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Die Glücksbohnen – eine Geschichte zum Nachahmen

Dass in unserer hektischen Zeit die Glücksmomente manchmal untergehen bzw. wir diese gar nicht mehr wahrnehmen, darüber habe ich hier schon öfter geschrieben. Dazu eine Geschichte, die auch zum Nachmachen motiviert. Die Geschichte von den Glücksbohnen:

Es war einmal ein Bauer, der steckte jeden Morgen eine Handvoll Bohnen in seine linke Hosentasche. Immer, wenn er während des Tages etwas Schönes erlebt hatte, wenn ihm etwas Freude bereitet oder er einen Glücksmoment empfunden hatte, nahm er eine Bohne aus der linken Hosentasche und gab sie in die rechte.

Am Anfang kam das nicht so oft vor. Aber von Tag zu Tag wurden es mehr Bohnen, die von der linken in die rechte Hosentasche wanderten. Der Duft der frischen Morgenluft, der Gesang der Amsel auf dem Dachfirst, das Lachen seiner Kinder, das nette Gespräch mit einem Nachbarn – immer wanderte eine Bohne von der linken in die rechte Tasche.

Bevor er am Abend zu Bett ging, zählte er die Bohnen in seiner rechten Hosentasche. Und bei jeder Bohne konnte er sich an das positive Erlebnis erinnern. Zufrieden und glücklich schlief er ein – auch wenn er nur eine Bohne in seiner rechten Hosentasche hatte.

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Eine Handvoll Bohnen für die linke Hosentasche

Ich finde diese Idee mit den Bohnen toll. Es müssen ja nicht Bohnen sein. Kleine Perlen, Reiskörner oder was auch immer tun es auch. Es geht einfach darum, dass wir damit einen fokussierten Blick auf das Schöne und Positive bekommen. Auf die kleinen Glücksmomente, die wir sonst vielleicht nicht wahrnehmen.

Glücksböhnchen

Eine Leserin hat mir hierzu folgende E-Mail gesendet, die ich hier auszugsweise veröffentlichen darf: Die Geschichte mit den Glücksbohnen fand ich sehr ansprechend. Deshalb habe ich lieben Menschen individuelle und wunderschöne selbstgebastelte Glücksböhnchen (aus Modelliermasse) verschenkt. Die Böhnchen zusammen mit der Geschichte fanden sehr großen Anklang. Natürlich kann man auch eine bunte Mischung aus Kidney-, Wachtel-, Saubohnen oder anderen Bohnen verschenken, denn die natürlichen Farben dieser verschiedenen Sorten sind auch toll. Alleine der Vorsatz, mit den Glücksböhnchen besondere Erlebnisse in Erinnerung zu behalten – wie in der Geschichte beschrieben –, wirkt nachhaltig. Heute sehe ich dadurch meine Umgebung mit anderen Augen, nehme viel mehr wahr und genieße jeden kleinen und großen (Glücks-)Moment. Stefanie Vielleicht wollen Sie ja auch „Glücksbohnen“ weiterverschenken?

Mein Lieblingsritual ...

Und wenn Sie Kinder haben, können Sie mit meinem (ehemaligen) Lieblingsritual den Blick auf das Positive bereits in jungen Jahren fördern. Hierzu ein älterer Beitrag, in dem ich mein Ritual beschrieben habe:

» Mein Lieblingsritual mit Ablaufdatum

So, jetzt hol ich mir ein paar Bohnen für meine linke Hosentasche. :-)

Buch-Tipp – Weisheiten, Erzählungen und Zitate, die zu Herzen gehen:

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Zum Weiterlesen: 
https://www.zeitblueten.com/news/die-gluecksbohnen/