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Stiegenlauf: Täglich 419 Stufen – ein Erfahrungsbericht

Eine Aussage von meinem Freund Gregor Iwanoff, die sich bei mir eingeprägt hat:

Du hast 3 Häuser: den Körper, den Geist, die Erde. Pass auf alle drei auf.

Gregor Iwanoff

Aus dem ZEITBLÜTEN-Buch (Amazon)

Diese Worte von Gregor erinnern mich auch im Alltag immer wieder daran, auf meine drei Häuser zu achten. Für mein „Körper-Haus“ mache ich Sport – moderat, aber regelmäßig. Nun habe ich mich vor einigen Tagen einer persönlichen Herausforderung gestellt:

Täglich 419 Stufen hochlaufen

Zu meinem Vorhaben:
Insgesamt 14 Tage (mit Regenerationspausen an den zwei Wochenenden) die 419 Stufen der Markwardstiege hochlaufen – eine der in meiner unmittelbaren Nähe gelegenen längsten Freiluftstiegen in Wien.

Und so lief das Ganze ab

Der Reihe nach:
  1. Die ersten zwei Tage habe ich es nicht geschafft, ganz hochzulaufen, sondern musste die letzten Stufen gehen. Oben angekommen, bin ich fast „gestorben“. Den tollen Blick auf Wien konnte ich nicht genießen. Und beim Runterlaufen hatte ich Gummifüße.
  2. Am 3. Tag habe ich die Stiege das erste Mal in einem Durchlauf geschafft. Jeden Tag ging es etwas leichter. Der Schweinehund hat trotzdem täglich versucht, mich zum Aufgeben der Challenge zu überreden. Er wurde allerdings von Tag zu Tag leiser.
  3. Ab dem 7. Tag gelang mir das Hochlaufen erstaunlicherweise relativ locker. Ich nahm sogar täglich etwas Vorfreude auf den Stiegenlauf wahr, der Schweinehund war verstummt.
  4. Ab dem 9. Tag bin ich schließlich 2x hintereinander hochgelaufen.
  5. Am 14. Tag, dem letzten Challenge-Tag, wollte ich es nochmals wissen: Ich schaffte es sogar ein drittes Mal. Obwohl vollkommen außer Atem – es war ein herrliches Gefühl.
  6. 2 Wochen habe ich dann mit dem Stiegenlauf pausiert und bin erst wieder diesen Montag (2.3.) die Stiege erneut hochgelaufen. Ich wollte wissen, wie sich die Pause auswirkt. Ich habe es noch immer 2x hintereinander geschafft, ein drittes Mal allerdings nicht mehr.

Mein Resümee:

Doch überraschend, wie schnell sich die körperliche Fitness steigern lässt und der Körper sich an die Anstrengung gewöhnt. Aber mit einer längeren Pause nimmt die Fitness genauso stetig wieder ab. Was für mich beim Stiegenlauf hilfreich war: anspornende Musik im Ohr und während des Hochlaufens nie nach oben zu sehen – das demotiviert –, sondern mich auf jede einzelne Stufe zu konzentrieren.

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