Zeitblüten: Mit der Zeitmaschine zurück in die Kindheit …

Zeitblüten-Einsendungen:

Meine Zeitmaschine

Wenn mich mein innerer Kritiker aufsucht und versucht, mich in meiner Stimmung zu manipulieren, so steige ich in die “Zeitmaschine” ein und reise zehn oder mehr Jahre zurück – nämlich in die Zeit zurück, als ich noch ein Kind war.

Angekommen in meinen Gedanken, nehme ich mich selbst noch einmal wahr, wie wundervoll in meiner Kindheit meine Gedanken und meine Energie waren. Wie unverfälscht und ohne irgendeinen Kritiker ich das Leben genoss und jeden Tag neue Kraft schöpfte aus einer innerlichen unbeschreiblich starken Quelle.

Mit diesem Bild reise ich wieder zurück in die Gegenwart, in der ich erwachsen bin. Nun nutze ich die Eindrücke aus meiner Reise in die Vergangenheit auf mein jetziges Leben an. Diese Eindrücke geben wir genau dieselbe Kraft und Energie, die ich auch in meiner Kindheit hatte. Damit kann ich dann meinen inneren Kritiker verstummen lassen.

Die positiven Erlebnisse aus der Vergangenheit nutze ich für die Gegenwart und die Zukunft.

Deva

Das Geburtstagsgeschenk

Zu meinem Geburtstag habe ich mit meiner Freundin zwei wunderschöne Skitour-Tage verbracht. Am Ende unserer Skitouren trafen wir uns mit unseren Familien und Freunden zum Ausklang auf einer Almhütte bzw. zum Frühstück im Hotel.

Es war wunderschön und hat uns sehr gut getan!

Karin

Die Auszeit mit meinen Ponys

Ich halte zwei Welsh Ponys. Das heißt: zu jeder Jahres- und Tageszeit sowie bei Wind und Wetter raus an die frische Luft. Im Sommer frühmorgens, wenn noch alles schläft und es kühl ist, im Winter um die gleich Uhrzeit, aber dick eingepackt und vermummt.

Oft, viel zu oft, läuft das “automatisch” ab und ich merke nicht mal, wie gut es mir dabei geht und wie schön das ist! Manchmal fällt mir meine Hektik sogar selbst auf und ich trete bewusst einen Schritt zur Seite, auf meine Pferde zu. Streichle ihnen durchs Fell, kraule sie und flüstere ihnen etwas Nettes ins Ohr.

Und als wäre meine Hand das Wasser in der Wüste, blühen sie auf, wenden sich mir zu, so, als ob sie sagen wollten: „Endlich. Endlich siehst du uns und rennst nicht nur vorbei.“ Da merke ich, wie sehr sie den Kontakt, die Streicheleinheiten und das Lob brauchen.

Geht es mir anders? Nein, ganz und gar nicht! Auch ich freue mich über ein liebes Wort, eine kleine Geste der Zuneigung, ein feines Streicheln, ein leises „Gut gemacht“. In diesen Minuten blühe ich auf und sammle die Kraft für alles, was kommt.

Mit meinen Pferden ist es ähnlich und ich nehme mir jetzt immer öfter eine „Auszeit“, in der ich einfach bei ihnen stehe, sie kraule und der Stille lausche. Und sie lauschen mit mir. Keines geht weg oder dreht sich um. Das ist schön!

Kerstin



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