Zeitmanagement: Interview mit der Expertin Anita Bischof

Zur Person:

bischof Dipl. Inform. Anita Bischof

  • Gesellschafterin bei BISCHOFmanagement
  • Autorin
  • Schwerpunkte: Führung, Selbst-, Zeitmanagement und persönliche Weiterentwicklung

 

 
Frau Bischof, ein Teilnehmer in Ihrem Seminar stellt die Frage: “Was bringt mir Zeitmanagement?” Ihre Antwort?

  • Mehr Zeit für Ihre wichtigen Aufgaben,
  • bessere Qualität Ihrer Ergebnisse,
  • Überblick über Ihre Aufgaben, Projekte, Termine,
  • Entscheidungen bei Engpässen können anhand Ihrer Prioritäten getroffen werden.

Eine weitere Frage in Ihrem Seminar: „Wie kann ich in kürzester Zeit meine Effizienz steigern?“

Mit der ALPEN-Methode und durch konsequente Terminführung und Aufgabenplanung – z.B. jeweils am Abend den nächsten Tag planen, am Freitag die nächste Woche.

Welche Fehler werden am häufigsten beim Zeitmanagement gemacht?

  • zu viel auf einmal
  • redundante Systeme (Kalender)
  • unklare oder nicht vorhandene Prioritäten – bearbeitet wird, was kommt und nicht was für meinen Job sinnvoll ist
  • keine Entscheidungen oder zu späte Entscheidungen

Wie schaut die Planung Ihres Arbeitsalltags aus?

  • Start: Organisatorisches (Mails, etc.) – 30 Min
  • Termine oder inhaltliche Aufgaben (Vorbereitung von Besprechungen, Kundenanfragen, Nachbereiten von Terminen)
  • Mittagszeit: Organisatorisches
  • Termine oder inhaltliche Aufgaben (Vorbereitung von Besprechungen, Kundenanfragen, Nachbereiten von Terminen)
  • Abschluss: Organisatorisches (Mails, Anrufe, Planung des nächstes Tages)

Welches Zeitmanagement-“Werkzeug” verwenden Sie?

Outlook – da viele Aufgaben/Anfragen die via Email ankommen direkt terminiert und als Aufgaben geplant werden können.

Wie können Sie sich am besten entspannen?

Mit dem Rad oder zu Fuß in der Natur – möglichst keine oder nur wenige Autos.

Haben Sie noch Zeitmanagement-Tipps für die Leser?

  • Treffen Sie Entscheidungen und schieben Sie diese nicht zu lange vor sich her, denn sonst werden bald andere für Sie entscheiden.
  • Führen Sie konsequent To-do-Listen.
  • Machen Sie aus Aufgaben Termine.
  • Reservieren Sie sich regelmäßig eine stille Stunde, in der Sie über für Sie Wichtiges nachdenken.
  • Machen Sie regelmäßig (mindestens einmal im Jahr) eine Standortbestimmung und formulieren Sie daraus konkrete Maßnahmen für das kommende Jahr.

Vielen Dank, Frau Bischof!

Zum Weiterlesen:

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