Zeitblüten: Von der Stadt aufs Land

Eingesendete Zeitblüten:

Von der Stadt aufs Land

Ich bin im vergangenen Jahr aufs Land gezogen und damit bewusst weit weg von allem, was mich gestresst hat.

Es ist zwar nicht alles perfekt, aber ich habe nach kurzer Zeit festgestellt, dass es etwas viel Besseres gibt als sich jeden Morgen über die viel befahrene Bundesstraße ins Büro zu quälen … kleine ländliche, mit Schlaglöchern übersäte Straßen, wo mir jeden Morgen mindestens ein herrlich bunter, wunderschöner Fasan begegnet.

Ich halte auch schon mal an, um junges Rehwild über die Straße zu lassen. Meist bin ich allein auf den Straßen unterwegs, der Morgensonne entgegen, vorbei an mächtigen, alten Bäumen – es ist wunderschön!

So fängt der Tag schon gut an, viel besser als zwischen Lkws auf der Bundesstraße. Zur Nachahmung empfohlen!

Martina

Meditation in Bewegung

Meine Zeitblüte ist eine Kombination von äußerer Bewegung und innerer Ruhe.

Im Gegensatz zu vielen Läufern höre ich zum Joggen nicht anspornende und rhythmische, sondern meistens sehr minimalistische Musik wie japanische Flöten-Melodien (Shakuhachi) oder minimalistische moderne Klassik oder Jazz – quasi Meditation in Bewegung.

Dadurch erlange ich Regeneration für Körper und Geist und es sind oft sehr kreative Momente.

Dabei kann es auch vorkommen, dass ich an einem schönen Ort im Wald mal fünfzehn Minuten stehen bleibe und die Umgebung auf mich einwirken lasse. Laufsport bedeutet nicht zwingend pausenloses Rennen – Einatmen benötigt auch das Ausatmen.

Roger 

Sich gegenseitig unterstützen

Wir saßen mit mehreren Nachbarn zusammen, als unsere Nachbarin sich bei allen herzlich für jegliche Unterstützung in der letzten Zeit bedankte.

Das hat mich sehr berührt, da mir wieder bewusst wurde, wie schön und wertvoll es ist, in dieser liebenswerten Gemeinschaft zu leben und sich gegenseitig zu unterstützen, um sich in dieser schnelllebigen Zeit ab und zu den Alltag zu entstressen.

Ich kann nur empfehlen: Geben Sie und es kommt vielfach zu Ihnen zurück.

Birgit



Kommentare

  • Würd mir glaub ich irgendwie auch wünschen, mal aufs Land zu ziehen und den Alltag hinter mir zu lassen. Mit Sicherheit eine Erfahrung wert.

    Gruß
    Eugen

    Eugen antworten

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