Glück ist gar nicht mal so selten …

… wenn man danach Ausschau hält. Dies bringt auch das folgende Gedicht treffend zum Ausdruck:

Glück ist gar nicht mal so selten,
Glück wird überall beschert,
vieles kann als Glück uns gelten,
was das Leben uns so lehrt.

Glück ist jeder neue Morgen,
Glück ist bunte Blumenpracht,
Glück sind Tage ohne Sorgen,
Glück ist, wenn man fröhlich lacht.

Glück ist bunte Blütenpracht … (aus meinem Album)

Glück ist Regen, wenn es heiß ist,
Glück ist Sonne nach dem Guss,
Glück ist, wenn ein Kind ein Eis isst,
Glück ist auch ein lieber Gruß.

Glück ist Wärme, wenn es kalt ist,
Glück ist weißer Meeresstrand,
Glück ist Ruhe, die im Wald ist,
Glück ist eines Freundes Hand.

Glück ist eine stille Stunde,
Glück ist auch ein gutes Buch,
Glück ist Spaß in froher Runde,
Glück ist freundlicher Besuch.

Glück ist niemals ortsgebunden,
Glück kennt keine Jahreszeit,
Glück hat immer der gefunden,
der sich seines Lebens freut.

Verfasser unbekannt (fälschlicherweise oft Clemens Brentano zugeschrieben)


Für mich persönlich ist u. a. Glück, unterwegs zu sein auf meiner Laufrunde im Wiener Wald. Hier trifft im Besonderen zu:

Der WEG ist das Ziel!

Glück auf meiner Laufrunde … (aus meinem Album)



Kommentare

  • Beate Wurm

    Berührend sowohl das Gedicht als auch die Bilder!

    Beate Wurm antworten
  • Margit

    Danke für diese Anregung zum Innehalten. So kann ich mein eigenes Glück erleben und dankbar dafür sein.

    Margit antworten
  • Veronika Spath

    Ein wirklich wunderschönes Gedicht, herzlichen Dank dafür!

    Für diese Möglichkeiten des Glücks (außer vielleicht für den Meeresstrand) brauchen wir auch gar nicht weit zu gehen und das meiste kostet auch kein Geld! Aber in Überfluss-Zeiten ist das einfache Glück manchmal anscheinend schwerer zu finden.

    Dazu fällt mir ein Satz von Peter Rosegger ein, den er formuliert hat, als die Knechte und Mägde auf dem elterlichen Hof angesichts des ersten einfachen Christbäumchens, das er, der Student, heimlich in die Stube gestellt hatte, völlig fasziniert und geradezu selig waren:

    “Wie reich waren wir, als wir noch arm waren!”

    Veronika Spath antworten
  • Martina Scheuermann

    Glück ist – auf dieser Seite zu sein und mit den eigenen Gedanken in den Zeilen zu verweilen.

    Martina Scheuermann antworten
  • Angelika

    Bei meiner täglichen 3 km Runde, hab ich mir angewohnt – einen Baum – zu umarmen. Mit ihm meine positiven Gedanken zu teilen und am Ende mich zu bedanke, dass er da ist.

    Es ist ein großer starker Baum – “der mich angesprochen hat” -. Hier kann ich mich gut anlehnen.

    Hernach komm ich mir vor, als ob ich 1 Stunde geruht hätte. Der Entspannungsfaktor ist enorm.

    Das empfinde ich als Glück:

    Ruhe zu empfangen und in die Welt zu tragen.

    Angelika antworten
  • Ursula Herzog-Denu

    Mir gefallen Ihre Seiten/Gedanken. Sie heben sich deutlich positiv vom Durchschnittsgeschreibsel ab! Ich freue mich immer, wenn ich sie lesen darf ☺

    Ursula Herzog-Denu antworten
  • Renate

    Danke für dieses schöne Gedicht und die ergänzenden Bilder.

    Ja, das Glück ist in den kleinen alltäglichen Dingen zu finden. Vieles nimmt man als selbstverständlich hin, bis man es nicht mehr hat und dann schmerzlich vermisst. Man muss seinen Blick dafür schärfen und dankbar sein.

    Seit 10 Jahren bin ich jeden Morgen früh mit Hund auf der gleichen 4 km langen Runde unterwegs, aber jeder Morgen hat seinen eigenen Reiz. Die aufgehende Sonne, Wolkenformationen etc. sind immer anders. Wind und Regen zu spüren, den Vögeln zu lauschen, das Erwachen und Vergehen in der Natur zu beobachten, tun einfach gut.

    Wenn man mit offenen Augen unterwegs ist, entdeckt man Vieles, über das man sich freuen kann.

    Renate antworten
  • Astrid

    Hallo, Herr Heidenberger,

    Glück ist, wenn oft genau dann, wenn gerade meine Sorgen und die Traurigkeit wieder Oberhand gewonnen haben, mich diese Zeitblüten erreichen. Es ist, als würde mich jemand auffangen wollen, mich erden und mir wieder Hoffnung geben. Dankeschön dafür!

    Wünschen würde ich mir in meiner Nähe mehr Menschen, wie solche, die hier schreiben. Menschen, die mit offenen Augen, Empathie und vollem Herzen durchs Leben gehen. Stattdessen fühle ich mich oft unverstanden und fremd und auf der ewigen Suche nach z.B. einer netten Kollegin auf meiner Arbeitsstelle. Diese scheinen leider irgendwie ausgestorben zu sein und ich ertrage derzeit wieder Gleichgültigkeit, Überheblichkeit und Egoismus. Liebe Grüße an “die Guten”.

    Astrid antworten
    • Vielen Dank für die netten Worte, Astrid!

      Auch wenn Sie derzeit in Ihrer unmittelbarer Nähe noch keine solche Menschen haben, kann es hin und wieder zu unerwarteten Begebenheiten kommen, aus denen auch wunderbare Bekanntschaften entstehen können. Das wünsche ich Ihnen!

      Burkhard Heidenberger antworten

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