Ideenmanagement: Ideen sammeln und ordnen

Meist völlig unerwartet tauchen Ideen auf – sie kommen und sind häufig auch gleich wieder weg. Schon oft hatte ich eine wirklich gute Idee und ich war mir sicher, sie nicht zu vergessen. Aber kurz abgelenkt oder in Hektik – husch, und weg war sie und mit ihr das ungenutzte Potenzial.

Es geht aber nicht nur darum, Ideen festzuhalten, sondern sie in weiterer Folge zu ordnen und damit eine gewisse Systematik in die Ideensammlung reinzubringen. Erst dann werden die Ideen Früchte tragen. Im Folgenden stelle ich Helfer vor, die Sie dabei unterstützen.

Wenn eine Idee plötzlich auftaucht …

Ideen kommen unerwartet

Ideen haben es so an sich: Sie tauchen an den unmöglichsten Orten und Zeitpunkten auf  – z. B. wache ich gelegentlich mitten in der Nacht auf und habe eine Idee, wie ich etwas umsetzen kann, worüber ich mir schon länger Gedanken gemacht habe.

Deshalb ist es wichtig, für solche Ideenmomente gerüstet zu sein, damit die Ideen nicht gleich wieder auf „Nimmerwiedersehen“ verpuffen. Bewährt haben sich:

  • ein kleiner handlicher Notizblock mit einem Stift (findet Platz in jeder Hosentasche)
  • die Aufnahmefunktion oder die Notizfunktion des Smartphones
  • als Alternative zum Smartphone: ein Diktiergerät
  • eine Software bzw. Notiz-/Ideen-App am Smartphone
  • ein Ideennotizbuch

Abgesehen von der Softwarelösung und dem Ideennotizbuch dienen die anderen genannten Werkzeuge primär als „Zwischenspeicher“, damit die Idee nicht verloren geht. Zum Ordnen sind sie eher weniger geeignet.

Haben Sie sich für ein Helferlein entschieden, gewöhnen Sie sich an, jede Idee damit festzuhalten. Nur ein paar Stichworte – das reicht in der Regel vollkommen.

Ideen ordnen

Im nächsten Schritt geht es darum, die gesammelten Ideen zu ordnen, eine Systematik reinzubringen. Wie bereits erwähnt, eignet sich hierfür Folgendes :

  1. das Ideenbuch
  2. eine Software

1. Das Ideenbuch

Hierfür eignet sich am besten ein fest gebundenes Notizbuch oder eine Mappe mit Trennblättern. Eine Mappe hat den Vorteil, dass Sie diese beliebig mit Blättern und Registern ergänzen können. Damit sind Sie flexibel.

Nun können Sie in Ihrem Ideenbuch bzw. Ihrer -mappe alle zusammengehörigen Ideen in einem Register ablegen. So bringen Sie Ordnung in Ihre Ideen und erhalten dadurch einen besseren Überblick.

2. Eine Ideenmanagement-Software

Auch eine Software bietet eine ausgezeichnete Möglichkeit, Ideen zu sammeln und zu ordnen. Hierzu gibt es verschiedene sehr nützliche Programme. Eine sehr empfehlenswertes und die wohl bekannteste Software in diesem Zusammenhang ist Evernote.

Sie können natürlich auch Ihre Einfälle ganz simpel z. B. in einer Excel- oder Word-Datei dokumentieren.

Düngen Sie Ihre Ideen

Lassen Sie Ihre Ideen gedeihen. Nehmen Sie beispielsweise Ihr Ideenbuch in die Hand und blättern Sie darin. Denken Sie über Ihre Einfälle nach. Nehmen Sie sie unter die Lupe.

Verknüpfen Sie sie mit anderen Ideen, die Ihnen zum Thema in den Sinn kommen. Lesen Sie alles, was mit Ihrer Idee zu tun hat. Recherchieren Sie. Dann – wenn die Zeit reif ist – setzen Sie Ihre Ideen um.



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