Meine persönlichen 7 Tipps für eine ganzheitliche Gesundheit

Auf die betriebliche Gesundheitsförderung bin ich bereits in einem anderen Beitrag eingegangen: hier zum Nachlesen. Nun möchte ich im Folgenden meine persönlichen Gesundheitstipps aufzählen – abseits von der betrieblichen Perspektive. Ich bin gewiss kein Gesundheitsapostel und schon gar kein Gesundheitsexperte, und mir liegt es fern, jemanden zu einer gesünderen Lebensweise zu motivieren. Das sollen andere übernehmen.

Vahrner_See-Runde

Eine kurze Rast am Vahrner See …

Neue Gesundheitstrends, neue Studien …

Gesundheitstipps gibt es ohnehin in einschlägigen Medienberichten mehr als genug. Man wird geradezu überflutet von den unzähligen Empfehlungen. Und mit schöner Regelmäßigkeit wird auch eine neue Sau in Form eines Gesundheitstrends durchs Dorf gejagt.

Viele dieser Gesundheitstipps werden mit Studien untermauert. Wer diese Studien zu welchem Zweck in Auftrag gegeben und finanziert hat, lässt sich allerdings meist nicht so einfach in Erfahrung bringen.

Wohl jeder hat seine persönliche Vorstellung und Überzeugung, was eine gesunde Lebensweise angeht, oft beeinflusst durch solche Studien und Medienberichte. Ich nehme mich da gar nicht aus.

Auch ich habe einige Grundsätze, an die ich mich – manchmal mehr, ein anderes Mal weniger – orientiere und die meiner Meinung nach zu einer ganzheitlichen Gesundheit beitragen können.

Und mit ganzheitlich meine ich, die körperliche, geistige und seelische Gesundheit vereint.

Diese Grundsätze habe ich in den folgenden 7 Tipps ausformuliert. Vielleicht können Sie mit dem einen oder anderen etwas anfangen:

1. Regelmäßige (moderate) Bewegung

Ich liebe das Laufen in der freien Natur, und das zu jeder Jahreszeit – auch wenn in den kälteren Monaten der Schweinehund mir einiges an Überredungskunst abverlangt.

Denn beim Laufen unter freiem Himmel kann ich herrlich abschalten, bin dann nur für mich allein, bekomme den Kopf frei – ideal, um neue Ideen zu sammeln.

Damit verbunden sind oft großartige Momente, die ich z. B. in einem Fitnessstudio so nicht erleben würde. Oben z. B. eine Impression von einer Laufrunde.

Und hin und wieder tut es auch gut, mich ein wenig zu „quälen“, z. B. auf einer anspruchsvolleren Laufstrecke. Nach so einer Anstrengung fühle ich mich umso lebendiger – ein gutes Gefühl!

Aber es muss nicht immer Laufen sein. Auch einen ausgedehnten Spaziergang oder eine Wanderung kann ich sehr genießen. Generell versuche ich, möglichst viele Wege zu Fuß zurückzulegen.

Übrigens ist es nie zu spät, mit regelmäßiger Bewegung und Sport zu beginnen. Auch im höheren Alter kann man noch mit Sport beginnen und damit nachweislich positive Wirkungen erzielen.

2. Essen, wenn ich hungrig bin und was mir schmeckt

Natürlich habe ich auch feste Essenszeiten. Aber ich esse auch dann, wenn mich der Hunger packt und in der Regel das, wonach ich gerade Gusto habe – also wonach der Körper eben verlangt.

Das kann etwas Süßes, Pikanteres, etwas Gesundes aber gelegentlich auch etwas weniger Gesundes sein – eben alles in Maßen. Ich richte mich da nach Paracelsus, der es treffend auf den Punkt gebracht hat – etwas abgewandelt formuliert:

Die Dosis macht das Gift.

3. Sich mit Menschen umgeben, die mir guttun

Etwas für die seelische Gesundheit und mein Wohlbefinden:

Mir ist es wichtig, mit meiner Familie Zeit zu verbringen. Ebenso sind mir Freundschaften von großer Bedeutung, wobei hier weniger die Quantität als vielmehr die Qualität zählt.

4. Der Blick auf die kleinen Dinge

Ich versuche, die kleinen, oft unscheinbaren (Glücks-)Momente bewusst wahrzunehmen, mich an ihnen zu erfreuen. Und solche bemerke ich im Alltag doch einige, wenn ich mal den Fokus danach ausgerichtet habe.

5. Regelmäßig ein gutes Buch

Ich lese beruflich bedingt recht viel. Aber das ist eben etwas komplett anderes, als sich ein gutes Buch zu Gemüte zu führen. Letzteres ist für mich Genusslesen.

Damit kann ich in eine andere Welt abtauchen, abschalten, entspannen, genießen und vieles mehr. Ich versuche – ohne mich dabei einem Zwang zu unterwerfen –, mindestens ein Buch im Monat zu lesen.

6. Digitale Auszeiten

Ich schätze die neuen Technologien sehr und nutze sie beruflich bedingt intensiv, aber auch, um beispielsweise mit Bekannten, die auf der Welt verstreut sind, jederzeit und mit minimalem Aufwand den Kontakt zu pflegen. Entfernungen spielen heute keine große Rolle mehr.

Nun können diese Geräte und technologischen Möglichkeiten auch Ablenkungen und Zeitfresser par ex­cel­lence sein. Deshalb habe ich mir digitale Auszeiten zur Gewohnheit gemacht.

Als Beispiel: Bei Unternehmungen mit der Familie habe ich zwar mein Smartphone dabei, bin damit aber offline (Anrufe sind aber möglich). Auch beim Sport oder abends nach der Arbeit gehe ich offline. Keine Ablenkungen. Diese digitalen Auszeiten sind mir wichtig und tun mir gut.

7. Ziele setzen

Ich setze mir regelmäßig Ziele, sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich. Ziele sind für mich das Salz, die Würze in der „Lebenssuppe“. Ich brauche einige Perspektiven vor Augen, und die können ruhig herausfordernd sein.

Ein gesetztes Ziel zu erreichen, ist schon ein tolles Erfolgserlebnis. Aber auch wenn ich das Ziel nicht erreiche oder nicht so, wie ich mir das vorgestellt bzw. gewünscht hätte, kann allein der Weg in Richtung Ziel sehr bereichernd sein.

Das sind meine 7 „Gesundheitstipps“. Das heißt aber noch lange nicht, dass diese auch für andere passen müssen. Deshalb: Welche sind Ihre persönlichen Gesundheitstipps, worauf legen Sie Wert?

Zum Weiterlesen: 



Kommentare

  • Fitnessjunkie

    Ich habe schon von klein auf Sport betrieben, nehme nun sogar jährlich zweimal an einem Triathlon teil. Für mich gehören der Zieleinlauf mit zu den schönsten Erlebnissen im Jahr. Ein unbeschreibliches Gefühl, nach all des harten Trainings. Kann ich jedem nur empfehlen. So gesehen wende ich zwei der obigen Tipps an: Laufen als Teildisziplin, Ziele setzen.

    Fitnessjunkie antworten
  • Eigentlich alles ganz einleuchtend und im Prinzip einfach, nur leider fällt man zu oft wieder in seine alten Gewohnheiten.

    Vor allem das mit der digitalen Auszeit wäre bei mir mal nötig, aber irgendwie …
    LG

    Anja antworten

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