Zeitblüten: Die Zeit in der Bahn / Salzinsel

Von Lesern eingesendete Zeitblüten:

Die Zeit in der Bahn

Als Tagespendlerin bin ich täglich fast zweieinhalb Stunden zu meiner Arbeitsstelle bzw. nach Hause unterwegs. Viele Kolleginnen und Kollegen sind entsetzt, dass ich diese „Strapazen“ auf mich nehme.

Die Zeit in der Bahn gehört jedoch mir! Ich kann schlafen, lesen, Musik hören, Rezepte studieren, Menüplan zusammenstellen, handarbeiten oder – was ich besonders gerne mache – tagträumen.

Dann schau ich einfach aus dem Fenster und genieße den Wandel der Natur im Jahreszyklus, mache mir ab und zu Notizen und halte „Alltägliches“ als Schnappschuss fest.

Anita

Salzinsel

Um im hektischen Alltag für Ausgleich zu sorgen, reichen mir manchmal schon kleine Dinge. Das kann ein heißes Bad sein, eine halbe Stunde laute Musik auf den Ohren und dazu tanzen, aber auch ein Spaziergang, bei dem ich bewusst wahrnehme, was gerade in meiner Umwelt, der Natur oder auch den Menschen, die mir begegnen, passiert. Jetzt gerade haben wir ein schönes Farbenspiel der Blätter an den Bäumen.

Meine neuste Zeitblüte ist die Salzinsel in meiner Stadt. Dort inhaliert man ein Trockeninhalat (aus Himalaya-Salz), dessen Konzentration dreimal höher ist als in der Nordsee-Luft. Der Raum ist mit Liegen ausgestattet, warm temperiert und man kann zwischen Sitzungen mit Kerzenbeleuchtung oder Videovorführung wählen. Dazu wird Entspannungsmusik eingespielt. Einfach nur entspannend!

Elke



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