Zeitblüten: Wer weiß, wozu es gut ist …

Von Lesern eingesendete Zeitblüten:

Wer weiß, wozu es gut ist

Je häufiger ich auf mein Leben zurückblicke – ich bin jetzt 63 Jahre jung :-) –, desto mehr wird mir bewusst, wie sich ein roter Faden durch mein Leben zieht: Ich habe immer Menschen kennenlernen dürfen, durch die ich weitergekommen bin.

Früh von den Eltern getrennt, bekam ich in der Schule einen Lehrer, der mir eine Einzelhandelskauffrau-Lehre verschafft hat (anstatt wie manch anderes Mädchen aus dem Heim in einen Haushalt zu müssen). Dann lernte ich einen jungen Mann kennen, der mich motivierte, die mittlere Reife zu machen. Gesagt, getan. Danach habe ich noch die Ausbildung zur Erzieherin gemacht, …

Es ist immer irgendwie weitergegangen, auch wenn es anfangs nicht so aussah. Für mich hat sich folgender Spruch bewahrheitet:

Wenn du meinst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

Wenn mir heute etwas geschieht, das ich nicht einordnen kann, sage ich mir immer zuerst:

Wer weiß, wozu es gut ist.

Halina

Ohne Ziel

Langsam spazieren ohne Ziel, unter blühenden Kirschbäumen den Vögeln lauschen, klassische Musik hören und selber Musik machen – all das führt mich immer wieder zu mir und berührt mein Herz.

Zoi

Abstand von der Hektik

Ich wohne in Kathmandu. Wenn ich etwas Abstand von der Hektik haben will, fahre ich frühmorgens um 5 Uhr zu den Tempeln und verfolge die morgendlichen Gebete der gläubigen Hindus. Um diese Zeit herrscht dort eine unglaublich klare und ruhige Stimmung, die mich vollkommen abschalten lässt.

Josef



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