Zeitblüte: Fokussiertes Schauen

Von Lesern eingesendete Zeitblüten:

Da ich sehr gerne in der Natur unterwegs bin und dazu noch gerne fotografiere, verknüpfe ich beide Beschäftigungen. Ich stelle mir beim Spaziergang dazu ein Thema und richte danach meinen Fokus auf mir dazu passend erscheinende Fotomotive. Dieses fokussierte Schauen bringt mich ganz leicht in meine innere Mitte.

Das Foto unten ist z. B. bei einem weihnachtlichen Spaziergang entstanden, den ich unter das Thema „Weihnachtliche Boten“ gestellt hatte. „Es ist ein Ros entsprungen“ habe ich das Motiv genannt.

Es müssen nicht unbedingt so anspruchsvolle Themen sein. Ich habe mir z. B. schon öfter vorgenommen, die kleinen Schönheiten am Wegesrand zu beachten. So wird das sogenannte Unkraut aus einem anderen Blickwinkel betrachtet und in Szene gesetzt.

Für jemanden, der nicht fotografieren möchte, reicht auch schon die Vorstellung eines „imaginären Rahmens“. Ich schaue durch diesen Rahmen und suche mir ein passendes Motiv aus.

Es sind alles Übungen der Achtsamkeit, die ich als Entspannungspädagogin und Lehrerin für Stressprävention auch sehr gerne als Impulse an meine Kursteilnehmer weitergebe.

Eine gute Übung der Achtsamkeit ist auch, sich einmal für 10 Minuten extrem langsam fortzubewegen und wahrzunehmen, welche „Schätze“ ich dabei entdecke, die mir bei normalem Tempo entgangen wären. Achtsamkeit im Allgemeinen gibt meiner Zeit eine völlig neue, kraftspendende und wohltuende Qualität und bringt „meine Zeit zum Blühen“.

Beate Neufeld

Beate


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