Alles braucht und hat seine Zeit – die Jahreszeiten als Vorbild

Zeitblüten-Einsendung:

Isabella. Sie hatte einen strengen Terminplan. Freie Zeit war ihr fremd. Sie hetzte von Termin zu Termin. Dadurch wurde sie müder, schwächer und langsamer. Den Terminplan zu bewältigen wurde für sie immer schwieriger.

Eines Tages konnte Isabella nicht mehr. Sie brach zusammen. Sie war verzweifelt und tat nichts mehr. Sämtliche Termine wurden abgesagt.

Plötzlich hatte sie Zeit

Plötzlich hatte Isabella Zeit. Sie war jedoch noch zu müde, um sie zu nutzen. Schließlich fühlte sie sich etwas besser und fing an, ihre Welt zu beobachten.

Sie entdeckte die Umwelt, hörte wieder die Vögel zwitschern. Etwas, das ihr seit Jahren nicht mehr zu Ohren gekommen war. Sie beobachtete die Natur, wie diese sich im Laufe der Jahreszeiten entwickelte und allen Widrigkeiten trotzte. Isabella war beeindruckt. Das möchte ich auch können, sagte sie sich und begann, die Natur zu studieren.

Die Jahreszeiten als Vorbild

Der Winter lässt die Natur schlafen und sich erholen.

Ich werde mir in Zukunft auch ausreichend Zeit zur Erholung nehmen, beschloss Isabella.

Im Frühling entwickelt sich die Natur neu und lässt alles langsam wachsen.

Isabella beobachtete, dass im Frühling nicht alles auf einmal da war. Jede Pflanze wächst nach einem bestimmten Plan. Auch ich will in Zukunft eines nach dem anderen angehen, und nicht alles gleichzeitig – so ihr Entschluss. Ich werde bewusst darauf achten, wann die Zeit für etwas reif ist.

Der Sommer bringt die Früchte.

Wann habe ich eigentlich meine Früchte betrachtet/geerntet?, fragte sich Isabella.

Der Herbst kommt ins Land und lässt das Laub fallen.

Wann habe ich Altes losgelassen? Sie beschloss, zukünftig zu prüfen, was nicht mehr zu ihr gehört/passt.

Beeindruckt von der Natur entdeckte Isabella ihr Leben neu und lebte es im Sinne der Jahreszeiten.

Ihr wurde bewusst: Alles braucht und hat seine Zeit!

Isabella

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