Mit einem Gespräch Brücken bauen

Ein Gespräch kann (Beziehungs-)Brücken zu Menschen bauen. Wie ein Gespräch verläuft, ist von diversen Faktoren abhängig. Um nur einige zu nennen: Gesprächspartner, Thema, Beziehung zum Gesprächspartner etc.

Aber es gibt einige allgemeingültige Tipps, mit denen das Fundament für eine Brücke geschaffen werden kann. Beachten Sie diese Tipps, haben Sie eine optimale Atmosphäre für zukünftige Gespräche geschaffen.

Gut, nun aber zu diesen Tipps:

  • Zuhören

    Um ein fruchtendes Gespräch in Gang zu bringen und zu halten, ist Zuhören Voraussetzung. Wenn einer der Gesprächsbeteiligten ununterbrochen spricht, weil er sich selber gerne zuhört und die anderen nicht zu Wort kommen lässt, wird sich kein gutes Gespräch entwickeln. Hören Sie also ihrem Gesprächspartner zu. Schenken Sie ihm Ihre volle Aufmerksamkeit.

  • Austauschen

    Ein Gespräch ist ein Dialog, ein Sich-Austauschen. Nur Zuhören bremst ein Gespräch, wenn der Gesprächspartner nicht genug Gesprächsstoff hat. Und wenn Sie nicht viel zum Thema beitragen können, dann zeigen Sie Interesse, wiederholen oder bestätigen Sie die Aussagen Ihres Gegenübers, beispielsweise „Sie sagen also, dass …“

  • Sprechen Sie in der Ich-Form

    Lassen Sie im Gespräch das kleine Wörtchen „man“ weg. Sprechen Sie möglichst immer in der Ich-Form. Das macht das Gespräch persönlicher. Damit wirken Sie auch selbstsicherer und sympathischer.

  • Suchen Sie den Augenkontakt

    Mit Augenkontakt suchen ist nicht das Anstarren gemeint. Es geht mehr darum, dass Sie mit Augenkontakt Aufmerksamkeit vermitteln. Den Blick herumschweifen lassen bzw. kein Blick in die Augen des Gesprächspartner, kann zweierlei signalisieren: Unsicherheit oder Desinteresse. Es geht also darum, ein „gesundes Maß“ beim Augenkontakt zu finden.

  • Freundlichkeit ist oberstes Gebot

    Natürlich auch abhängig von der Art des Gesprächs. Bei einem Streitgespräch ist die Einhaltung dieses Gebotes sicher nicht immer einfach. Nichtsdestotrotz hat der freundliche Gesprächsteilnehmer in der Regel die besseren Karten in der Hand.

  • Ein Danke tut immer gut

    Ein aufrichtiges Danke zwischendurch vermittelt Wertschätzung. Natürlich muss es auch etwas zum Danken geben. Sei es für einen Tipp, einen Rat oder abschließend für die geschenkte Zeit.

  • Nennen Sie Ihren Gesprächspartner beim Namen

    Wenn Sie den Namen Ihres Gegenübers gelegentlich im Gespräch nennen, hat das auch eine positive Wirkung auf den Dialog: “Gut, Herr Heidenberger, das heißt also …”.

  • Offene Fragen

    Offene Fragen halten das Gespräch am Laufen und fördern den Austausch. Offene Fragen sind solche, die man nicht einfach mit einem Nein oder Ja beantworten kann.
    Ein Beispiel: “Burkhard, stimmt es, dass hierfür … benötigt wird?“
    Das ist keine offene Frage, weil hier eine einfache Ja- oder Nein-Antwort reicht. Wenn Sie hingegen folgendermaßen fragen, werde ich “gezwungen”, ausführlicher zu antworten:
    “Burkhard, was wird hierfür genau benötigt?“

  • Nicht über andere lästern

    Wer über andere schlecht redet, besonders in deren Abwesenheit, wirft nicht gerade ein sympathisches Licht auf sich selbst. Menschen, die über andere schlecht sprechen, wollen sich damit meist selber in ein besseres Licht rücken. Bewirken aber damit eher das Gegenteil.

Haben Sie weitere Tipps, mit denen das Brückenbauen leichter fällt?

Zum Weiterlesen:



Kommentare

Diesen Artikel kommentieren

Bitte die Kommentarregeln berücksichtigen. Danke!