Zeitblüten: Wolken beobachten / Momo

Zeitblüten-Einsendungen:

Wolken beobachten

Im August letzten Jahres, kurz nachdem mich mein Partner verlassen hatte, litt ich unsäglich an Liebeskummer und wusste oft nichts mit mir anzufangen.

Auch die Stille war unerträglich für mich und ich suchte nach Wegen, um mich abzulenken – aber nichts half wirklich.

Was mir jedoch tatsächlich das zeitweise Entfliehen aus der unfreundlichen Realität ermöglichte, war Folgendes:

Es war sehr entspannend und tröstlich, mich bei herrlichem Sonnenschein in meinen Gartenstuhl in den Garten zu setzen und den Wolken am Himmel zuzusehen, wie sie sich veränderten.

A. A.

Momo

Meine immer anwesende Zeitblüte ist meine Mischlingshündin Momo (benannt nach dem Mädchen aus dem gleichnamigen Roman von Michael Ende). Sie ist inzwischen fast elf Monate alt und lehrt mich Zufriedenheit mit den einfachen Dingen und wie wichtig es ist, Pausen zu machen.

Gemeinsame Spaziergänge im Wald oder an einem See, das Lachen über ihre drolligen Späße und ihre so offensichtliche Lebensfreude, ihre überschwängliche Begrüßung, wenn ich nach Hause komme, gemeinsame Erfolgserlebnisse beim Training, mit ihr zu spielen und zu kuscheln oder sie einfach mal zu beobachten, wenn sie schläft und träumt – all das sind wunderbare Momente für mich, in denen ich zur Ruhe komme und Probleme und Sorgen ausblenden kann.

Sie zeigt mir, wie wichtig es ist, sich Zeit für sich selbst zu nehmen – der Name Momo passt so gut zu ihr!

Heidi Jäkel

Mein Pferd

Meine Zeitblüte ist der Umgang mit meinem Pferd… geduldiger, bewusster, ruhiger und konsequenter als in den letzten Jahren.

Ich wünschte, ich hätte mir dafür mehr Zeit genommen und hole das jetzt nach.

Andrea Popp



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