Wie Sie am besten trösten

Wohl jeder von uns kommt mal in die Situation, in der er mit Menschen zusammenkommt, die Trost benötigen. Vielleicht weil sie gerade einen schweren Schicksalsschlag erlebt haben, eine Enttäuschung oder mit einer anderen schwierigen Situation konfrontiert wurden.

Trost ist dann für solche Menschen etwas sehr Wertvolles. Trösten kann wieder Mut schenken.

Trost ist wie Balsam auf die Wunden, tut einfach gut und lässt so manche schwierige Situation leichter ertragen bzw. erscheinen.

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Trost wirkt wie wärmende Sonnenstrahlen …


So schenken Sie Trost – 7 Tipps

Wollen Sie einem Menschen Trost schenken, ihm also eine Stütze in einer schwierigen Situation sein, dann sollten Sie Folgendes möglichst berücksichtigen.

Trösten, Tipp 1

Seien Sie da

Oft genügt auch nur die bloße Anwesenheit. Es bedarf keiner großen Worte. Für die trauernde bzw. Trost suchende Person ist es schon sehr wertvoll, zu wissen, dass Sie für sie da sind und dass sie nicht alleine ist.

 

Trösten, Tipp 2

Zuhören

Zuhören – das Wichtigste beim Trösten überhaupt. Sie müssen keine Lösungen oder Ratschläge geben. Nichts beschwichtigen. Einfach ein offenes Ohr schenken. Mitgefühl zeigen.

 

Trösten, Tipp 3

Umarmung

Eine Umarmung kann Trost spenden. Aber das gilt nur dann, wenn Sie mit der leidenden Person wirklich vertraut sind. Ansonsten kann eine Umarmung auch befremden.

 

Trösten, Tipp 4

Nichts verharmlosen

„Das wird schon wieder“ oder „So schlimm ist es gar nicht“ – Floskeln, die alles andere als ein Trost sind. Die leidende Person fühlt sich damit missverstanden. Ganz „schlimme“ Floskeln: „Ich kann verstehen, wie du dich fühlst!“ oder „Das Leben geht weiter“.

 

Trösten, Tipp 5

Gefühle zulassen

Gestehen Sie der leidenden Person Gefühle zu. Wut, Trauer, … Lassen Sie die Person weinen. Das gehört zum Verarbeitungsprozess dazu. Versuchen Sie nicht, diese Gefühle durch Ablenkung zu unterdrücken. Einfach die Trauer der Person zugestehen.

Wo viel Gefühl ist,
ist auch viel Leid.

Leonardo da Vinci

 

Trösten, Tipp 6

Einen Brief schreiben

Viele tun sich leichter, das Mitgefühl schriftlich mitzuteilen. Dabei kann ein Brief Trost schenken. Trost verbal kundtun ist so eine Sache. Schnell sagt man etwas, das die leidende Person vielleicht missverstehen und damit verletzen kann. Insbesondere weil man als Leidende/r besonders sensibel ist.

Wenn Sie sich schwer tun, mit gesprochenen Worten Trost zu spenden, dann wählen Sie am besten den schriftlichen Weg. Dabei können Sie sich jedes Wort genau überlegen.

Impulse für mutmachende und trostspendende Worte finden Sie in diesem Beitrag:

Trösten, Tipp 7

Unter die Arme greifen

Leidende bzw. trauernde Personen befinden sich oft in einer Schockstarre. Sie haben keinen Kopf für alltägliche Dinge und Aufgaben, die (dringend) anstehen. Hier gilt es, unterstützend unter die Arme zu greifen – einfach praktische Hilfe anbieten, ohne groß nachzufragen.

 


Abschließend noch ein Zitat, das auch dem einen oder der anderen in einer schwierigen Situation Mut machen kann:

Positiv zu denken bedeutet nicht,
dass man immer glücklich und
zufrieden sein muss.
Es bedeutet, dass man auch an
schweren Tagen weiß, 
dass es
wieder bessere Tage geben wird.




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