Zeitblüte: Fußballwelt meiner Kinder

Wenn die Kinder in die Schule geschickt sind und bevor mein Arbeitstag beginnt, jogge ich morgens durch den benachbarten Wald.

Ich laufe allein, lasse die Gedanken abschweifen, bekomme meinen Kopf frei für neue Ideen.  Das tut mir gut – auf die eine Weise.

Denn letztens bemerkte ich, dass es in meinem Leben auch viele andere guttuende Momente gibt. Ich muss sie nur erkennen und genießen oder beim Genießen erkennen.

Beispielsweise diese Begebenheit:

Meine Söhne spielen beide aktiv Fußball. Das bedeutet, sie werden zum Training gefahren. Als ich einmal Fahrdienst hatte, blieb ich dort und schaute zu. Ich stand da, sah die Jungs flitzen und tribbeln, freute mich über gut gelungene Aktionen und dachte plötzlich: „Huch, das tut aber gut!“

Ich habe während des Trainings nicht ein einziges Mal an Arbeit, Termine und anderen Stress gedacht! Entspannt fuhr ich mit meinen müden Jungs nach Hause.

Seit ich nicht mehr angestellt bin, sondern meine eigene Chefin, gönne ich es mir, ab und zu beim Training und immer bei den Spielen dabei zu sein. Dann tauche ich in die für mich entspannende Fußballwelt meiner Kinder ab.

Jana B.

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