https://www.zeitblueten.com/news/mobbingtagebuch/

Wozu soll ein Mobbingtagebuch gut sein?

Ein Mobbingtagebuch sollte jeder Mobbingbetroffene führen.
In diesem Notizbuch werden die Mobbingattacken detailliert aufgezeichnet und damit dokumentiert. Dafür ist natürlich auch ein gewisser Aufwand und Disziplin erforderlich. Aber es lohnt sich, und zwar in mehrerlei Hinsicht.
pxb_mobbingtagebuch

Alle Mobbingattacken dokumentiert


Wozu nun das Mobbingtagebuch?

Die Aufzeichnungen erfüllen mehrere Zwecke:

Wie führt man ein Mobbingtagebuch?

Legen Sie sich hierfür am besten ein A4-Kalenderbuch mit einem Kalenderblatt für jeden Tag und ausreichend Platz für Notizen auf jedem Blatt zu. Aber auch ein dickes Notizbuch (Kladde) eignet sich hierfür. Folgendes sollten Sie für Ihre Aufzeichnungen berücksichtigen:
  1. Beschreiben Sie die Mobbingvorfälle so detailliert wie möglich.
  2. Notieren Sie alle Vorfälle, nicht nur ab und zu.
  3. Halten Sie auch fest, wenn an einem Tag keine Mobbingattacken vorgefallen sind, z. B. weil der/die Mobber nicht anwesend waren.
  4. Notieren Sie verbale Angriffe möglichst genau im Wortlaut.
  5. Beginnen Sie mit den Aufzeichnungen so früh wie möglich, also bereits dann, wenn einzelne Mobbingattacken auftreten, die Sie vielleicht nur als „unangenehme Zwischenfälle“ betrachten.
  6. Notieren Sie auch die Mobbingfolgen (Schlafprobleme, Magenschmerzen etc.).
  7. Halten Sie ebenso Vorfälle fest, die außerhalb des Arbeitsumfeldes passieren. Mobbingopfer werden durch den Mobber häufig auch im Privatbereich belästigt (Telefonterror, ...).
  8. Nehmen Sie Ihr Tagebuch täglich mit nach Hause, damit es nicht plötzlich „verschwindet“ und damit für Sie wertvolle Aufzeichnungen verloren gehen.
  9. Sie können einem Mobber auch mitteilen, dass Sie seine Angriffe bis ins Detail dokumentiert haben bzw. dokumentieren und auch Zeugen für die Vorfälle haben (wenn das zutrifft!). Allein diese Tatsache schreckt viele Mobber vor weiteren Angriffen ab.

Was gehört ins Mobbingtagebuch?

Eine Mobbingnotiz sollte folgende Informationen enthalten: Wenn Sie ein Mobbingopfer sind, sollten Sie auf alle Fälle so ein Mobbingtagebuch führen. Kommt es dann zu einem arbeitsrechtlichen Prozess, haben Sie „sehr gute Karten in der Hand“.

Mobbing-Hilfe

Mobbing-Foren: Mobbing-Beratungsstellen:
Hier klicken für weiterführende praxisbewährte Impulse & Tipps auf Zeitblüten:
Und zum Weiterschmökern: hier alles zum Thema → Büroorganisation
https://www.zeitblueten.com/news/mobbingtagebuch/