Zeitblüten: Mein Büchlein / Ein bewusstes Aus nach jeder Aufgabe / Musik

Eingesendete Zeitblüten:

Mein Büchlein

… Schon alleine darüber nachzudenken, welche eigentlich die eigenen Zeitblüten sind, welche Gewichtung gebe ich welchen Themen, welche Wertschätzung habe ich für Momente und Erlebnisse mit Menschen, die mir nahestehen und mir etwas bedeuten.

Das Tolle daran ist, je mehr man drüber nachdenkt, desto intensiver geht man mit dem Thema um.

So durfte ich feststellen, dass ich schon seit einiger Zeit meine Zeitblüte habe:

Irgendwann habe ich angefangen, verschiedene Aussagen oder Sprüche, die ich lese oder höre und deren Bedeutung mir gefällt, in ein kleines Büchlein einzutragen. So stehen da z. B. Texte wie:

Mache nicht schnell jemand zu deinem Freund, ist er’s aber einmal, so muss er’s mit allen seinen Fehlern sein. (Matthias Claudius)

Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige. (Lucius Annaeus Seneca)

Es gehört mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben. (Friedrich Hebbel)

Einer meiner Favoriten:

Ein Freund ist ein Mensch, der die Melodie deines Herzen kennt und sie dir vorspielt, wenn du sie vergessen hast. (Albert Einstein)

Und so ist das kleine Büchlein meine Zeitblüte geworden! Wenn mir danach ist, nehme ich es zur Hand und lasse die Texte auf mich wirken.

Bald fange ich ein zweites Büchlein an …

Thomas

Ein bewusstes Aus nach jeder Aufgabe

Ich habe mir angewöhnt, nach jeder erledigten Aufgabe (ich sitze viel am Schreibtisch) – und sei sie noch so klein – aufzustehen, mich bequem hinzustellen, und langsam auszuatmen mit dem Gedanken oder auch dem Wort “Aus”. Dabei lasse ich bewusst meine Schultern nach unten sinken.

Das hilft mir, die vorherige Aufgabe auch innerlich abzuschließen, und zudem evtl. vorhandene Spannungen im Schulter-Nackenbereich bewusst zu verabschieden.

Danach kann ich wieder zentrierter an das Neue herangehen.

Swenja

Musik

Meine zwei größten Zeitblüten sind das Tanzen und das Spielen des Violoncellos.

Wenn ich mein Instrument auspacke, dann vergesse ich die Zeit um mich, der Stress meiner Selbstständigkeit fällt von mir ab und ich tauche in eine ganz andere Welt ein, kann mich regelrecht fallen lassen.

Etwas anderes passiert, wenn ich tanze. Es gibt für mich wenig Erholsameres, als bei lauter Musik durch einen großen Saal einen langsamen Walzer oder Slowfox zu tanzen. Hier komme ich in einen Schwebezustand.

Wenn Musik in meinen Ohren oder Gedanken ist, bin ich ein anderer Mensch.

Lorenz



Kommentare

Diesen Artikel kommentieren

Bitte die Kommentarregeln berücksichtigen. Danke!