Zeitblüten: Unser Heim / Arbeitsweg / Wahrnehmen

Zeitblüten-Einsendungen:

Unser Heim

Wenn mein Mann und ich ein gemeinsames Wochenende haben, gehen wir auf den Wochenmarkt (das ist an sich schon eine Zeitblüte), kaufen dort ganz “norddeutsch” Krabbensalat und andere Fischsalate für das Frühstück ein. Dort kennt man sich seit über zwanzig Jahren und hat seine Stammstände!

Unser Frühstück (und auch alle anderen Mahlzeiten) nehmen wir bei jeder sich bietenden Gelegenheit gemütlich im Garten in der Sonne sitzend direkt am Koiteich ein. Da dies ein sehr geschützter Platz ist, haben wir dies selbst im November schon getan! Und sollte es mal zu kalt sein, haben wir uns ein extra großes Fenster mit Teichblick einbauen lassen. Eine überdachte Terrasse haben wir auch noch, Grillen geht auch bei Regen ;o) Im Prinzip wohnen wir “draußen”.

Überhaupt haben wir es sehr schön, unser Grundstück in einem kleinen Dorf liegt direkt an einer Pferdewiese. Wir können ganz gemütlich aus der Kaminecke die grasenden Pferde oder die Rehe auf der Wiese beobachten – Entspannung pur!

Wenn es im Winter schneit und es schon dunkel ist, schalten wir drinnen das Licht aus und machen draußen unsere Beleuchtung an und genießen die sich ausbreitende Schneeruhe.

Gabriele Müller

Die Fahrt zur Arbeit

Meine Zeitblüten sind die täglichen, je einstündigen Zugfahrten zur Arbeit sowie zurück nach Hause.

Bewusst erledige ich nie geschäftliche Dinge auf diesen Fahrten, sondern genieße hin und wieder einen Film auf dem Laptop (die erste Hälfte am Morgen, die zweite Hälfte am Abend).

So bleibe ich auf dem Laufenden, was auf der Leinwand gespielt wird, obwohl ich nur selten ins Kino komme (die Familie geht im Moment vor).

Leo

Bewusst wahrnehmen

Seit meiner Krankheit (Guillan-Barret-Syndrom und Miller-Fisher-Syndrom) lebe ich bewusster, nehme Umwelt und Umfeld bewusster wahr.

Das Entscheidende ist jedoch, mit seinen Mitmenschen respektvoll und jederzeit anerkennend umzugehen.

Das war in meinem bisherigen selbstständigen Arbeitsleben weitgehend ausgeblendet.

R. Müller



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