Zeitblüten: Wie in Trance …

Von Lesern eingesendete Zeitblüten:

Wie in Trance

Ich kann wunderbar entspannen und abschalten, wenn ich auf meinem Digitalpiano Stücke von Ludovico Einaudi spiele. Seine Musik ist schwer zu beschreiben, im Internet habe ich mal gelesen „Meditative Klangreisen“. Trifft es meines Erachtens ganz gut.

Für diejenigen, die kein Klavier spielen können, reicht wahrscheinlich schon das Hören dieser Musik, um zu entspannen.

Aber diese Stücke selbst zu spielen, ist noch mal was anderes. Ich kann das Gefühl, das dabei entsteht, gar nicht richtig beschreiben. Aber irgendwie bin ich wie in Trance beim Spielen dieser Stücke.

Michael

An die Gumpen

Zwischen meinen verschiedenen Jobs bleibt oft nicht viel Zeit für Erholung.

An heißen Sommertagen bietet sich mir und einer Freundin jedoch eine tolle Möglichkeit, sich mal eben zu erfrischen und eine Art Kurzurlaub einzuschieben: Wir gehen an die Gumpen.

Das sind Ausbuchtungen eines Flüsschens durch unseren Wohnort. Schnell erreichbar, ziemlich einsam, mit eiskaltem Wasser.

Wir hüpfen nackt in die Fluten, trocknen in der Sonne, blinzeln ins Licht der Bäume und sind “total weg” – für 1 Stunde oder so. Dann geht es wieder an die Arbeit – erfrischt und erneuert.

Das folgende Gedicht beschreibt, was gemeint ist.

Ulrike

Gumpen

Wassergurgeln

Sonneschmurgeln

Blättergaukeln

Lichterschaukeln

Untertauchen

Fluppe schmauchen

Sinken ins Sein

AllEin zu Zwein

Wortlos gewesen

In Wolken gelesen.

Zurück von der Reis’

– und jetzt noch ein Eis!



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