Zeitblüten: Täglich ein Foto / Mikrokosmos

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Täglich ein Foto

Seit Februar mache ich jeden Tag ein Bild. In diesen Momenten muss ich innehalten, stehen bleiben, mir alles genau anschauen und Zeit nehmen. Das holt mich aus der täglichen Hektik heraus.

Jürgen

Die Lebendigkeit und Vielfalt des Mikrokosmos

Nach einer schweren Operation war ich in meiner Beweglichkeit stark eingeschränkt und konnte den die Klinik umgebenden Park zwischen den einzelnen Therapieterminen und Mahlzeiten nur in einem sehr engen Radius nutzen.

Ein von Parkbesuchern selten aufgesuchter windgeschützter sonniger Platz am Ufer eines kleinen naturnahen klaren Fließgewässers, wurde zu meinem Lieblingsplatz. Es gab immer etwas zu beobachten.

Mit einem kleinen Fernglas mit einem sehr guten Naheinstellungsbereich, beobachtete ich das Kleintierleben in diesem Bach in seiner beeindruckenden Vielfalt. Ich fühlte mich dabei in meine Kindheit zurückversetzt, denn seitdem hatte ich nicht mehr die Zeit und die innere Ruhe gefunden, Eindrücke aus der Natur so in mich aufzunehmen.

Welcher erwachsene Mann bringt es schon fertig, eine halbe Stunde lang mit einem Fernglas Wasserläufer, Köcherfliegenlarven, kleine Fische u. a. zu beobachten?

Ich habe dabei wieder gelernt, quasi mit den Augen eines Kindes, die Lebendigkeit und Vielfalt dieses Mikrokosmos zu erfassen, und habe dabei nach den traumatischen Erfahrungen der Krankheit meine innere Ruhe wiedergefunden.

Gerd

Rote Ampeln

Um auf dem Arbeitsweg noch eimal zu entspannen, nutze ich rote Ampelphasen:

  • ins Grüne schauen,
  • ein lächelnder Blick auf die hektischen Autofahrer,
  • dem Vogelgezwitscher lauschen
  • oder auch einfach mal tief durchatmen.

Den Arbeitsweg als Spaziergang wahrzunehmen, bringt mir einen entspannteren Start, wenn ich die Tür zum Job betrete.

Peggy



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