Zeitblüten: Rausgehen ins Wohnzimmer des Lebens …

Von Lesern eingesendete Zeitblüten:

Rausgehen ins Wohnzimmer des Lebens

Wie komisch wir Menschen doch sind.

Das, was uns unglücklich machte, an das erinnern wir uns immer.

Wo ist denn der Platz für all das Schöne?

Da mache ich in Gedanken aus meinem Hirn eine Wohnung.

Für all das weniger Auferbauende ist ein Zimmer reserviert.

Dort leg ich es rein.

Die Türe darf ruhig offen bleiben.

Es darf dort sein. Ich kann dort jederzeit reinschauen. Aber auch wieder rausgehen, ins Wohnzimmer des Lebens.

Und mich an allem Schönen, was ja auch im Überfluss vorhanden ist, erfreuen.

Hans A. Zuber

In der weißen Grube

Wenn mir alles zu viel wird, setze ich mich auf den Fußboden mit dem Rücken gerade zur Wand, schließe die Augen und stelle mir vor, mitten in einer vollkommen weißen, offenen Grube zu sitzen.

Ich kann das innerliche „Abtropfen“ von Problemen und belastenden Gedanken förmlich spüren.

Nach ca. 10 bis 15 Minuten bin ich wieder kraftvoll und zuversichtlich.

Bernd



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