. Da fasste er drei Arbeiter ins Auge, die mit unterschiedlichem Eifer bei der Arbeit waren.

„Eine gute Gelegenheit, um diese Arbeiter nach ihrer Motivation zu befragen“, schoss es ihm durch den Kopf.

So ging er zu jenem Arbeiter, der immer wieder Pausen einlegte. Ein paar Klopfer auf den Stein und schon machte er Pause und blickte mürrisch durch die Gegend. Bei der nächsten Pause packte der Mann die Gelegenheit beim Schopf. … »


KW 23 (Juni)

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.
Albert Einstein, dt.-amerik. Physiker, 1879-1955


KW 24 (Juni)

Misserfolg ist die Chance, es nächstens besser zu machen.
Henry Ford, amerik. Automobilproduzent, 1863-1947


KW 25 (Juni)

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.
Chinesisches Sprichwort


KW 26 (Juni)

Kommunikation (im Team) ist wichtig:

Es waren einmal vier Kollegen mit Namen JEDER, JEMAND, IRGENDJEMAND und NIEMAND:

Es ging darum, eine wichtige Arbeit zu erledigen und JEDER war überzeugt, dass sich JEMAND darum kümmert. IRGENDJEMAND hätte es tun können, aber schließlich tat es NIEMAND.

JEMAND wurde sehr wütend, weil es eigentlich JEDER’S Arbeit war. JEDER war der Meinung, IRGENDJEMAND könnte es machen, aber NIEMAND wusste, dass JEDER es nicht erledigen würde.

Schließlich beschuldigte JEDER JEMAND, weil NIEMAND tat, was IRGENDJEMAND hätte tun können.
Verfasser unbekannt


KW 27 (Juli)

Es gibt selten eine optimale Lösung;
Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832


KW 28 (Juli)

Das Rezept für Gelassenheit ist einfach: Man darf sich nicht über Dinge aufregen, die nicht zu ändern sind.
Helen Vita, schweiz. Schauspielerin, 1928-2001


KW 29 (Juli)

Das Problem ist eine Gelegenheit in Arbeitskleidung.
Henry J. Kaiser, US-amerik. Industrieller, 1882-1967

Eine Augenübung für zwischendurch:

  • Schließen Sie die Augen.
  • Richten Sie dann Ihren „Blick“ bei geschlossenen Augen abwechselnd nach unten und dann nach oben. Sie bewegen also nur Ihre Augen. In jede Richtung etwa zehn Mal.
  • Dann blicken Sie nach links und dann nach rechts. Auch wieder zehn Mal.
  • Abschließend machen Sie mit Ihren Augen Kreisbewegungen.
  • Das gleiche Prozedere dann mit offenen Augen.

Durch die Bewegungen werden die Augenmuskeln trainiert, das Dunkel entspannt sie aber auch.

[Weitere Augenübungen]

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KW 30 (Juli)

In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten.
Albert Einstein, dt.-amerik. Physiker, 1879-1955


KW 31 (Juli)

Wer das Ziel kennt, kann entscheiden; wer entscheidet, findet Ruhe; wer Ruhe findet, ist sicher; wer sicher ist, kann überlegen; wer überlegt, kann verbessern.
Konfuzius, chin. Philosoph, 551-479 v.Chr.


KW 32 (August)

Nicht der Tage erinnert man sich, man erinnert sich der Augenblicke.
Cesare Pavese, ital. Schriftsteller, 1908-1950


KW 33 (August)

„Und ich habe mich so gefreut!“, sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut – ist das nichts?
Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916


KW 34 (August)

Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.
Lucius Annaeus Seneca, röm. Philosoph, 4 v. Chr.–65 n. Chr.

Eine Entspannungsübung für zwischendurch:

  • Legen Sie hierzu Ihren rechten Mittelfinger zwischen Daumen und Zeigefinger der linken Hand (oben Zeigefinger, unten Daumen).
  • Die beiden Finger der linken Hand massieren nun den unteren Rand des Mittelfingernagels. Zählen Sie bis 15 und wechseln Sie die Hände.

[Weitere Entspannungsübungen]

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KW 35 (August)

Achtung verdient, wer vollbringt, was er vermag.
Sophokles, griech. Dichter, gest. 406 v. Chr.


KW 36 (September)

Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muss.
Hermann Gmeiner, Gründer der SOS-Kinderdörfer, 1919-1986


KW 37 (September)

Jeder Schritt ist ein Schritt zum Ziel, das gilt auch für Rückschritte.
Ernst Jünger, dt. Schriftsteller, 1895-1998


KW 38 (September)

Was man mühelos erreichen kann, ist gewöhnlich nicht der Mühe wert, erreicht zu werden.
Ralph Waldo Emerson, US-amerik. Philosoph, 1803-1882


KW 39 (September)

Dies ist ein Herbsttag

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
die schönsten Früchte ab von jedem Baum.
O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
denn heute löst sich von den Zweigen nur,
was von dem milden Strahl der Sonne fällt.

Friedrich Hebbel, dt. Lyriker, 1813-1863


KW 40 (Oktober)

Wer gelernt hat, sich von der Herrschaft des Ärgers zu befreien, wird das Leben viel lebenswerter finden.
Euripides, gr. Dramatiker, 480-406 v. Chr.


KW 41 (Oktober)

Zwischen Entweder und Oder führt noch manches Sträßlein.
Joseph Victor von Scheffel, dt. Dichter, 1826-1886

Eine Augenübung für zwischendurch:

  • Schlagen Sie Ihre Augenlider auf und zu – so schnell und locker es Ihnen möglich ist. Das Ganze etwa eine Minute lang. Das trainiert die Augenmuskeln und löst den „starren Blick“.

Positiver Nebeneffekt: Es legt sich ein feiner Tränenfilm über die Augen. Und das tut gut. Schließen Sie Ihre Augenlider nach dieser Übung wieder für eine Weile und schenken Sie ihnen damit Entspannung.

[Weitere Augenübungen]


KW 42 (Oktober)

Schmeicheln heißt mit Lob beleidigen.
Charles Tschopp, schweiz. Schriftsteller, 1899-1982


KW 43 (Oktober)

Nicht, weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
Lucius Annaeus Seneca, röm. Philosoph, 4 v. Chr.–65 n. Chr.

Für Führungskräfte:

Die ganze Kunst der so schwierigen Menschenführung besteht darin, seine Untergebenen so zu behandeln, wie man selbst von seinem Vorgesetzten behandelt werden möchte.
Richard Nixon, 37. Präsident der USA, 1913 – 1994


KW 44 (Oktober)

Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.
Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832


KW 45 (November)

Glücklich sein heißt nicht, das Beste von allem zu haben, sondern das Beste aus allem zu machen.
Unbekannt

Eine Entspannungsübung für zwischendurch:

Und so geht’s:

  • ca. 15 Sekunden langsam einatmen, also ein Atemzug,
  • 15 Sekunden die Luft anhalten,
  • atmen Sie dann langsam etwa 15 Sekunden lang aus.

Das Ganze drei bis vier Mal hintereinander, und Ihre Atmung ist ruhiger und dadurch gewinnen Sie Entspannung.

[Weitere Entspannungsübungen]


KW 46 (November)

Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden.
John F. Kennedy, 35. Präsident der USA, 1917-1963


KW 47 (November)

Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen.
Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916


KW 48 (November)

Vorkommnisse liegen außerhalb menschlicher Kontrolle,
jedoch unser Handeln liegt in unserer eigenen Macht.
Benjamin Disraeli, brit. Premierminister, 1804-1881


KW 49 (Dezember)

Der einzige Beweis für Fähigkeiten sind Leistungen.
Sprichwort


KW 50 (Dezember)

Beginne mit dem Notwendigen, dann tue das Mögliche – und plötzlich wirst Du das Unmögliche schaffen.
Franz von Assisi, ital. Ordensgründer, 1226-1230


KW 51 (Dezember)

Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun.
Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916

Eine Augenübung für zwischendurch:

Fixieren Sie einen Weile einen Gegenstand, lassen Sie dann den Blick in die Ferne schweifen und wiederholen Sie das Ganze mehrmals.

[Weitere Augenübungen]


KW 52 (Dezember)

Ein Weihnachtsgedicht […]


KW 53 (Dezember)

Eine Geschichte zum Jahresausklang:

Es war an der Zeit, das Neujahrsfest vorzubereiten. Der König wies seine Leute an:

„Ich möchte, dass es ein wirklich königliches Fest wird. Die Gästeliste soll vor illustren Persönlichkeiten überquellen. Die Tische sollen sich unter Delikatessen biegen und der Wein soll nur aus erlesenen Trauben und den besten Jahrgängen stammen.“

Die Mitarbeiter zogen aus und brachten aus allen Landesteilen nur das Köstlichste. Aber der König war nicht zufriedenzustellen. … »

Zum Weiterlesen: 



Kommentare

  • Rossl

    Tolle Idee diese Wochenimpulse und sehr gute Vorschläge! Aber bei mir hat das Jahr immer noch 52 Wochen und nicht 53 ;-)

    Rossl antworten
    • Ja, das Jahr hat auch bei mir 52 Wochen. :-) Allerdings habe ich im Beitrag Kalenderwochen aufgelistet, und Kalenderwochen kann ein Jahr 52 oder 53 haben. Ich zitiere einfach mal aus Wikipedia:

      Ein bürgerliches Jahr dauert 52 Wochen und einen oder zwei Tage. Eine Kalenderwoche dauert von Montag bis Sonntag und wird unabhängig vom Jahr gezählt, sodass 52 oder 53 Kalenderwochen in ein Jahr fallen können. Erste Kalenderwoche des Jahres ist die Woche, in die mindestens vier der ersten 7 Januartage fallen, d.h., der 4. Januar befindet sich immer in der ersten Kalenderwoche.

      Burkhard Heidenberger antworten

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